AT66530B - Verfahren zur Herstellung von orientalischen Mustern gleichenden Effekten auf Geweben. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von orientalischen Mustern gleichenden Effekten auf Geweben.

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  Verfahren zur Herstellung von orientalischen Mustern gleichenden Effekten auf Geweben. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von orientalischen Mustern gleichenden Effekten auf Geweben irgend welcher Art, beispielsweise Leinwand, Seide usw. 



  Die Färbung des Gewebes kann in einer oder mehreren Farben erfolgen. 



     Erfindungsgemäss   wird das Gewebe zuerst zu einem Strange geformt, indem das Gewebe entsprechend zusammengelegt und hierauf wie ein auszuwindendes   Wäschestuck   seilartig gedreht wird. Je nachdem ein mehr oder weniger festes Eindrehen erfolgt, wird entsprechend der Zahl der Windungen pro Längeneinheit eine kleinere oder grössere, mehr flächenartige Musterung bei der Färbung erzielt. Der so gebildete Strang wird nunmehr in einer Spirale zu einem ebenen Körper zusammengelegt, der in der ihm erteilten Form, beispielsweise durch entsprechendes Verschnüren, mittels Nadeln oder in irgend einer anderen Weise, gehalten wird. Die ebenfaehe 
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  Schnüren beim Einlegen und Ausnehmen aus dem Bad gefasst und gehalten werden kann. Der Strang kann natürlich auch in anderer Weise, beispielsweise zickzackförmig zu dem erwähnten ebenen Körper zusammengelegt werden. Dieser Körper wird hierauf mit Hilfe der in der einschlägigen Färberei üblichen Färbmethoden ein-oder mehrfarbig gefärbt. 



   Das Gewebe wird   ill   das gewählte Farbbad gelegt und solange in demselben liegen gelassen, bis die Farbe genügend eingedrungen ist. Soll die Musterung nur einfärbig sein, so wird das   Gewebe   hiebei vollkommen in das Farbbad getaucht, so dass es mit der Flotte bedeckt ist. Bei   zweifärbiger   Musterung wird nur die Unterseite des Gewebekörpers in das eine entsprechend seichte Farbbad und hierauf nur die Oberseite in das andere Farbbad eingelegt. Die Farben werden dann fixiert und das Gewebe gewaschen. Die Farbenverteilung ist eine derartige, dass der dadurch erzielte Effekt demjenigen eines   orientalischen Musters vollkommen   gleich kommt. 



   Soll der Grund des Stoffes noch ausserdem einen bestimmten Ton erhalten, so ist dies leicht durch ein einfaches Nachfärben in einem entsprechenden   Farbbade zu   erzielen. Die Weiterbehandlung bzw. Appretur des Gewebes erfolgt ebenfalls in bekannter Weise. 



   Zur Erzielung besonderer Effekte kann ausserdem im Bedarfsfalle   der Gewebestramg 'or   dem Zusammenlegen und Färben an mehreren Stellen abgebunden   oder es können   vor dem 
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 gelegt werden. Dadurch können in dem Muster an den betreffenden Stellen ungefärbte   odeur lichter   gefärbte Stellen in Wellen-oder Zickzackform oder als   verstreute Flecke   oder Punkte   gebi1dpt   werden. 
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Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung von orientalischen Mustern gleichenden Effekten auf Geweben. dadurch gekennzeichnet, dass das zu färbende Gewebe zu einem Strange gedreht, hierauf in einer Spirale oder in anderer Form zu einem ebenen Körper zusammengelegt und in dieser Form durch Zusammenbinden oder in anderer zweckentsprechender Art gehalten wird, worauf dieser Körper mit Hilfe der in der einschlägigen Färberei üblichen Färbemethoden ein-oder mehrfarbig gefärbt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT66530D 1913-09-11 1913-09-11 Verfahren zur Herstellung von orientalischen Mustern gleichenden Effekten auf Geweben. AT66530B (de)

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