DE495404C - Zahnradbearbeitungsmaschine, bei der zur Erzeugung der Waelzbewegung ein auf der Werkstueckspindel angeordnetes Leitrad auf einer Zahnstange hin und her bewegt wird - Google Patents

Zahnradbearbeitungsmaschine, bei der zur Erzeugung der Waelzbewegung ein auf der Werkstueckspindel angeordnetes Leitrad auf einer Zahnstange hin und her bewegt wird

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DE495404C
DE495404C DEL69843D DEL0069843D DE495404C DE 495404 C DE495404 C DE 495404C DE L69843 D DEL69843 D DE L69843D DE L0069843 D DEL0069843 D DE L0069843D DE 495404 C DE495404 C DE 495404C
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
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    • B23F23/08Index mechanisms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F5/00Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
    • B23F5/02Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by grinding
    • B23F5/06Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by grinding the tool being a grinding disc with a plane front surface

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Bei Zahnradbearbeitungsmaschinen ist es an und für sich bekannt, zur Erzeugung der Wälzbewegung ein auf der Werkspindel angeordnetes Leitrad auf einer Zahnstange hin und her zu bewegen und nach der Bearbeitung eines jeden Zahnes durch ein in das Leitrad eingreifendes bewegliches Stück der Zahnstange die Weiterschaltung um eine Zahnteilung· erfolgen zu lassen, welche dem Leitrad eine zusätzliche Drehung um eine Teilung erteilt. Bei den bis jetzt bekannten Vorrichtungen wird jedoch die in das Zahnrad auf der Werkstattspindel eingreifende Umschaltvorrichtung entweder gar nicht oder nur einseitig zwangsläufig bewirkt. Eine derartige zwangsläufige Bewegung hat sich aber als sehr wichtig erwiesen, weil die geringste Ungenauigkeit, welche bei nicht zwangsläufigen Bewegungen schon durch kleine Schmutzteilchen am Ende der Führung für das bewegte Glied, beispielsweise durch festgesetzte Späne, bewirkt werden kann, die Genauigkeit der Bearbeitung beeinträchtigt. Die Erfindung besteht nun darin, daß die Verschiebung des das Weiterschalten bewirkenden Teiles der Zahnstange unabhängig von der Bewegung der Werkstückspindel in beiden Richtungen zwangsläufig erfolgt. Die Anordnung von drei parallelen Zahnstangen ermöglicht dem bereits bekannten gegenüber eine besonders einfache Bauart und Antriebsmöglichkeit.
Auf den Zeichnungen ist eine Schleifmaschine dargestellt, die zur Ausführung des Verfahrens benutzt werden kann. Selbstverständlich können für diesen Zweck auch andere Maschinen Verwendung finden. Für Maschinen, die nicht nach dem Abwälzverfahren arbeiten, kann die bewegliche Zahnstange zur Erzeugung der Teilbewegung mit Vorteil verwendet werden.
Abb. ι zeigt die Maschine in Seitenansicht, ein Teil der Maschine ist im. Schnitt dargestellt; die für das Verständnis der Erfindung unwesentlichen Teile sind abgebrochen bzw. fortgelassen.
Abb. 2 zeigt die Maschine in Vorderansicht und teilweisem Schnitt nach der gebrochenen Linie 2-2 der Abb. 1.
Abb. 3 zeigt einen Schnitt durch die Teilvorrichtung nach Linie 3-3 der Abb. 1.
Abb. 4 zeigt einen Schnitt durch die Teilvorrichtung nach Linie 4 der Abb. 3.
Die Abb. 5 und 6 zeigen Teilansichten der Teilvorrichtung in größerem Maßstab bei verschiedener Stellung der Einzelteile.
In den Abb·, 7, 8 und 9 sind verschiedene Stellungen des Werkstückes gegenüber der Schleifscheibe dargestellt, und zwar zeigt Abb. 7 Werkzeug und Werkstück beim Beginn des Schleifens, ·
Abb. 8 am Schluß der Schleifbewegung und Abb. 9 während der Teilbewegung. Die Abb. 10 zeigt einen Schnitt nach der Ebene 10 der Abb. 5, <üe
*° Abb. 11 eine der Abb. 5 eütsp rechende Tfeilansicht einer etwas abgeänderten Maschine und Abb. 12 eine der Abänderung- gemäß ausgebildete Kurvenscheibe.
Bei dem in den Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiel ist auf der Werkstückspindel ein Leitrad starr befestigt, das sehr genau gearbeitet ist. Auf der entgegengesetzten Seite der Werkstückspindel sitzt das Werkstück, das durch ein geeignetes Werkzeug (Schleifscheibe, Fräser o. dgl.) bearbeitet wird. Das Leitrad steht mit einer gleichfalls sehr genau gearbeiteten Zahnstange im Eingriff. Die Werkstückspindel wird zusammen mit dem Leitrad entlang dieser Zahna5 stange bewegt, so daß dem Leitrad eine Drehbewegung erteilt wird, die es durch, die Spindel auf das Werkstück überträgt. Neben der feststehenden Zahnstange ist eine bewegliche Zahnstange angeordnet, die während der Schleif bewegung unbeweglich neben der feststehenden Stange liegt. Ist die Abwärtsbewegung beendet, so rollt das Leitrad von der feststehenden auf die bewegliche Stange, der nunmehr eine tangential zum Leitrad gerichtete Bewegung erteilt wird. Diese Bewegung ist so bemessen, daß das Leitrad um den Teilbetrag weitergedreht wird. Die Werkstückspindel wird Herauf zusammen mit dem Leitrad zurückgeführt, wodurch dieses wieder in Eingriff mit d'e.r feststehenden Zahnstange gerät. Das Arbeitsspiel kann nun von neuem beginnen.
Der Maschinenrahmen (Abb. 1 und 2) ist
in einen Untersatz 1 und einen Aufsatz 2 unterteilt. Am Untersatz 1 sind waagerechte Führungen 3 angeordnet, auf denen ein Schlitten 4 hin und her bewegt werden kann.
Zum Antrieb des Schlittens dient eine Stange 5, die mit einer Mutter 6 am Schlitten befestigt ist.
Am entgegengesetzten Ende greift die Stange 5 an einem Schlitten 7 an, der an seinem äußeren Ende eine Rolle 9 trägt,, die in eine Nut 10 einer drehbaren Kurventrommel 11 eingreift. Die Kurventrommel 11 sitzt auf einer Welle 12, die über einen Schneckentrieb 13, 14 von einer Welle 15 aus angetrieben wird, die ihrerseits von der Antriebwelle 21 aus über einen Schneckentrieb 19, 20, eine Welle 16 und Wechselräder 17, 18 angetrieben wird.
Wird die Maschine von der Welle 21 a,us angetrieben, so wird der Schlitten 7 infolge der ständigen Drehbewegung der Kurvenscheibe 11, in deren Nut 10 die vom Schiitj ten getragene Rolle 9 eingreift, hin und her bewegt. Demgemäß erhält auch der Schlitten 4 eine hin und her gehende Bewegung.
Wie aus Abb. 2 ersichtlich ist, trägt der Schütten 4 die in entsprechenden Hülsen gelagerte Spindel 27.
Der Schlitten 4 trägt ein Spindelgehäuse 23, das mit einer zur Aufnahme der Lagerhülse 24 dienenden Bohrung 22 versehen ist. Die Lagerhülse 24 weist innere kegelige Sitzflächen 28 und 29 auf, gegen die sich entsprechende kegelige Lagerringe 25 und 26 der hohlen Spindel 27 legen. Die Lagerhülse 24 wird in dem Spindelgehäuse 23 durch Schrauben 30 gegen Drehung gesichert und festgehalten. Die hohle Spindel 27 trägt an ihrem , einen Ende einen Bund 31, der sich gegen j die Stirnfläche der Hülse 24 legt. Am anderen Ende läuft die Spindel 27 in einen mit ! Schraubengewinde versehenen Teil aus, über den eine Unterlagscheibe 34 geschoben ist, die sich gegen die andere Stirnfläche der Lagerhülse 24 und eine Schulter der Hohlspindel 27 legt, gegen die sie durch die Mutter 33 verspannt ist. go
Die hohle Werkstückspindel 27 ist an ihren j Enden mit entgegengesetzt geneigten kegeligen ; Bohrungen 40 und 35 versehen. In die Bohrung 40 ist ein entsprechend kegelig ausgeführter Werkstückhalter 41 eingeführt, der an seinem Außenende das durch eine Mutter
43 gehaltene Werkstück 42 trägt. In die Bohrung 35 ist der Leitradhalter 44 eingeführt, der an seinem Außenende .ein durch eine Mutter 46 gehaltenes Leitrad 45 trägt. Eine iop Stange 47 ist durch eine axiale Bohrung des Halters 44 hindurchgeführt und mit ihrem Gewinde 48 in den Werkstückhalter 41 eingeschraubt. Zum Einschrauben ist sie mit einem Sechskantkopf 49 versehen. Wird die Stange 47 festgeschraubt, so werden die Halter 41 und 44 gegeneinandergezogen. und in ihren Lagern fest verspannt.
Soll das Werkstück ausgewechselt werden, so wird die Stange 47 aus dem Halter 41 herausgeschraubt und ein anderer Halter 41 mit einem neuen Werkstück 42 in die Bohrung 40 geschoben, der durch. Festziehen der Stange 47 in seinem Lager festgestellt wird, ohne daß das Leitrad 45 mit seinem Halter
44 entfernt zu werden brauchte. Erscheint es zweckmäßig, kann aber auch das Werkstück 42 durch Lösen der Mutter 43 freigegeben und an seine Stelle ein neues Werkstück gesetzt werden.
In den Abb. 1 und 2 sind Pfeile 50 eingetragen, die auf 'eine Zahnstange hinweisen,
deren Zähne 52 mit dem Leitrad 45 in Eingriff stehen. Die Teile sind so angeordnet, daß das Leitrad 45 auf der Zahnstange 50 abrollt, wenn der Schlitten 4, der die Spindel 27 trägt, auf den Führungen 3 hin und her bewegt wird. Da Werkstück 42 und Leitrad 45 auf derselben Spindel sitzen, wird dein Werkstück hierbei der Schleifscheibe gegenüber eine Abwälzbewegung erteilt.
ίο Bei dem in den Zeichnungen dargestallten Ausführungsbeispiel ist eine verhältnismäßig große Schleifscheibe 53 dargestellt, die zum Bearbeiten der Zahnflanken dient. Die Lagerung der Scheibe 53 ist in Abb. 2 nur angedeutet. Selbstverständlich können für die Lagerung und den Antrieb der Scheibe beliebige Ausführungen benutzt werden, da der Charakter der Scheibe unabhängig vom Gegenstand der Erfindung ist. Die Scheibe 53 kann beispielsweise so angeordnet werden, daß ihre ebene Stirnfläche 54 in einer Ebene mit der Zahnflanke 55 eines der Zähne 51 der feststehenden Zahnstange 50 liegt, wie dies aus den Abb. 1, 5 und 6 ersichtlich ist.
Es sind ferner Vorrichtungen angeordnet, mit denen das Werkstück 42 auf dem Werkstückhalter 41 oder beide zusammen so verstellt werden können, daß die Zähne des Werkstückes mit den Zähnen des Leitrades 45 in einer Flucht liegen.
Wird nun das Leitrad 45 entlang der Zahnstange 50 hin und her bewegt, so wälzt sich ein Zahn des Leitrades 45, z. B. der Zahn 57 Γ Abb. 5), auf der Flanke eines entsprechenden Zahnstangenzahnes, ζ. B. auf der Flanke 55 des Zahnes 56, ab. Dementsprechend wird ein Zahn des Werkstückes 42, der in seiner Lage dem Zahn 57 des Leitrades entspricht, auf der umlaufenden Arbeitsfläche der Schleifscheibe 53 abgewälzt. Da die Bewegung des Werkstückes 42 durch die Bewegung des Leitrades 45 gesteuert wird, erhält das Werkstück dasselbe Profil wie das Leitrad. In der Abb. 5 ist das Leitrad 45 in ausgezogenen Linien in der Stellung dargestellt, in der der Arbeitsgang beginnt. Die Stellung, die das Werkstück 42 der Schleifscheibe 53 gegenüber in diesem Zeitpunkt einnimmt, ist aus Abb. 7 zu ersehen. Während des Arbei'tsganges wird das Leitrad 45 (Abb. 5) nach links in die strichpunktiert dargestellte Lage geführt. Am Ende des Hubes nehmen Werkstück und Werkzeug die in Abb. 8 dargestellte Lage ein. Es ist ersichtlich, daß die gesamte Flanke 58 des Zahnes 59 durch, die Schleifscheibe während der Abwälzbewegung bearbeitet ist. Das Leitrad 45 wird darauf in die in Abb. 5 in ausgezogenen Linien dargestellte Lage zurückgebracht, so daßWerkzeug und Werkstück wieder die Lage der Abb. 7 einnehmen. Bei dieser Bewegung ist die Flanke 58 des Zahnes 59 zum zweitenmal auf der Arbeitsfläche der Schleifscheibe abgewälzt. Der Zahn 59 ist damit auf der einen Seite fertig geschliffen, so daß das Werkstück um eine Zahnteilung weitergeschaltet werden kann, wodurch ein neuer Zahn mit dem Werkzeug in Eingriff kommt.
Für das Bearbeiten der Zahnflanken des Werkstückes ist es indessen nicht nötig, daß die ebene Stirnfläche 54 der Schleifscheibe 53 in der Ebene der Flanke eines der Zahnstangenzähne liegt. Es ist ferner nicht nötig, daß die Zahnflanken der Zahnstange um denselben Winkel geneigt sind wie die Scheibe 53; nötig ist auch nicht, daß die Zähne des Werkstückes 42 mit den Zähnen des Leitrades 45 in einer Flucht liegen; ferner, daß das Leitrad 45 und das Werkstück 42 dieselben Zähne zeigen oder denselben Teilkreis haben, wie dies beim Ausführungsbeispiel der Fall ist. Schließlich ist es beim Auswechseln des Werkstückes nicht notwendig, daß es auf der Werkstückspindel derart befestigt wird, daß die Zähne des Werkstückes S5 mit den Zähnen des Leitrades in einer Flucht liegen; es ist vielmehr ausreichend, wenn sie der Arbeitsfläche der Schleifscheibe gegenüber in ihrer Stellung festgelegt werdlen.
Die Zahnstange 50 besteht aus drei verschiedenen Teilen 60, 61 und 62. Der Verwendungszweck des Teiles 62 soll weiter unten beschrieben werden. Der Arheitsteil 61 (Abb. 3 und 4) steht fest und weist sehr genau gearbeitete Zähne 51 auf, mit denen das Leitrad 45 in Eingriff steht. Der Arbeitsteil 61 wird gegen eine Veränderung- seiner Lage durch Schrauben 63 gesichert, die durch entsprechende Schlitze 64 hindurchgeführt und in das Gehäuse 65 eingeschraubt sind. Der Teil 60 der Zahnstange 50 dient zum Weiterschalten des Leitrades bei der Teilbewegung. Er ist in Führungen 66 des Gehäuses 65 längsbeweglich gelagert. Der Teil 60 ist mit einem sich nach oben erstrek- 10S kenden Vorsprung 67 versehen, mit dem er in eine Vorrichtung eingreift, die ihm eine Hinundherbewegung erteilt. Durch die Bewegung des Teiles 60 wird die Teilbewegung auf folgende Weise bewirkt: Während des Schleif ens befindet sich die bewegliche Zahnstange 60 in der in Abb. 3 und 5 gezeichneten Lage neben der feststehenden Zahnstange 61 SO3 daß die letzten Zähne 68 (Abb. 3) der Zahnstange 61 und die ersten Zähne 69 der Zahnstange 60 miteinander fluchten und so eine einzige Zahnstange bilden. Wird nun das Leitrad 45 aus der Mittelstellung nach rechts (Abb. 5) geführt, so gelangt es allmählich in die rechte, strichpunktiert ge- lao zeichnete Lage. Während dieser Bewegung kommt das Leitrad 45 mit den Zähnen der
Zahnstange 60 in Eingriff und außer Eingriff mit den Zähnen der Zahnstange 61. Werkzeug und Werkstück nehmen zueinander in diesem Zeitpunkt des Arbeitsganges die in Abb. 9 dargestellte Lage ein. Wenn das Leitrad 45 die rechte Endstellung erreicht hat, wird die bewegliche Zahnstange 60 nach rechts in die Lage der Abb. 6 geführt. Bei dieser Bewegung dreht die Zahnstange 60 das Leitrad 45 und damit auch, die Werkstückspindel und das Werkstück 42 nach, rechts. Die Bewegung ist so bemessen, daß das Rad 45 um einen Zahn weitergedreht wird, d.h. der Hub ist gleich der Zahntetlung. Das Leitrad 45 wird hierauf wieder nach links geführt, während die bewegliche Zahnstange 60 ihre Lage beibehält. Das Leitrad 45 kommt demgemäß mit der feststehenden Zahnstange 61 wieder in Eingriff und außer Eingriff mit der beweglichen Zahnstange 60. Es wird nun von neuem entlang der feststehenden Zahnstange 61 nach links geführt, wobei sieht eine Zahnflanke des Werkstückes am Werkzeug abwälzt. Da aber das
«5 Leitrad 45 unabhängig von der feststehenden Zahnstange 61 verdreht ist, befinden sich die Zähne des Leitrades 45 der Zahnstange 61 gegenüber in einer anderen Stellung als vorher, so daß auch die Schleifscheibe 53 mit einer neuen Zahnflanke zusammenarbeitet. Auf diese Weise werden nach und nach, sämtliche Zahnfianken des Werkstückes bearbeitet. Nachdem das Leitrad 45 außer Eingriff mit der beweglichen Zahnstange 60 gekommen ist und in Eingriff mit der Zahnstange 61 nach links geführt ist, wird diebeweglicheZahnstange 60 wieder aus der Stellung der Abb. 6 in die Ruhestellung der Abb. 5 zurückgeführt.
Für das Hinundherbewegen der beweglichen Zahnstange 60 dient folgende Vorrichtung: Im Gehäuse 65 (Abb·. 1 und 2) ist eine zylindrische Stange 70 angeordnet, die an ihrer Unterseite mit einer Aussparung 71 versehen ist, in die der Vorsprung 67 der beweglichen Zahnstange 60 eingreift. An ihrer Oberseite ist die Stange 70 mit Zähnen 72 versehen. Diese Zähne 72 stehen mit einem Stirnrad 73 (Abb·. 2) in Eingriff, das im Gehäuse 65 drehbar gelagert ist und mit einem Kegelrad 74 starr verbunden ist, das mit einem anderen, auf einer Welle 7 6 sitzenden Kegelrad 75 in Eingriff steht. Die Welle 76 ist ebenfalls im Gehäuse 65 drehbar gelagert und trägt an ihrem1 anderen Ende ein Zahnrad 77 mit verhältnismäßig langen Zähnen. Die Zähne des Rades 77 stehen mit einer am oberen Ende einer senkrecht angeordneten, hin und her schwingenden Stange 79 vorgesehenen Zahnstange 78 in Eingriff. Das untere Ende 80 der Zahnstange 79, das zweckmäßig quadratischen Querschnitt hat, trägt eine Rolle 81, die in die Nut 82 einer Kurvenscheibe 83 eingreift. Die Stange 79 ist in dem quadratischen Teil 80 in einem entsprechend ausgebildeten Kurvenscheibengehäuse 85 geführt, das die Kurvenscheibe 83 umschließt. Die Kurvenscheibe 83 sitzt an einem Ende einer Welle 86, deren anderes Ende 'ein Schnekkenrad 87 trägt, das von einer auf der bereits erwähnten Welle 15 sitzenden Schnecke 88 seinen Antrieb erhält. Wird die Schnecke 8 S und damit auch die Kurvenscheibe 83 gleichmäßig in einer Richtung angetrieben, so wird der Stange 79 eine von der Gestalt der Nut 82 abhängige auf und ab gerichtete Bewegung erteilt. Über das Zahnrad 77, das mit der Zahnstange 78 in Eingriff steht, wird die Welle 76, die Kegelräder 74 und 75.. das Stirnrad 72, und die zylindrische Stange 70 angetrieben, der eine entsprechend hin und her gehende Bewegung erteilt wird. Da die Stange 70 durch den Vorsprung 67 der beweglichen Zahnstange 60, der in ihren Ausschnitt 71 eingreift, in Verbindung steht, wird die hin und her gehende Bewegung auf die bewegliche Zahnstange 60 übertragen.
Da nun die Zähne des Leitrades 45 und die Zähne der festliegenden Zahnstange 61 sehr genau gearbeitet sind und da die Bewegung des Werkstückes der Schleifscheibe gegenüber durch die Bewegung des Leitrades bestimmt wird, werden auch die Zahnfianken des Werkstückes mit sehr großer Genauigkeit bearbeitet und eine sehr genaue Teilung des Zahnrades erzielt. Die bewegliche Zahnstange 60 braucht nicht sehr genaue Zähne aufzuweisen. Es ist vielmehr ausreichend, wenn sie ein stoßfreies Übergehen des Leitrades von dem festen auf den beweglichen Teil und umgekehrt gestatten. Die festliegende Zahnstange 61 und das Leitrad können leicht ausgewechselt werden, wenn eine übermäßige Abnutzung stattgefunden hat. Eine Abnutzung der übrigen Teile ist bei der besonderen Konstruktion kaum zu befürchten und außerdem für die Genauigkeit, mit der die Werkstücke bearbeitet werden, unbeachtlich., da diese nur von der Genauigkeit des Leitrades und der mit diesem zusammenarbeitenden Zahnstange abhängig ist.
Um einen noch höheren Genauigkeitsgrad bei der Bearbeitung der Zahnräder zu erzielen, ist die zweite bewegliche Zahnstange 62 (Abb. 3 und 4) angeordnet. Diese Zahnstange ist im Gehäuse 65 in Führungen 105 längsbeweglich gelagert. Gegen das eine Ende der Zahnstange 62 legt sich eine Druckfeder 106, die auf die Zahnstange 62 in ihrer Längsrichtung einen ständigen Druck ausübt. Dieser Druck kann durch eine im Gehäuse 65 bewegliche Stellschraube 107 vsr-
ändert werden, die der Feder 106 als Widerlager dient. Die Wirkung der Feder 106 wird durch einen Anschlag 109 aufgenommen, der (Abb. 3) rechts von der Stange 62 angeordnet ist. Durch eine in einem Schlitz no bewegliche Halteschraube 111 kann der Anschlag leg in verschiedenen Stellungen festgelegt werden. Zweckmäßig wird der Anschlag 109 so angeordnet, daß zwischen dem ίο Anschlag und der Stirnfläche 112 der Zahnstange 62 ein kleiner Spalt von einigen hundertstel Millimetern verbleibt, wenn die Zähne der Zahnstange 62 mit denen der Zahnstange 61 in einer Flucht liegen. Befinden sich nun die Zähne des Leitrades 45 in Eingriff mit den Zähnen der Zahnstangen 61 und 62, so pressen die Zähne der beweglichen Zahnstange 62 die Zahnflanken des Leitrades 45 ständig gegen die Zahnflanken der feststehenden Zahnstange 61, in der Abb. 5 also gegen die linken Flanken der Zahnstangenzähne. In der Abb. 10 sind diese Verhältnisse übertrieben dargestellt. Ein Zahn 104 der beweglichen Zahnstange 62 legt sich mit seiner rechten Flanke fest gegen die linke Flanke eines Zahnes 57 dies Leitrades 45 und preßt damit die rechte Flanke 115 des Zahnes 57 gegen die linke Flanke 116 eines Zahnes 51 der feststehenden Zahnstange 61. Infolgedessen ist die genaue Formgebung j und die genaue Teilung der Zähne der Zahn.- j stange 61 und die genaue Formgebung und die genaue Teilung der Zähne des Leitrades 45 ausschließlich für die einwandfreie Bearbeitung des Werkstückes maßgeblich. Sie sind die einzigen Teile, die sehr genau hergestellt werden müssen, damit bei der Bearbeitung des Werkstückes ein hoher Genauigkeitsgrad eingehalten werden kann, da dank der Wirkung der eben beschriebenen Einrichtung diese beiden Maschinenteile durch ihr ständiges, zwangsläufiges Zusammenarbeiten die Bewegung des Werkstückes bewirken. Auf diese Weise wird also auch jedes Spiel zwischen den Zähnen des Leitrades und der Zahnstange selbsttätig ausgeschaltet. Kommt das Leitrad 45 außer Eingriff mit den Zahnstangen 61 und 62, so kann sich die Zahnstange 62 unter der Einwirkung der Feder 106 nach rechts verschieben. Da sich diese Bewegung aber nur über den geringen Zwischenraum von einigen hundertstel Millimetern zwischen Stirnfläche 112 und Anschlag 106 erstrecken kann, so bleiben die Zähne der Zahnstangen 61 und 62 im wesentlichen in einer Flucht. Dies reicht aber aus, um ein einwandfreies Eingreifen der Zähne des Leitrades 45 bei der Rückbewegung des Leitrades zu gestatten.
Damit die Maschine für Werkstücke ver- . schiedenen Durchmessers und für verschie- !
dene Teilkreise benutzt werden kann und um die Bewegungen der einzelnen Maschinenteile zu koordinieren, sind folgende Vorkehrungen getroffen:
Das Gehäuse 65, in dem die Teilvorrichtung angeordnet ist, wird von einem Arm 90 durch Schrauben 91 gehalten, die durch Schlitze 92 in der Unterseite des Armes 90 hindurchreichen und in das Gehäuse eingeschraubt sind. Nach Lösen dieser Schraube kann das Gehäuse 65 daher in einer waage- ■ rechten Ebene quer zur Werkstückspindelachse verstellt werden. Zur Erleichterung dieser Bewegung ist eine Stellschraub e 9 5 angeordnet, die im Arm 90 gegen Längsbewegung gesichert, bei 96 gelagert ist und in ein entsprechendes Gewinde 97 des Gehäuses 65 eingreift. Der Arm 90 ist vom Maschinenaufsatz 2 getragen. Er kann in senkrechten Führangen 93 bewegt werden und ist mittels Schrauben 94 in seiner jeweiligen Lage feststellbar. Die senkrecht liegende Stange 79 ist zweiteilig ausgebildet; die beiden Teile 98 und 99 sind durch eine Stellmuffe 100 miteinander verbunden, so daß die Länge der Stange verändert werden kann. Die Zahnstangen und das Leitrad können leicht ausgewechselt und durch entsprechende Teile anderer Größe ersetzt werden. Die feststehende Zahnstange 61 ist außerdem in ihren Schlitzen 64 in der Längsrichtung verstellbar. Die Kurvenscheibe 83 und 11 können auf einfache Weise durch anders bemessene oder anders geformte Kurvenscheiben ersetzt werden, je nachdem· wie es der Arbeitsgang verlangt.
Durch Verändern der Form der Nut 10 der Kurvenscheibe 11 kann die hin und her gehende Bewegung der Werkstückspindel verändert werden; beispielsweise kann die Nut so ausgebildet werden, daß sich das Werkstück während des Schleifens langsam vorbewegt, während der Teilbewegung aber eine schnellere Bewegung erhält. Ebenso kann durch Verändern der Kurvenscheibe 83 der Charakter und die Dauer des Arbeitsspieles so verändert werden, wie der Betrieb es erfordert. So kann z. B. mit der Teilbewegung begonnen werden, bevor das Leitrad seine Bewegung auf der Teilstange beendet hat oder gerade im Augenblick des Anhaltens oder erst nach dem Anhalten, wenn es mit der Rückwärtsbewegung beginnt. Ebenso kann die Bewegung der Teilstange so bemessen werden, daß das Leitrad bei jedem Teil um mehrere Zähne weitergeschaltet wird.
Die Einrichtung kann auch so verändert werden, daß das Leitrad 45 bei jedem Hubende eine Teilbewegung erhält, so daß die Zahnflanken des Werkstückes 42 während des Arbeitsganges nur einmal mit der Schleif-
scheibe 53 in Eingriff kommen. Zu diesem j Zweck wird eine Zahnstange benutzt, wie sie beispielsweise in Abb. r 1 dargestellt ist. Der festliegende Teil 61 mit den Zähnen 51 zeigt der bereits beschriebenen Zahnstange 61 gegenüber keine Veränderung. Die bewegliche Zahnstange 60 ist dagegen an beiden Enden mit Zähnen 120 bzw. 121 versehen. Wird bei dieser Ausführimg das Leit- ι rad aus der Mittelstellung nach links geführt, so bearbeitet die nicht dargestellte Schleifscheibe 53 eine Zahnflanke des Werkstückes. Wie es vorher beschrieben ist, wird das Leitrad 45 über das Ende der feststehenden" Zahnstange 61 hinausgeführt und in Eingriff mit den Zähnen 120 und der Zahnstange 60 gebracht. Die Zahnstange 60 wird darauf in der beschriebenen Weise nach rechts geführt, wodurch das Leitrad 45 um die Teilung weitergeschaltet wird. Das Leitrad wird darauf wieder zurück, nach rechts, bewegt kommt mit den Zähnen 5 r der festliegenden Zahnstange 61 in Eingriff und wird an dieser entlanggeführt, wobei die Schleifscheibe 53 eine neue Zahnflanke bearbeitet. Inzwischen ist die Teilstange 60 in ihre Ruhelage zurückgeführt. Das Leitrad bewegt sich weiter entlang der Zahnstange 61 nach rechts, bis es mit den Zähnen 12 r der Teilstange 60 in Eingriff kommt. Es erfolgt eine neue Schaltbewegung der Stange 60 nach rechts, durch die wiederum eine neue Zahnflanke dem Werkstück gegenübergestellt wird. Das Leitrad 45 wird wieder nach links geführt und kehrt in die Mittelstellung zurück, womit der j Kreislauf geschlossen ist. Zum Steuern dieser Bewegung dient eine Kurvenscheibe 122, wie sie beispielsweise in Abb. 12 dargestellt ist, die an die Stelle der vorher beschriebenen Kurvenscheibe 83 zu treten hätte. In entsprechender Weise muß auch die Kurvenscheibe 11 verändert werden, um den Hub des Schlittens 4 dem Arbeitsgang anzupassen. Das auf der Zeichnung dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel weist einen Schlitten 4 auf, der auf geraden Führungen 3 beweglich ist, und gerade Zahnstangen, die in geraden Führungen beweglich sind. Es ist aber selbstverständlich, daß der Werk-Stückspindel eine Schwingbevvegung um eine Achse oder um mehrere Achsen erteilt wer- 1 den kann, bei der sie auf einer gekrümmten { Bahn bewegt w/rd. Ebenso kann die mit | dem Leitrad zusammenarbeitende Zahnstange ; gebogen ausgeführt sein, und die Teilbewegung kann durch eine Schwingbewegung um einen oder mehreiv Mittelpunkte erfolgen, bei der sich die Teile in einer gekrümmten Bahn bewegen.
Die Maschine kann auch dahingehend verändert werden, daß das Leitrad festliegt und die mit ihm zusammenarbeitende Zahnstange relativ zu dem Rad bewegt wird. Ebenso kann die Relativbewegung zwischen Leitrad und Teilzahnstange umgedreht werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Zahnradbearbeitungsmaschine, bei der zur Erzeugung der Wälzbewegung ein auf der Werkstückspindel angeordnetes Leitrad auf einer Zahnstange hin und her bewegt wird und bei der nach Bearbeiten eines jeden Zahnes die Weiterschaltung um eine Zahn teilung durch ein in das Leitrad eingreifendes, bewegliches Stück der Zahnstange erfolgt, welche dem Leitrad eine zusätzliche Drehung um eine Teilung erteilt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung des das Weiterschalten bewirkenden Teiles der Zahnstange (60) unabhängig von der Bewegung der Werkstückspindel in beiden Rirhtun gen zwangsläufig erfolgt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Stück (60) der Zahnstange parallel zu der das Abwälzen bewirkenden Zahnstange (61) in der Weise angeordnet ist, daß der letzte Zahn der festen Zahnstange (61) neben dem ersten Zahn der beweglichen Zahnstange liegt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch τ oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel nebeneinander drei Zahnstangen (60, 61, 62) angeordnet sind, deren Gesamtbreite etwa gleich der Zahnlänge des Leitrades ist und von denen die Zähne der das Weiterschalten besorgenden beweglichen Zahnstange (60) erst am Ende der festen, die Wälzbewegung erzeugenden Zahnstange (61) beginnen, während die dritte Zahnstange (62) um einen sehr geringen Betrag gegenüber der zweiten Zahnstange (61) verschoben ist und derart unter Federdruck steht, daß ihre Zähne die Zähne des Leitrades (45) gegen die Zähne der festen Zahnstange (61Ί drücken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEL69843D 1926-10-15 1927-10-09 Zahnradbearbeitungsmaschine, bei der zur Erzeugung der Waelzbewegung ein auf der Werkstueckspindel angeordnetes Leitrad auf einer Zahnstange hin und her bewegt wird Expired DE495404C (de)

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US495404XA 1926-10-15 1926-10-15

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DEL69843D Expired DE495404C (de) 1926-10-15 1927-10-09 Zahnradbearbeitungsmaschine, bei der zur Erzeugung der Waelzbewegung ein auf der Werkstueckspindel angeordnetes Leitrad auf einer Zahnstange hin und her bewegt wird

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DE (1) DE495404C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0335039A1 (de) * 1988-03-24 1989-10-04 The Babcock & Wilcox Company Russbläser mit Teilvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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