AT127615B - Verfahren zur Herstellung von Samtkord. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Samtkord.

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  Verfahren zur Herstellung von Samtkord. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Samtkord, insbesondere gemustertem   Samtkord, wie   er für Damenkleidung, als   Möbelstoff usw.   Verwendung findet. 



   Bisher wurde Samtkord aus den Rohgarnen gewebt und in den   Ausrüstungsanstalten   in bekannter Weise veredelt, geschnitten und gesengt. Hierauf wurde die Ware im Stück gefärbt und geschoren. Durch die Färbung im Stück konnte nur glatte Ware erzielt werden, wenn man nicht durch Drucken eine Musterung aufbrachte. Diese glatte Ware war oftmals infolge des zwischen den Rippen hervortretenden Grundgewebes (Kette) unschön, insbesondere beim Konfektionieren. Man hat deshalb versucht, durch verschiedene Bindungsarten das Grundgewebe durch die Rippen möglichst zu decken. 



   Es ist weiterhin vorgeschlagen worden, bei Kettsamt für die Kette oder für Schuss und Kette, bei Baumwollsamt bzw. Samtmanchester für Schuss oder für Schuss und Kette sowie bei Samtkord für den Florschuss vorgefärbte Garne zu verwenden. Die mit den Mitteln der   Kettsamt-   herstellung hergestellten bunten Samte stellen sich jedoch vor allem teurer als die bunten Schusssamte. Die bunten Baumwollsamte und die im Schuss farbigen Kordsamte haben eine geringere   Musterungsmöglichkeit   und Musterwirkung als die nach der Erfindung hergestellten Kordsamte. 



   Die vorliegende Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass bei buntgemustertem Samtkord sowohl für die Kette als auch für den Schuss verschiedenfarbig vorgefärbte Garne Verwendung finden, die entweder einfarbig oder auch mehrfarbig sein können. Durch den Unterschied in den Farben der Kette und in den Farben des Schusses wird also die Kette zur Musterwirkung herangezogen, so dass sich die Rippen in wirkungsvoller Weise von dem Grundgewebe abheben. Sind z. B. die Schussfäden und die Polfäden grün gefärbt, so können die   Kettenfäden   beispielsweise eine rote Färbung aufweisen, so dass die einzelnen Rippen durch den zwischen ihnen hervortretenden rötlichen Grund erheblich mehr zur Wirkung kommen. 



   Besonders vorteilhaft ist die Anwendung des Erfindungsgedankens auf Samtkord mit Jacquardmusterung, bei dem die nicht florbildenden Schussfaden zur Erzeugung der gewünschten Flächenmusterung zweckmässig auf der Rückseite des Gewebes einbinden, so dass das Grundgewebe in grösseren Flächen sichtbar wird als bei Samtkord mit ununterbrochen durchlaufenden Rippen. Hierdurch ergeben sich bezüglich der Musterung ganz neue Möglichkeiten, die im Flor und insbesondere in den nicht mit Flor besetzten Rippen zur Auswirkung gelangen. 



   Da die Erfindung sich mit den billigen Mitteln der   Schusssamt-und Buntweberei erreichen   lässt, ergibt sich gegenüber den bekannten bedruckten Samtkordarten und teueren   Plüsclen eine   wesentliche Verbilligung und Vereinfachung der Herstellung, neben der Möglichkeit einer bisher unbekannten Reichhaltigkeit und Schönheit in der Musterung. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von buntgemustertem Samtkord, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl für den Schuss als auch für die Kette verschiedenfarbig vorgefärbte Garne verwendet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT127615D 1928-09-28 1928-09-28 Verfahren zur Herstellung von Samtkord. AT127615B (de)

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