AT123690B - Gummielastischer Stoff und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Gummielastischer Stoff und Verfahren zu seiner Herstellung.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gummielastischer   Stoff und Verfaltren zn   seiner Herstellung. 
 EMI1.1 
 geworden, solche Gewebe derart herzustellen, dass der Gummifaden lediglich im mittleren Teile des Gewebes liegt. Diese Gewebe erfordern jedoch immer die Verwendung mehrerer Schützen, wogegen das neue vorliegende Gewebe auf einfachste Weise bloss mit einem Schützen gewebt wird. Dies wird erfindunggemäss dadurch erreicht, dass der nicht elastische Teil des Gewebes   ausschliesslich   aus Kettenfäden gebildet wird. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in einer   Ausführungsform   veranschaulicht. Fig. 1 zeigt das kombinierte Gewebe im stark vergrösserten Massstabe in schematischer Weise. Fig. 2 zeigt ein Webschema für das herzustellende Gewebe. 



     1   ist ein aus Gummi bestehender Schussfaden. Derselbe kann aus reinem Gummi oder umsponnenem Gummi bestehen. a'1-a'n bzw. a''1-a''n sind Kettenfäden aus einem widerstandsfähigen Textilmaterial, z. B. Baumwolle, Seide, Kammgarn. 
 EMI1.2 
 Kettenfäden aus festem Textilmaterial, die im nachstehenden mit Rücksicht auf die besondere Wirkung als   Schlingkettenfäden   bezeichnet   werden. Mit dl-dll ist   eine Kettenfadengruppe bezeichnet, die im elastischen Teil des Gewebes verläuft. Die Zahl der Fäden der vorangeführten Kettenfadengruppen a, b, d   kann beliebig sein.

   Die Bindung der Kettenfäden d kann beliebig gewählt Fäden der Gruppe a'1 Der Gummischussfaden 1 verbindet sämtliche Fäden mit Ausnahme der Fäden der Gruppe a'l-a'"   
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Rapport mit vier Schuss vollendet, was durch die vier Schussfäden im Schema 11 angedeutet ist. 



   Das Webverfahren ist an Hand des Schemas dem Fachmann ohne weitere   Besehreibung   verständlich,   wenn festgehalten wird, dass die Ringe im Schema 11 an den Kreuzungsstellen andeuten, dass an diesen Stellen die Kettenfäden über dem Schuss zu liegen kommen.   



   Bei dem vorliegenden Verfahren braucht, im Gegensatz zu den bekannten Verfahren zur Erzeugung von gummielastischen Geweben, nur mit einem Schützen gearbeitet zu werden. Dies bedeutet eine wesentliche Beschleunigung und Verbilligung der Produktion. Ausserdem wird aber bei dem neuen
Verfahren   das c Aussehen   (Glätte des Produkts) wesentlich verbessert, während   nämlich   bei dem Verfahren, bei welchen kombiniert mit Gummi- und Baumwollschuss gearbeitet wird, der durchgeschossene
Baumwollfaden wellenförmig im Gewebe verläuft, über der Oberfläche des Gewebes hervortritt und die   Glätte beeinträchtigt, tritt dieser Nachteil beim vorliegenden Verfahren nicht ein, und es werden gummielastische Gewebe von überraschend egaler, glatter Beschaffenheit erzielt.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gummielastischer Stoff, bei dem der Gummischussfaden   (1)   lediglich im Mittelteil des Gewebes liegt, dadurch gekennzeichnet, dass der nichtelastische Teil des Gewebes ausschliesslich aus der Kette     i',-   a'n; a''1-a''n; c1, c2 ...) gebildet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung gummielastischer Stoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass der Schuss der elastischen Streifen des Gewebes, der ausschliesslich aus elastischem Material besteht, mit den von keinem elastischen Faden durchschossenen Randkettenfäden (a'l-, ; a"i- < ) durch 0 Schlingkettenfäden (c1, c2) verbunden wird.
    3. Verfahren zur Herstellung gummielastiseher Stoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass in den elastischen Streifen des Gewebes Kettenfäden (b'1-b''n) vorgesehen sind, an denen sowohl der Gummischuss (1) als auch die Schlingfäden cj arretiert werden. EMI2.1
AT123690D 1930-07-09 1930-07-09 Gummielastischer Stoff und Verfahren zu seiner Herstellung. AT123690B (de)

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