AT116058B - Regenerierungsmittel und Waschmittel für Zelluloid, insbesondere kinematographische Filme und Verfahren zur Regenerierung und Konservierung von Zelluloid und insbesondere kinematographischen Filmen. - Google Patents
Regenerierungsmittel und Waschmittel für Zelluloid, insbesondere kinematographische Filme und Verfahren zur Regenerierung und Konservierung von Zelluloid und insbesondere kinematographischen Filmen.Info
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Description
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Regenerierungsmittel und Waschmittel für Zelluloid, insbesondere kinematographische
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Es ist bekannt, dass kinematographische Filme bei längerer Lagerung, besonders im Sommer, hart und spröde werden, wodurch sie beim Durchlaufen leicht reissen (besonders an der Perforation) oder
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schwere Brände hervorruft.
Um diesem Übelstande abzuhelfen, legen die Filmanstalten zu jedem Film ein Stückchen Kampfer, wodurch dieser geschmeidig erhalten werden soll. Die praktische Wirkung davon ist aber gleich Nu]], da die Dampfspannung des Kampfers bei normaler Temperatur niedrig ist, daher nur wenig Kampfermoleküle sich in der dem Film umgebenden Luft befinden und in dieser geringen Konzentration keine oder eine nur unbedeutende Wirkung auf das Zelluloid ausüben können.
Es handelt sich darum, den Kampfer, der ja tatsächlich konservierende Wirkung auf das Zelluloid
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Wie Versuche des Erfinders gezeigt haben, eignet sich für Filmzweeke am besten Benzol, Tetrachlorkohlenstoff, Di- oder Trichloräthylen als Lösungsniittel. Wenn man-den Film oder Zelluloid über-
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Zeit in einer derartigen Flüssigkeit liegen und behält nach kurzer Lagerung darin, wenn es wieder an die Lntt gebracht wird, die obgenannten Eigenschaften noch mehrere Tage bei.
Es hat sich als zweckmässig erwiesen, den Kampfer in niederer Konzentration, beispielsweise ein halbes Gewichtsprozent, zu verwenden.
Das Neue in diesem Verfahren ist einerseits die Verwendung einer Flüssigkeit, welche es ermöglicht, den ganzen Film auf einmal der Behandlung zu unterziehen (im Gegensatz zu verschiedenen bereits bekannten Pasten, welche auf eine äusserst umständliche Weise auf den Film der Länge nach aufgetragen und dann wieder abgewischt werden müssen), anderseits in der durch die Einwirkung der Flüssigkeit bedingten augenfälligen raschen und durchdringenden Wirkung.
Das Schweizer Patent Nr. 65 741 (Püschel) ist in jeder Hinsicht vollständig verschieden von der in Rede stehenden Anmeldung ; nicht nur das Verfahren, sondern auch der Zweck ist ein ganz anderer.
Püschel behandelt die Zelluloidgegenstände mit Säure (60 Bé H SO4), wodurch das Zelluloid wie neu wird ; hierauf wird dasselbe mit einer Lösung von Zelluloid bzw. Kollodium und Kampfer bestrichen, wodurch gewissermassen eine neue Schichte Zelluloid aufgetragen wird.
Nach der vorliegenden Patentanmeldung wird der Film bzw. das Zelluloid direkt mit Kampfer behandelt, welcher in einer Flüssigkeit gelöst ist, die Zelluloid nicht löst.
Zweck des Verfahrens bei Püschel ist es, durch Neuschaffung der Aussenschichte des Zelluloids dem Gegenstand das Aussehen eines neuen zu verschaffen, Zweck meines Verfahrens ist es, die ursprungliche Aussenschichte zu konservieren und regenerieren ; mein Verfahren ist insbesondere für die Konservierung und Regenerierung von Filmen gedacht, das Verfahren Püschels ist für Filme vollständig ungeeignet, weil durch Zerstörung der Oberfläche auch das Bild zerstört würde.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Regenerierungsmittel für Zelluloidwaren, insbesondere Filme, gekennzeichnet durch eine Lösung von Kampfer in einer Zelluloid nicht angreifenden Flüssigkeit.
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Claims (1)
- 2. Regenerierungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit gleichzeitig fettlösend ist, so dass mit der Regenerierung gleichzeitig das Waschen des Zelluloids bzw. der Filme erfolgt.3. Verfahren zur Regenerierung und Konservierung von Zelluloid, insbesondere von kinematographischen Filmen, dadurch gekennzeichnet, dass diese in eine Lösung von Kampfer in einer Flüssigkeit wie Benzin, Benzol, Toluol, Xylol, Tetrachlorkohlenstoff, Dichlorathylen, Trichlorathylen, Perchlorathylen, Perchloräthan usw. eingebracht werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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1926
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