AT74965B - Verfahren zur Erhöhung der Zitronensäurelöslichkeit phosphorsäurehaltiger Schlacke. - Google Patents
Verfahren zur Erhöhung der Zitronensäurelöslichkeit phosphorsäurehaltiger Schlacke.Info
- Publication number
- AT74965B AT74965B AT74965DA AT74965B AT 74965 B AT74965 B AT 74965B AT 74965D A AT74965D A AT 74965DA AT 74965 B AT74965 B AT 74965B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- slag
- citric acid
- solubility
- phosphoric acid
- increasing
- Prior art date
Links
- 239000002893 slag Substances 0.000 title claims description 28
- KRKNYBCHXYNGOX-UHFFFAOYSA-N citric acid Chemical compound OC(=O)CC(O)(C(O)=O)CC(O)=O KRKNYBCHXYNGOX-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 27
- NBIIXXVUZAFLBC-UHFFFAOYSA-N Phosphoric acid Chemical compound OP(O)(O)=O NBIIXXVUZAFLBC-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 18
- 229910000147 aluminium phosphate Inorganic materials 0.000 title claims description 9
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 5
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N Silicium dioxide Chemical compound O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 11
- 239000000377 silicon dioxide Substances 0.000 claims description 3
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 5
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000013019 agitation Methods 0.000 description 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 238000001354 calcination Methods 0.000 description 1
- 230000004720 fertilization Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 230000007774 longterm Effects 0.000 description 1
- 238000007712 rapid solidification Methods 0.000 description 1
- 238000003303 reheating Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Erhöhung der Zitronensäuerelöslichkeit phosphorsäurehaltiger Schlacke, insbesondere für Düngezwecke. Der Wert der Thomasschlacke für die Zwecke der Landwirtschaft hängt in erster Linie von dem Gehalt der Zitronensäurelöslichkeit der Phosphorsäure ab. Es ist bekannt, zur Erhöhung der Zitronensäurelöslichkeit der Phosphorsäure kieselsäurehaltige Zuschläge oder dgl. zu verwenden, und zwar wurden bisher allgemein diese kieselsäurehaltigen Zuschläge in Form von Sand der Schlacke beigesetzt, wenn dieselbe in den unter dem Konverter stehenden Schlackenwagen abgegossen wurde. Die Höhe des ausfliessenden Schlackenstrahles beträgt zirka 5 in. Infolge des starken Spritzens kann von einer Mischung der Schlacke mit dem Sand nicht die Rede sein. Dahinzu kommt, dass der einfliessende Schlackenstrahl ausserordentlich ungleichmässig ist, so dass der von der Konverterbühne aus in den Schlackenstrahl geleitete Sandstrahl in sehr vielen Fällen ersteren überhaupt nicht trifft. Dahinzu kommt, dass der Sand in den zufliessenden Schlackenstrahl für gewöhnlich durch die Hand des Arbeiters, der oben auf der Konverterbühne steht, zugeführt wird. Die Zuführung der Zuschläge hängt infolgedessen in erster Linie von der Geschicklichkeit, aber noch mehr von dem guten Willen des Arbeiters ab. Unter diesen Umständen war es bisher nicht möglich, eine entsprechende Zitronensäurelöslichkeit der Phosphorsäure herbeizuführen. Bei der vorliegenden Erfindung wird nun die Schlacke vorsichtig nach Beendigung des Blasens in den unter dem Konverter stehenden kalten Schlackenkübel abgegossen. Damit kein Eisen mit in den Kübel abgegossen wird, muss die Schlacke sehr vorsichtig und lange abgegossen werden. Dies dauert ungefähr 8 bis 10 Minuten. Die Schlackencharge richtet sich naturgemäss nach dem Gewicht der Konvertercharge. Im Durchschnitt kann man mit einer Schlackencharge von 7000 kg pro Schlackenwagen rechnen. Einer derartigen Schlackencharge werden 500 bis 600 1. -. g Sand zugeführt. Hierauf wird der Schlackenwagen zum Rührwerk geführt und nunmehr wird das Rührwerk, das vorteilhaft aus maschinell angetriebenen Rührplatten besteht, langsam in die bereits vollständig'starr gewordene Schlackenoberfläche gesenkt. Das Eintauchen der Rührflügel erfolgt bis auf zirka 50 mm vom Boden des Schlackenwagens. Nachdem durch eine zugleich drehende und nach abwärts führende Bewegung der Rührplatten das Eintauchen des Rührwerkes vor sich gegangen ist, beginnt die eigentliche Arbeit des Rührens, welche zirka 3 bis 31Sa Minuten dauert. Darauf Wird zunächst das P, ülnwerk wieder angehoben und dann der Antrieb für die Drehung des Rührwerkes abgestellt. Die Schlackenmasse wird hiebei voluminös teigartip und ist von zahllosen Blaseji durchsetzt. Mit blossem Auge kann man bereits erkennen, dass die Masse EMI1.2 wegen der schnellen Erstarrung in allerkürzè8ter Zeit ausgeführt werden, und zwar so ausserordentlich innig, dass eine vollständig homogene blasige Masse entsteht. Auf diese Weise ist es möglich, die Phosphorsäure, wie Versuche ergeben haben, beinahe vollständig, nämlich bis zu 99'42% in die zitronensäurelösliche Form überzuführen. Man hat zwar bereits versucht, die Zitronensäurelöslichkeit der Phosphorsäure dadurch zu erhöhen, dass man die Schlacke nach dem Abgiessen wieder durch Erhitzen in einen leichtflüssigen Zustand zurückführt, sie dann einer weiteren Erhitzung unterzieht. Diese Vorschläge haben aber keinen Erfolg gehabt, weil einmal die Wiedererhitzung der Schlacke wesentliche Unkosten verursacht und die lang andauernde Erhitzung so grosse Ofenanlage voraussetzt, dass räumlich die Durchführung der Anlage nicht möglich ist. Ebenso haben Versuche nach dem vorgeschlagenen Verfahren bewiesen, dass selbst bei mehrstündigem Glühen von einer wesentlichen Erhöhung der Zitronensäurelöslichkeit nicht die Rede sein kann. Demgegenüber wird bei dem vorliegenden Verfahren ohne irgend welche Wiederzuführung von Wärme die beinahe restlose Zitronensäurelöslichkeit der Phosphorsäure erreicht. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH :" Verfahren zur Erhöhung der Zitronensäurelöslichkeit phosphorsäurehaltiger Konverterschlacke durch kieselsäurehaltige Zuschläge, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschläge so schnell mit Hilfe von Rührwerken in die aus dem Konverter abgegossene Schlacke eingeführt werden, dass vor dem Erstarren der Schlacke eine vollständige und innige Durchmischung mit der Schlacke eingetreten ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT74965T | 1914-01-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT74965B true AT74965B (de) | 1918-11-25 |
Family
ID=3596601
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT74965D AT74965B (de) | 1914-01-07 | 1914-01-07 | Verfahren zur Erhöhung der Zitronensäurelöslichkeit phosphorsäurehaltiger Schlacke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT74965B (de) |
-
1914
- 1914-01-07 AT AT74965D patent/AT74965B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2438969A1 (de) | Verfahren zur kuehlung von beton | |
| AT74965B (de) | Verfahren zur Erhöhung der Zitronensäurelöslichkeit phosphorsäurehaltiger Schlacke. | |
| DE281296C (de) | ||
| AT106326B (de) | Verfahren zur Erhöhung der Abnützungs-Widerstandsfähigkeit von Maschinenteilen aus austenitischen Manganstählen. | |
| DE724643C (de) | Verfahren zur Herstellung von Thomasschlacke mit hohem Gehalt an ammoncitratloeslicher Phosphorsaeure | |
| AT23796B (de) | Verfahren zur Desoxydation von Flußeisen, Flußstahl u. dgl. | |
| DE252702C (de) | ||
| DE219446C (de) | ||
| DE523441C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schweiss- bzw. Schmiedeeisen | |
| DE35438C (de) | Stückförmjge kohlensaure Alkalien zur Entphosphorung des Eisens und Gewinnung des Phosphors | |
| DE219306C (de) | ||
| AT101316B (de) | Verfahren zur Herstellung von Zyaniden aus Zyanamidsalzen. | |
| DE872352C (de) | Aus Temperguss bestehende Formteile, die unabhaengig von ihrer Wandstaerke durch Schmelzschweissen gut schweissbar sind | |
| AT246760B (de) | Anlage zur Aufbereitung von metallhaltigen Schlacken | |
| AT119736B (de) | Härtungsflüssigkeit für Stahl. | |
| DE133215C (de) | ||
| DE256037C (de) | ||
| AT60824B (de) | Viehentkupplungsvorrichtung. | |
| AT91614B (de) | Verfahren zur Herstellung von härtbarem Schmiedeeisen und Gußeisen. | |
| DE889599C (de) | Verfahren zur Herstellung stickstoffarmer Windfrischstaehle | |
| DE343939C (de) | ||
| DE722413C (de) | Sanddichtung, insbesondere fuer Herdwagen | |
| DE898446C (de) | Verfahren zum Entphosphoren von Stahlbaedern | |
| AT231621B (de) | Absticheinrichtung bei Schmelzöfen, insbesondere Kupolöfen bzw. dem Vorbau derselben | |
| DE364931C (de) | Verfahren zur Aluminium- bzw. Eisenentfernung aus Zink-Aluminium-bzw. Zink-Eisen-Legierungen |