DE489127C - Verfahren zum AEtzen von Druckformen fuer Tiefdruck, Flachdruck u. dgl., die mit einer entwickelten Kopierschicht ueberzogen sind - Google Patents

Verfahren zum AEtzen von Druckformen fuer Tiefdruck, Flachdruck u. dgl., die mit einer entwickelten Kopierschicht ueberzogen sind

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DE489127C
DE489127C DEB135502D DEB0135502D DE489127C DE 489127 C DE489127 C DE 489127C DE B135502 D DEB135502 D DE B135502D DE B0135502 D DEB0135502 D DE B0135502D DE 489127 C DE489127 C DE 489127C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F1/00Etching metallic material by chemical means
    • C23F1/10Etching compositions
    • C23F1/14Aqueous compositions
    • C23F1/16Acidic compositions

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Description

  • Verfahren zum Ätzen von Druckformen für Tiefdruck, Flachdruck u. dgl., die mit einer entwickelten Kopierschicht überzogen sind Bei der Herstellung von Druckformen für Tiefdruck, Flachdruck u. dgl. auf mechanischem oder photomechanischem Wege verfährt man bekanntlich vielfach in der Weise, daß die mit einer entwickelten Kopierschicht überzogenen Druckformen mit einem geeigneten Ätzmittel behandelt werden, z. B. mit Eisenchlorid oder- Salpetersäure o. dgl. Die Anwendung derartiger Ätzmittel auf Druckformen aus Zink, Kupfer o. dgl. ist aber mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, insbesondere deswegen, weil die Ätzung leicht zu weit geht und däbei unter Umständen auch leicht solche Teile der Platte mit angegriffen werden können, deren Ätzung unerwünscht ist.
  • Der nahehegende Vorschlag, durch Anwendung verdickter Ätzmittel eine zu weit gehende Ätzung zu verhindern, führt praktisch nicht zum Ziele. Versuche mit verschiedenen hierfür vorgeschlagenen Verdickungsmitteln für die als Ätzmittel angewandte Salpetersäure haben gezeigt, daß dadurch eine zu weit gehende Ätzung nicht verhindert werden kann, vielmehr auch dann solche Teile der Platte mit angegriffen werden, deren Ätzung vermieden werden soll. So haben Versuche mit Lein, Gummi und paraffinum liquidum als Verdickungsmittel für Salpetersäure ein ungünstiges Ergebnis gehabt. Nicht nur war die Einwirkung der Salpetersäure auf die Platte viel zu heftig, sondern es trat bei der Ätzung auch Blasenbildung und dadurch eine Zerstörung bzw. Verletzung der Kopierschicht ein.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß man .eine vollständig befriedigende Ätzwirkung dann erreichen kann, wenn man als Ätzmittel ein Gemisch von Eisenchlorid und Salpetersäure, und zwar vorzugsweise eine hoch konzentrierte Eisenchloridlösung im Gemisch mit Salpetersäure benutzt. Dabei kann das Eisenchlorid entweder zuvor in wenig Wasser gelöst oder auch in festem Zustande mit der -Salpetersäure vermischt werden. Auch kann man. auf Wunsch einen besonderen indifferenten Träger für das Ätzmittel zur Anwendung bringen, um dieses in die Form einer Paste, Salbe o. dgl. zu bringen.
  • Das Eisenchlorid trägt hier nicht nur zur Ätzung der Platte bei, sondern es wirkt zugleich als Verdickungsmittel für die Salpetersäure und verhindert so eine zu weit gehende Wirkung der Salpetersäure und damit einen Angriff solcher Teile der Platte, deren Ätzung vermieden werden soll, d. h. insbesondere derjenigen, die noch von der Kopierschicht bedeckt sind. Wie sich gezeigt bat, wird bei Anwendung dieses kombinierten Ätzmittels untrer den geeigneten und gegebenen Arbeitsbedingungen auch das Auftreten von Blasen vermieden, was sich möglicherweise daraus erklärt, daß der sich bei der Einwirkung der Salpetersäure auf die metallische Druckform entwickelnde Wasserstoff durch das Eisenchlorid chemisch gebunden wird. Dem Ätzmittel kann zur Reinigung des Metalls und zur Erhöhung seiner Annahmefähigkeit für Fettfarbe noch eine Lösung von Jod in Jodkali zugesetzt werden.
  • Beispielsweise kann man in folgender Weise verfahren: 7 5 Teile festes Eisenchlorid werden in 25 Teilen Wasser gelöst. Dazu werden i o Teile Salpetersäure vom spezifischen Gewicht 1,4 gesetzt. Diesem Ätzmittel kann noch etwa ein Teil einer Lösung von Jod in Jodkali hinzugefügt werden. Das so bereitete Ätzmittel läßt man j e nach Bedarf bis zu einigen Minuten auf die mit einer entwickelten Kopierschicht, z. B. einer entwickelten Chromgela.tineschicht, überzogene Druckform einwirken.
  • Man kann das Ätzverfahren gemäß der Erfindung auch auf solche Druckformen zur Anwendung bringen, die gemäß Patent 444 885 mit einer Harz- oder Lackschicht versehen sind. _-Die Einwirkung des Ätzmittels auf die Platte erfolgt dann nach Entwicklung der mit der Harzlösung überzogenen Platte, vor Aufbringen der fetten Farbe und Einwirkung. des Lösungsmittels.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Ätzen von Druckformen für Tiefdruck, Flachdruck u. dgl., die mit einer entwickelten Kopierschicht überzogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß man als Ätzmittel ein Gemisch von Eisenchlorid und Salpetersäure anwendet. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Eisenchlorid in Form einer hoch konzentrierten Lösung mit der Salpetersäure vermischt wird. 3. Verfahren nach Anspruch i und z, gekennzeichnet durch einen Zusatz von Jod in Jodkali zum Ätzmittel. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ätzmittel auf die gemäß Patent 444885 mit einer Harz-oder Lackschicht versehenen Platten zur Einwirkung gebracht wird.
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