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Maschine zur Bearbeitung von Schraubenköpfen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zur Bearbeitung von Schraubenköpfen, insbesondere für Schrauben mit versenktem Kopf mittels Frässcheiben.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die rotierenden Werkstüekhalter zu beiden Seiten einer ortsfesten grösseren Frässcheibe und parallel zu deren Achse in einem gemeinsamen quer dazu beweglichen Schlitten gelagert sind, durch dessen Hin- und Herbewegung abwechselnd die rechtsseitigen und die linksseitigen Schraubenköpfe gegen die Frässcheibe
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Maschine, Fig. 5 eine Seitenansicht, Fig. 6 einen Schnitt durch die eine Hälfte des Werkstückschlittens nach Linie A-A der Pig, 5. Di.. Fii !. 7 und 8 stellen einen wagerechten Schnitt an der Arbeitsstelle bei verschiedenen Stellungen und Fig. 9 bis 12 die Zuführvorrichtung für die Werkstücke in verschiedenen Ansichten dar.
In dem dargestellten Beispiel ist 1, 2 die feste Vorder- bzw. Rückwand des Maschinen-
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radübersetzung 4 von einer mit Riemenscheiben-5 versehenen Welle 6 ihren Antrieb erhält und am vorderen freien Ende eine grosse Frässcheibe 7 trägt.
Diese drehbar, aber sonst ortsfeste, im
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um die Bearbeitung von versenkten Schrauhenköpfen handelt mit einem entsprechend ab- geschrägten Rande versehen.
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Schlitten gelagertes Zahnrad 20 miteinander gekuppelt und die beiden Zahnräder 20 greifen in ein gemeinsames Zahnrad 21, das an einem um die Welle 22 dis festen Maschinengestells sehwingbaren Hebel 23 gelagert ist und mit einem auf der gleichen Welle 22, d. h. konzentrisch zur Schwingungsachse dieses Hebels 23 angebrachten Zahnrade 24 in Eingriff steht. Die Welle 22 erhält ihrerseits ihren Antrieb durch Vermittlung der Zahnradübersetzung 25 von der Welle 3 aus.
Die beschriebene Anordnung der Räder 21 und 24 nach Art eines Planetengetriebes ermöglicht eine freie Hin-und Herbewegung des Werkstückschlittens, ohne dass dabei die Werkstückhalter den Eingriff mit ihren Antriebsrädern verlieren. Da die Räder 20 sich geradlinig, das Zwischenrad 21 dagegen auf einem Kreisbogen um die Welle 22 bewegt, 80 ist das Mass des
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diesem Kasten sind vier kleinere Fräser 32 angebracht, die je einer Arbeitsstelle der grösseren Frässeheibe 7 gegenüberstehen und mit ihrem Stirnrande die vordere Kopffläche der Schrauben bearbeiten sollen.
Die Vor- und Zurückbewegung des Fräserkastens erfolgt durch eine auf der Welle 22 angebrachte Noekenscheibe . 3, weiche mit einem am Fräserkasten angebrachten Gleitzapfen 34 zusammenwirkt ; auf das untere Ende 39 des Fräserkastens wirkt eine unter Federwirkung stehende bewegliche Querachiene 37 mittels eines herausnehmbaren Bolzens. ein, welche bestrebt ist, den Glertzapfen 34 des Fräserkastens gegen die Nockenscheibe andrücken
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lotrechten Mittelwelle 4. 3, die an ihrem oberen Ende nahe der Schwmgungsa. ch. se des Fräserkastens durch ein Kegelräderpaar 44 mit der im festen Gestell gelagerten Anti. ebswelle 6 gekuppelt ist.
Da die Vor- und Zurückbewegung des Fräserkastens verhältnismässig gering ist und das Kegelradpaar 42 sich in unmittelbarer Nähe der Schwingungsachse befindet, so wird der Eingriff dieser Räder durch die Vor- und Rückbewegung des Fräserkastens nicht wesentlich beeinträchtigt.
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statt. Während des Fräsens ist dagegen der Eingriff normal.
Die Wellen 41 der einzelnen kleinen Fräser 32 sind, wie insbesondere aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, mit ihrem rückwärtigen Ende einfach in die büchsenartig verlängerten Naben der zugehörigen Kegelräder 42 eingeschraubt und je in einem besonderen Lagerkörper 45 (Fig. 8) leicht auswechselbar gehalten, die ihrerseits in einer kreisbogenförmigen Führung des Fräser- kastens 3C um die senkrechte Mittelachse 43 verstellbar angeordnet sind.
Diese Anordnung ermöglicht eine weitgehende und genaue Nachstellung der Fräser nach dem Abschleifen, da die Fräser, welche auf einer besonderen, mit einem gleichen kreisbogenförmig geführten Lagerkörper versehenen Schleifvorrichtung nachgeschliffen werden, auf diese Weise dem Mass der Abnutzung entsprechend weit nachgestellt werden können, uhne dass der Eingriff der Kegelräder 42 dadurch beeinträchtigt wird oder die zu erzeugende Spiegelfläche uneben wird. Obwohl die Fräserachse sich beim Nachstellen schräg zur Kopffläche der Schraube einstellt, wird doch stets eine genau ebene Spiegelfläche erzeugt, da der Fräser beim Nachschleifen eine entsprechend konische Gestaltannimmt.
Die Arbeitsweise der Fräsereinrichtung ist aus den Fig. 7 und 8 deutlich zu ersehen. Bei der in Fig. 7 gezeichneten Stellung ist der Werkstückschlitten 12 ganz nach rechts bewegt, so dass dit'1Ìnksseitigen Werkstücke auf der Rückseite ihres Kopfes vom Rande der grossen Frater- scheibe 7 bearbeitet werden, während gleichzeitig die kleineren Fräserscheiben 32 gegen die
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bearbeiten, so dass ein tadelloser Spiegel erzeugt wird. Die Vorbewegung der Fräser gegen das Werkstück kann vorteilhaft so bemessen sein, dass die Fräser gleich bis auf die volle Tiefe in das Werkstück eindringen und dia Werkstücke deshalb während der Bearbeitung nur eine einzige Umdrehung zu machen brauchen.
Die kleineren Frässcheiben 32 sind aussen mit einem vorstehenden Rande versehen, welcher zweckmässig von einer besonderen dünnen Fräsacheibe gebildet ist und den Rand des zu bearbeitenden Schraubenkopfes etwas umgreift, so dass dadurch eine Gratbildung verhütet und ein tadellos sauberes Arbeitsstück erzielt wird. Während auf diese Weise die linksseitigen Werkstücke b ? arbc. it : t worden, ist, wie aus Fig. 7 ersichtlich, der Raum vor den rechtsseitigen Werkstückhaltern frei, 80 dass hier durch eine weiter unten beschriebene Vorrichtung neue Werkstücke in die Halter eingeführt werden können.
Dann bewegt sich der Kasten 30 mit den Frisscheiben 32 von den Werkstücken ab und der Schlitten 12 wird über
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gegen die Frässcheibe 7 legen, worauf auch der Fräserkasten 30 wieder gegen die Arbeitsstelle vorgerückt wird. Auf diese Weise werden abwechselnd die rechtsseitigen und die linksseitigen Werkstückhalter gegen die Frässtellen vorgeführt und in den jeweils zurückliegenden Werkstück- haltern die Werkstücke ausgewechselt.
Die Zuführung der Werkstücke zu den Werkstückhaltern geschieht mittels vor diesen angebrachter Rinnen 50, die von den um Bolzen 49 (Fig. 2) schwingbaren Hebeln 51 getragen werden und durch dieae eine seitlich hin und her schwingende Bewegung erhalten. Dabei nehmen sie jedesmal unter den Zuführschächten 32 ein neues Werkstück auf, welches sie vor die jeweils nicht arbeitenden geöffneten Werkstückhalter führen, wo es durch einen nicht mit dargestellten
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ihren Nadeln von beiden Reiten durch die Seitenwandung des Schachtes in diesen eingreifen und dadurch als Auflager für die Werkstücke dienende Stufen bilden.
Die beiden Kämme eines jeden Zuführschachtes sind in der Höhenrichtung um die halbe Zahnteilung gegeneinander versetzt und auf einer am festen Gestell quer versebiebbar geführten Stange 55 durch Quer-
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es erforderlich ist, kann die Schiene 58, wie in Fig. 9 rechts strichpunktiert angedeutet ist, leicht federnd zur Seite gebogen werden, um dadurch die Werkstücke seitlich aus dem Schacht hernus- nehmen und austauschen zu können.
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einem zur Einführung von Pressluft oder einem anderen geeigneten Druckmittel dienenden Mundstück 61 und einem sich daran anschliesserden Kanal 60 verschen, der durch kleine Quer-
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