AT76020B - Verfahren zur eigenartigen Herstellung von Batik-Effekten. - Google Patents

Verfahren zur eigenartigen Herstellung von Batik-Effekten.

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AT76020B
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  • Investigating Or Analysing Materials By The Use Of Chemical Reactions (AREA)

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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 Gewebe ausfärbte und die Reserve von dem Stoff entfernt. 



   Es wurde nun die Beobachtung gemacht, dass man auf neuem Weg Batik-Effekte 
 EMI1.3 
 gegen die Batikmasse schützt, so dass beim Abdecken des ganzen Gewebes oder auch nur eines Teiles des Gewebes mit Wachs oder dgl. diese reservierten Stellen nicht von dem flüssigen Wachs durchdrungen bzw. gedeckt werden. Das Wachs wird an diesen Stellen abgestossen. 



   Die so erzielten   Batik-Efokte   sind erklärlicherweise einfacher und leichter zu erreichen als bisher. 



   Ein derartig reservierendes Mittel ist z. B. Wasser. Es genügt allein schon das Auftragen von Wasser an den Stellen, an denen das Wachs nicht haften soll. Durch Wasser allein werden keine scharfen Abgrenzungen der Muster hervorgerufen, da durch Kapillaranziehung das Wasser ausläuft. Man erzielt daher mit Wasser eigentümliche, verschwommene Effekte, die von besonderem künstlerischem Werte sind. 



   Will man zu schärferen Abgrenzungen der Muster gelangen, so legt man das zu batikende Gewebe beispielsweise auf eine wasseraufsaugende Schicht, wie Filtrierpapier, oder aber man wählt zum Auftragen eine passend verdickte Flüssigkeit, beispielsweise eine 
 EMI1.4 
 z. B. Glycerin, Chlorcalcium usw., vermischt. Auch kann man dieser wasserhaltigen Reserve noch färbende Mittel für das Gewebe,   z.   B. verktipte   Farbstoffe,   zusetzen. 



   Nach dem Auftragen wird, je nach der Reserve, feucht oder trocken durch flüssiges Wachs oder dgl. gegangen, oder auch das   flüssige   Wachs auf einen Teil des Gewebes aufgetragen ; dann   laugt   man aus, wodurch die reservierten Stellen klar werden, bricht, färbt aus und behandelt weiter wie üblich. Es ist   erklärlich,   dass man durch Kombination dieses Verfahrens mit der Anwendung färbender Reserven zu mannigfachen, eigenartigen Effekten kommen kann. 



   Statt Wasser oder wasserhaltiger Reserve kann man jedes das Wachs bzw. die Batikmasse abstossende Mittel zum Reservieren anwenden,   z.   B. Glyzerin usw. 



    PATEl'ANSPRÜCHE :  
1. Verfahren zur eigenartigen Herstellung von Batik-Effekten, dadurch   gekenn   zeichnet, dass man die zu batikenden Gewebe, bevor sie ganz oder teilweise mit Wachs und dgl. gedeckt werden, mit   wachsabstossenden   Mitteln zur Erzielung von Mustern behandelt. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass diesen Reserven noch das Gewebe färbende Mittel zugesetzt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT76020D 1914-05-18 1916-12-02 Verfahren zur eigenartigen Herstellung von Batik-Effekten. AT76020B (de)

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