AT75173B - Einrückvorrichtung für die Fangvorrichtung von Aufzugsfahrkörben. - Google Patents

Einrückvorrichtung für die Fangvorrichtung von Aufzugsfahrkörben.

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AT75173B
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safety
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Wolfgang Schrader
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Wolfgang Schrader
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  • Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)

Description


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   Vorliegende Erfindung betrifft eine   Einrückvorrichtung   für die Fangvorrichtung von   Aufzugsfahrkörben,   bei denen am Korbe angeordnete   Klemmvorrichtungen   bei Seilbruch gegen die Führungsschienen gepresst werden, so dass sie sich an letzteren festklemmen und dadurch den Korb an den   Führungsschienen     festhalten.   



     Gemäss der Erfindung   hängt der Korb und das Gegengewicht an getrennten, an der Aufzugstrommel befestigten Seilen und das Gegengewicht ist ausserdem mit dem Korbe durch ein Fangseil   verbunden,   welches unmittelbar oder mittelbar an dem Stellzeug der Klemmvorrichtung (Fangvorrichtung) angreift. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass beim Bruch des LastSeiles oder des Gegengewichtsseiles, ausser der bekannten Inbetriebsetzung der Klemmvorrichtung, die letztere entlastet wird und beim Versagen der Klemmvorrichtung das Gewicht des Fahrkorbes und ein Teil des Nutzlastgewichtes von dem Fangseil aufgenommen wird.

   Es wird also, wenn das Gewicht des Gegengewichtes, wie üblich gleich Korb   +     1/.   Nutzlast ist, durch Anwendung der vorliegenden Anordnung erreicht, dass sich der Fahrkorb mit der halben Nutzlast am Gegengewicht aufhängt und nicht abstürzen kann, wenn die    Fangvorriehtung versagen   sollte. Bei grösseren Belastungen des Fahrkorbes über die halbe Nutzlast hinaus braucht die Fangvorrichtung nur diesen Betrag, höchstens die halbe Nutzlast, zu halten. Sie wird dadurch viel weniger beansprucht und die Gefahr des Bruches wird erheblich geringer. Bei normalen Personenzaufzügen mit vier Personen wiegt der Fahrkorb etwa 600 kg und die Nutzlast beträgt 
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 Nutzlast die Reibung von Fahrkorb, Gegengewicht und den Rollen überwinden muss und nur der Rest zur Beschleunigung der Massen vorhanden ist. 



   Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit wird das Fangseil so stark ausgebildet, dass es beim Bruch des   Tragseiles   den Korb mit einer Last noch haltel kenn, so dass, selbst wenn die Fangvorrichtung versagen sollte, ein Abstürzen des Korbes mit voller Nutzlast nicht eintritt. In diesem Falle wird das Gegengewicht so   ausgebildet, dass es sieh   unter der Einwirkung der Spannung 
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   bindung mit ; einer Spannfeder,   Fig. 3 zeigt schematisch die Vorrichtung nach Fig. 2 in Verbindung mit   einer selbsttätig wirkenden Abstellvorrichtung   für die elektrische Steuerung, Fig. 4 zeigt schematisch die Vorrichtung nach Fig. 2 in Verbindung mit einer selbsttätig wirkenden   Abstell-   vorrichtung für mechanische Steuerung.

   Fig. 5 zeigt schematisch die Vorrichtung für Aufzüge 
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 zeigen schematisch in Ansicht und Grundriss   eine andere Ausführungsform   der Klemmvorrichtung. 



   Gemäss der Fig. 1 läuft von der Trommel der Aufzugsmaschinc 1 das Lastseil 2 über Rollen 3 zum   Aufhängestück   4 des Korbes 5; an dem Aufbängestück 4, das im Förderkorb verschiebbar gelagert ist und gegen diesen durch eine Feder gezogen wird, ist das Lastseil 2 mittels des Bolzens 6 befestigt, wogegen das entgegengesetzt aufgewickelte Gegengewichtesseil 7 über Rollt n 8 zum 
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 Fangkeile 73 durch Bolzen 14 drehbar befestigt. Das   Aufhängestück   4 des Korbes 5 halt mittels des Rtellzeuges 10 die Fangkeile 13 so lange nieder, als das Seil 2 den Korb 5 trägt. Ausserdem 
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 unterbrochen, in der Lage 1 beim Reissen oder Inunordnunggeraten des   Fangseiles,   z.

   B. wenn es aus der Rolle springt, und der Lage   ll.   wenn die Last- oder Gegengewichtsseile sich dehnen oder reissen. 



   Gemäss der Fig. 4 dreht der Teller 20 den Winkelhebel 31 um den Bolzen 24 und schiebt den durch den Bolzen 32 an dem Winkelhebel 31 angelenkten Schieber 33 nach rechts, Pfeilrichtung I, oder links, Pfeilrichtung 11, wenn der Teller 20 nach unten oder oben bewegt wird. Die am Schieber 33   befindlichen   Knaggen 38 oder 36 pressen bei der Bewegung des Schiebers 33 nach rechts oder links das Stcucrseil 3 an die an dem Korbe 5 sitzenden Knaggen 37 oder   35.   



   Fig. 5 zeigt eine   Ausführungsform   nach Fig. 3. Die   Anlassvorrichtung 39   ist durch die 
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 an und verbindet dadurch die beiden Kontakte 45 und 46, die den Strom zu dem Motor 47 leiten. 



  Der Hebel 44 ist in der stromlosen Stellung dargestellt. 



   An Stelle der in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Spannfeder 19 kann auch eine unter Federwirkung stehende Spanntrommel 48 nach Fig. 6 treten, welche bei ihrer   Bewegung,     ebenso     wu'   
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 die Exzenter 51 im normalen Betriebe sicher von den Führungsschienen 5. 3   des Gegengewichtes 9   entfernt hält. Das am Bolzen 54   befestigte Fangseil 75   greift an einem der beiden Exzenter 51 oder an einer entsprechenden Kurbel 55 (punktiert gezeichnet) der Achse 49 an. Erhält das Fangseil 75 eine erhöhte Zugkraft, so   verdreht das Fangseil 15   die Feder 52   und     die Achse   49 ; 
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   Führungsschiene   53 des Gegengewichtes 9 an die Gegengewichtsführung 56. 



   Die Wirkungsweise, Zweck und Wirkungen der Vorrichtung sind dolgende :
Fig. 1. Wenn das Lastseil 2 reisst, senkt sich der Korb 5, jedoch werden die Hebel   10     durch   das Fangseil 15 festgehalten und die Keile 13 angeholben. Hiedurch wird die Fangvorrichtung in Tätigkeit gesetzt und der Korb 5 an die Führungsschienen festgeklemmt. Da aber gleichzeitig 
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   Diese Einrichtung bringt noch eine dritte Wirkung hervor. Dehnt sich das Lastseil 2 oder das Gegengewichtsseil 7, so wird die   Relativentfernung   zwischen dem Korb   J,   der Rolle 17 und dem   Gegengewicht vergrössert. Dadurch   wird die Feder 19 zusammengedrückt, der Hebel 22 in die Lage   11 geschoben   und die Aufzugsmaschine zum Stillstand gebracht. Wird der Mitnehmer 21 auf dem Fangseil 15 so angeordnet, dass die Verschiebung des Hebels 22 in die Lage   11   schon erfolgt, ehe der Mitnehmer   21   den Hebel 10 berührt, so wird der Betrieb des Aufzuges unterbrochen, ehe die Fangvorrichtung in Tätigkeit tritt. Da die Seile vor dem Reissen sich stark dehnen, ist hiemit eine wirksame Kontrolle der Seile geschaffen.

   Treten die Vorgänge bei ruhendem Korb ein, so. kann die Aufzugsmaschine nicht in Betrieb gesetzt werden. 



   In Fig. 4 ist die gleiche Einrichtung wie in Fig. 3 benutzt, um eine mechanische oder hydraulische Aufzugswinde ausser Betrieb zu setzen. Durch die Bewegung des Tellers 20 wird der Winkelhebel 31 und der Schieber 33 hin und her bewegt und klemmt das Steuerseil   34   in allen den in Fig. 3 geschilderten Fällen fest und bringt die   Aufzug8maschine   zum Stillstand oder hindert ein Ingangsetzen der   Aufzugsmaschinc.   



   In Fig. 5 ist dargestellt, in welcher   Weise die Stromunterbrechung   den Motor der Aufzugsmaschine zum Stillstand bringt. Bei der Unterbrechung der Kontakte 25, 26 wird die Magnetspule 42 stromlos und der Hebel 44 nimmt die gezeichnete Stellung ein, wodurch die beiden Kontakte 45, 46 nicht mehr miteinander verbunden sind, der Motor 47 stromlos Wird und der Aufzug zum Stillstand kommt. 



   In Fig. 6 ist angedeutet, dass die gradlinige Bewegung auch durch eine drehende Bewegung ersetzt werden kann. 



   In den Fig. 7 bis 10 ist dargestellt, wie die Sicherheit gegen das Abstürzen des Fahrkorbes noch weiter erhöht werden kann, d. h. auch dann, wenn der Fahrkorb über die halbe Nutzlast hinaus bis zur Maximallast belastet ist, unter der Voraussetzung, dass die Fangvorrichtung am Korb vollständig versagen sollte. 



   Wie schon bei Erläuterung der Figuren gesagt, klemmt der Hebel 51 das Gegengewicht. 9 an die Gegengewichtsführungsschienen 53 fest, wenn das Fangseil 15 stärker belastet wird. 



   Werden die   Übersetzungsverhältnisse   so gewählt, dass die Reibung des Gegengewichtes   an semen Führungsschienen   durch die Klemmung der Exzenter 51 bei Maximallast = ¸ Nutz- 
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 gleicher Weise wird hiedurch auch ein Abstürzen des Gegengewichtes verhindert, wenn der Korb beim Bruch des Gegengewichtsseiles unbeladen ist. 



     PATENT. ANSPBÜOHB   :
1. Einrückvorrichtung für die Fangvorrichtung von   Aufzugsfahrkörben,   dadurch gekennzeichnet, dass der Korb   (5)   und das   Gegengewicht     (9)   an getrennt an der Aufzugstrommel   (1)   befestigten Seilen (2, 7) hängen und das Gegengewicht   (9)   mit dem Korb (5) durch ein Seil (15) ver-   bunden   ist, welches unmittelbar oder mittelbar an dem Stellzeug   (10)   der Klemmvorrichtung angreift.

Claims (1)

  1. 2. Einrückvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fangseil (15) am Fahrkorb (5) durch eine Feder (19) oder durch eine unter Federwirkung sich drehende Trommel (48) gespannt wird und durch Mitnehmer (21) auf das Stellzeug (10) der Fangvorrichtung einwirkt.
    3. Einrückvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvor- richtung (19 oder 48) am Korb (5) den Steuerstromkreis durch Kontakte (25, 26) nur dann schliesst bzw. das durch eine Klemmvorrichtung (38, 37 oder 36, 35) geführte Steuerseil (34) nur dann freigibt, wenn sich das Fangseil (15) in ordnungsmässigem fangbereiten Zustande befindet, wogegen das Fangseil (15) bei Überlastung den Steuerstromkreis (25, 26) unter Über- windung der Spannvorrichtung (19 oder 48) zwangläufig unterbricht bzw. das Steuerseil (34) zwangläufig am Fahrkorb festklemmt.
    4. Einrückvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das an einer Sperrvorrichtung (49, 51) des Gegengewichtes (9) angreifende Fangseil (15) bei wachsender Belastung unter Überwindung einer Feder (52) oder der Zugkraft des Gegengewchtsseiles (7) EMI3.3
AT75173D 1915-02-27 1915-02-27 Einrückvorrichtung für die Fangvorrichtung von Aufzugsfahrkörben. AT75173B (de)

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