DE540494C - Nach dem fortlaufenden Teil- und Abwaelzverfahren arbeitende Maschine zur Herstellung von Schraegraedern - Google Patents
Nach dem fortlaufenden Teil- und Abwaelzverfahren arbeitende Maschine zur Herstellung von SchraegraedernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine nach dem fortlaufenden Teil- und Abwälzverfahren arbeitende
Maschine zur Herstellung von Schrägrädern, bei welcher während der relativen Vorwärtswälzbewegung zwischen Werkzeug und
Werkstück alle Zähne desselben fortlaufend geschnitten und nach Fertigstellung aller Zähne
Werkstück und Werkzeug außer Eingriff gebracht werden unter Rückwälzung der Wälzschwinge
in ihre Anfangslage.
Der Erfindung gemäß führen während des ersten Teiles der Vorwärtswälzbewegung außer
dieser Werkstück und Werkzeug selbsttätige relative Vorschubbewegungen und während
des letzten Teiles der Vorwärtswälzbewegung relative Rückbewegungen, oder mindestens eine
dieser beiden Bewegungen aus. Eine derartige Maschine kürzt die Herteilungsdauer ganz erheblich
ab. Die bisher benutzten, nach dem fortlaufenden Teil- und Abwälzverfahren arbeitenden
Maschinen dehnen die Wälzbewegungen nach beiden Seiten so weit aus, daß durch die
Wälzbewegung das In- und Außereingriffbringen von Werkstück und Werkzeug bewirkt
wird. Hierzu muß aber die Wälzbewegung nach beiden Enden hin ziemlich stark verlängert
werden, und da die Geschwindigkeit der Wälzbewegung naturgemäß klein ist, so bedingt
diese Arbeitsweise einen erheblichen Zeitverlust. So z. B. werden die für Autogetriebe
üblichen Zahnräder je nach Größe in 10 bis 30 Minuten hergestellt. Wenn nun durch die
bei den bekannten Maschinen erforderliche längere Wälzbewegung bei jedem Rad nur ein
Zeitverlust von 1 bis 2 Minuten entsteht, so ergibt sich beispielsweise bei einer Herstellungsdauer von 15 Minuten pro Rad in 8 Stunden
ein Zeitverlust von 64 Minuten.
Zur weiteren Verkürzung der Herstellungsdauer wird, wie bei Maschinen mit intermit-
tierendem Teilverfahren bekannt, die relative Vorschubbewegung zwischen Werkstück und
Werkzeug am Ende der Rückwälzbewegung begonnen und im ersten Teil der Vorwärtswälzbewegung
beendet, während die zum Außererngriffbringen dienende Rückbewegung zwischen Werkstück und Werkzeug im letzten
Teil der Vorwärtswälzbewegung begonnen und im ersten Teil der Rückwälzbewegung beendet
wird.
Ferner ist es zweckmäßig, für die Maschine gemäß Erfindung die beiden Maschinen mit
intermittierenden Teilverfahren bekannten Maßnahmen anzuwenden, nach welchen die Rückwälzbewegung
mit größerer Geschwindigkeit als die Vorwärtswälzbewegung und die Umschaltung
von der großen Geschwindigkeit der Rückwälzbewegung auf die kleine Geschwindigkeit
der Vorwärtswälzbewegung nach Beendigung der relativen Vorschubbewegung zwischen Werkstück und Werkzeug bzw. die
Umschaltung von der kleinen Geschwindigkeit der Vorwärtswälzbewegung auf die große
Geschwindigkeit der Rückwälzbewegung vor
bzw. mit Beginn der relativen Rückführbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück erfolgt.
Die Zeichnungen stellen eine beispielsweise Ausführungsform einer gemäß Erfindung konstruierten
Maschine dar.
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht der Maschine. Abb. 2 ist eine Draufsicht teilweise im Schnitt. Abb. 3 stellt eine Stirnansicht der Maschine ίο von der rechten Seite (Abb. i) aus gesehen dar. Abb. 4 stellt eine Stirnansicht von .der linken Seite (Abb. i) aus gesehen und einen Schnitt in Richtung der Graden 4-4 der Abb. 1 dar.
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht der Maschine. Abb. 2 ist eine Draufsicht teilweise im Schnitt. Abb. 3 stellt eine Stirnansicht der Maschine ίο von der rechten Seite (Abb. i) aus gesehen dar. Abb. 4 stellt eine Stirnansicht von .der linken Seite (Abb. i) aus gesehen und einen Schnitt in Richtung der Graden 4-4 der Abb. 1 dar.
Abb. 5 zeigt in etwas vergrößertem Maßstäbe den schnellen und langsamen Vorschubantrieb
und die die Bewegung desselben steuernde Kupplung.
Abb. 6 ist ein Schnitt in Richtung der Graden 6-6 der Abb. 5.
ao Abb. 7 ist eine Seitenansicnt eines Steuerkammes,
der die Vorschub- und Rückbewegungen des Werkstückträgers steuert und eine Vorrichtung zum Verschieben der Geschwindigkeitssteuerkupplung.
Abb. 8 ist ein Schnitt in Richtung der Graden 8-8 der Abb. 7.
Abb. 9 ist ein Schnitt in Richtung der Graden 9-9 der Abb. 7.
Abb. 10 zeigt schematisch die allgemeine An-Ordnung der Getriebe, die die Bewegungen der
verschiedenen Teile der Maschine steuern.
Die Maschine gemäß der Erfindung dient zur Herstellung, insbesondere von Schrägrädern,
welche in einem fortlaufenden Schneidprozeß erzeugt werden. Bei einer derartigen Maschine
werden Werkzeug und Werkstück in bezug aufeinander abgerollt. Gleichzeitig wird dem
Werkstück eine fortlaufende Schaltdrehung erteilt. Während der Rollbewegung wird zwischen
dem Werkzeug und dem Werkstück eine bestimmte zeitliche Beziehung aufrechterhalten.
Das Werkstück wird während der Rollbewegung der Maschine in einer Richtung vollkommen
fertiggeschnitten. Die Maschine wird in ihre Anfangsstellung zum Schneiden eines
neuen Rades durch Umkehr der Vorrichtung der Rollbewegung zurückgebracht. In der vorliegenden
Beschreibung soll die Rollbewegung, während welcher das Schneiden erfolgt, als Abwälzbewegung und die Rollbewegung,
während welcher die Teile in die Anfangsstellung zurückgebracht werden, als Rückwälzbewegung
bezeichnet werden. Es ist klar, daß diese Rollbewegungen entweder ganz dem Werkstück oder ganz dem Werkzeug erteilt
oder auf Werkstück und Werkzeug verteilt werden können.
Da bei einer Maschine der oben beschriebenen Art zu der ständigen relativen Abwälzbewegung
ßo die fortlaufende Schaltbewegung des Werkstückes hinzukommt, wird zwischen dem Werkzeug
und dem Werkstück eine Bewegung hervorgerufen, die genau derjenigen eines Rades —
eines Planrades — entspricht, das durch das auf dem zu schneidenden Zahnrad ständig abwälzende
Werkzeug dargestellt wird.
Die relative Abwälzbewegung wurde daher bisher benutzt, um das Werkzeug in die volle
Schneidtiefe (in bezug auf das Werkstück) und aus dieser heraus zu bewegen, das heißt, es
wurde bisher eine genügend große Abwälzbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück benutzt, um Werkzeug und Werkstück in bzw.
außer Eingriff zu bringen und die Zähne zu erzeugen. Bei dieser Anordnung schneidet das
Werkzeug jedoch nicht am Anfang und am Ende der Wälzbewegung. Die Wälzbewegung wird zu diesen Zeiten nur benutzt, um Werkzeug
und Werkstück in bzw. außer Eingriff zu bringen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese übermäßig große Abwälzbewegung zu erübrigen
und so die Arbeit der Maschine zu beschleunigen. Zu diesem Zweck wird bei der gemäß Erfindung konstruierten Maschine das
Werkstück gegen das Werkzeug während des ersten Teiles der Abwälzbewegung vorgeschoben
und in bezug auf das Werkzeug durch eine Bewegung während des letzten Teiles der Abwälzbewegung
zurückgezogen. Mit anderen Worten, anstatt eine lange Wälzbewegung zu verwenden, um das Werkzeug gegen das Werkstück
vorzuschieben (um die Zähne zu erzeugen und dann das Werkzeug von dem Werkstück wieder zurückzuziehen), wird das Werkstück in
bezug auf das Werkzeug während des ersten und letzten Teiles der Wälzbewegung bewegt,
um Werkstück und Werkzeug in bzw. außer Eingriff zu bringen.
Durch dieses neue Verfahren wird die notwendige Abwälzbewegung erheblich verkürzt
und die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine dementsprechend vergrößert.
Um außerdem die erforderliche Arbeitszeit der Maschine zu verkürzen, wird ein Zweigeschwindigkeitsantrieb
vorgesehen. Mit diesem kann die Arbeitsweise der Maschine vor und nach dem Schneidvorgang beschleunigt
werden. Der Schneidvorgang erfolgt notwendigerweise mit einer entsprechend kleineren
Geschwindigkeit. Zu Beginn und während des letzten Teiles der Abwälzbewegung, sowie
während der relativen Vorschub- und Zurückbewegungen kann die Maschine mit entsprechend
größerer Geschwindigkeit arbeiten.
Bei Fräsmaschinen war es bisher üblich, die Maschine am Ende der Abwälzbewegung von
Hand umzukehren und in einen Antrieb zu bringen, der die Maschine mit großer Geschwindigkeit
zurückbrachte. Gemäß Erfindung werden Mittel zur selbsttätigen Steuerung der Umkehrvorrichtung vorgesehen. Diese Vor-
richtung wirkt so mit der Geschwindigkeit der die Maschine steuernden Vorrichtung zusammen,
daß die Rollbewegung an bestimmten Punkten des Arbeitskreislaufes umgekehrt wird. Dabei
hat die Rückwälzbewegung eine größere Geschwindigkeit als die Abwälzbewegung beim
Schneiden.
Bei der Maschine gemäß Erfindung ist die Geschwindigkeitssteuervorrichtung einstellbar
ίο in bezug auf die die Richtung der Roll- und Schaltbewegungen steuernde Vorrichtung und
in bezug auf die die relativen Vorschub- und Zurückbewegungen erzeugende Vorrichtung angeordnet.
Eine solche Anordnung ermöglicht, die Geschwindigkeitssteuervorrichtung so einzustellen,
daß der Gang der Maschine an beliebigen, vorher bestimmten Stellen des Kreislaufes,
die in der Praxis am geeignetesten sind, zu beschleunigen oder zu verlangsamen.
Die Erfindung ist hier in bezug auf eine Maschine zum Fräsen von Kegelrädern mit in Längsrichtung gekrümmten Zähnen mittels eines Schneckenfräsers beschrieben. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß die Erfindung nicht auf solche Maschinen beschränkt ist, die ein solches Werkzeug benutzen. Die Erfindung kann auch auf solche Maschinen angewendet werden, die andere Werkzeuge, wie z. B. Hobelstähle, Fräser oder Zylinderschnecken, benutzen. Die Erfindung kann auch zur Herstellung von anderen Zahnrädern, wie z. B. Hyperboloidrädern, verwendet werden. Bei der dargestellten Maschine ist der drehbare Kegelfräser auf einem Träger angeordnet, welcher sich in einer Richtung während der Abwälzbewegung und in entgegengesetzter Richtung während der Rückwälzbewegung dreht. Das Zahnradwerkstück ist auf einem Support gelagert und erhält eine kombinierte Abwälz- und Schaltdrehung während der Drehung des Trägers in irgendeiner Richtung. Die Werkstückspindel ist auf einem Tisch angeordnet, welcher derart beweglich ist, daß das Werkstück in Schneidstellung zu dem Werkzeug gebracht und von diesem zurückgezogen werden kann, nachdem das Zahnrad vollständig fertig geschnitten ist.
Die Erfindung ist hier in bezug auf eine Maschine zum Fräsen von Kegelrädern mit in Längsrichtung gekrümmten Zähnen mittels eines Schneckenfräsers beschrieben. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß die Erfindung nicht auf solche Maschinen beschränkt ist, die ein solches Werkzeug benutzen. Die Erfindung kann auch auf solche Maschinen angewendet werden, die andere Werkzeuge, wie z. B. Hobelstähle, Fräser oder Zylinderschnecken, benutzen. Die Erfindung kann auch zur Herstellung von anderen Zahnrädern, wie z. B. Hyperboloidrädern, verwendet werden. Bei der dargestellten Maschine ist der drehbare Kegelfräser auf einem Träger angeordnet, welcher sich in einer Richtung während der Abwälzbewegung und in entgegengesetzter Richtung während der Rückwälzbewegung dreht. Das Zahnradwerkstück ist auf einem Support gelagert und erhält eine kombinierte Abwälz- und Schaltdrehung während der Drehung des Trägers in irgendeiner Richtung. Die Werkstückspindel ist auf einem Tisch angeordnet, welcher derart beweglich ist, daß das Werkstück in Schneidstellung zu dem Werkzeug gebracht und von diesem zurückgezogen werden kann, nachdem das Zahnrad vollständig fertig geschnitten ist.
Die Bewegungen des Trägers und der Werkstückspindel werden von einer Antriebswelle
gesteuert, welche eine umkehrbare Antriebswelle mittels entsprechender Umkehrvorrichtungen
steuert. Ein Zweigeschwindigkeitsantrieb ist vorgesehen, so daß die Antriebswelle
wahlweise mit einer entsprechend höheren oder entsprechend niederen Geschwindigkeit gedreht
werden kann. Durch diese Anordnung kann eine Drehbewegung auf den Träger und den
Werkstücksupport, abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen, entweder mit großer
oder kleiner Geschwindigkeit übertragen werden.
Die Vorschub- und Rückbewegungen des Werkstücksupports erfolgen mittels eines
Steuerkammes, der sich ständig in einer Richtung dreht. Die Umkehrvorrichtung wird ebenfalls
von einem Steuerkamm gesteuert, welcher ., sich ständig in einer Richtung dreht. Die
beiden Kämme sind zweckmäßig auf derselben Welle angeordnet. Diese trägt vorzugsweise
auch die Vorrichtung, welche den Geschwindigkeitsantrieb der obenerwähnten Antriebswelle
steuert. Die Geschwindigkeitssteuervorrichtung ist zweckmäßig einstellbar in bezug auf die
beiden Kämme angeordnet. Die. Kämme und die Geschwindigkeitssteuervorrichtung wirken
so zusammen, daß das Werkstück gegen den Fräser teilweise während des letzten Teiles der
Rückwälzbewegung und teilweise während des ersten Teiles der Abwälzbewegung vorgeschoben
wird. Während dieser Zeit läuft die Maschine mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit.
Die Maschine wird mit verhältnismäßig geringer Geschwindigkeit beim Schneiden angetrieben,
und das Werkstück wird von dem Fräser teilweise während des letzten Teiles der Abwälzbewegung
und teilweise während des ersten Teiles der Rückwälzbewegung zurückgezogen. Die Umkehrvorrichtung, welche die Richtung
der Rollbewegung steuert, wird automatisch betätigt, um einen solchen Kreislauf zu er- go
möglichen. Der Kamm, welcher die Vorschub- und Rückbewegungen des Werktisches steuert,
wird vorteilhaft fortlaufend in einer Richtung von der Antriebswelle angetrieben, so daß durch
entsprechende Einstellung der Vorrichtungen, welche die Geschwindigkeit der Antriebswelle
steuern, es möglich ist, denselben Kamm zur Erzeugung der Vorschub- und Rückbewegungen
zu verschiedenen Zeiten in dem Kreislauf der Maschine zu benutzen, was besonders beim
Schneiden von verschiedenen Rädern erwünscht ist.
Das Bett oder der Rahmen 10 der Maschine ist mit Nuten versehen, in welchen die Schienen
11 der die Werkzeugvorrichtung tragenden Schwingen 12 geführt sind. Das Bett 10 dient
auch als Träger für den Werkstückträger oder Tisch 14. Das Werkstück, welches bei der
dargestellten Ausführungsform eine Kegelschnecke H ist, ist auf einer in einem Träger 16
(Abb. 2) gelagerten Spindel 15 angeordnet. Zweckmäßig ist der Fräser H an seinem äußeren
Ende in einem Reitstock 17 gelagert, der von einem an dem Werkzeugträger 16 einstellbaren
Lager 18 getragen wird. Die Einstellung des Lagers 18 ermöglicht die Verwendung von
Schnecken von verschiedener Länge. Der besseren Deutlichkeit halber ist der Reitstock 17
in Abb. 1 fortgelassen. Die Winkeleinstellung des Werkzeugträgers 16 erfolgt um die Achse
einer senkrechten Welle 20 (Abb. 1). Diese Winkeleinstellung dient zur Einstellung des
Fräsers in die genaue tangentiale Lage in bezug auf das Werkstück. Der Träger 16 kann in
jeder beliebig eingestellten Lage mittels Bolzen 21 (Abb. 2) befestigt werden. Diese greifen in
kurvenförmige, in dem Schlitten 22 konzentrisch zu der Achse der Welle 20 verlaufende
Schlitze.
Der Werkzeugträger 16 wird von einem drehbaren Kopf 19 getragen, welcher im Winkel
um die Achse der Welle 53 (Abb. 2) einstellbar ist, um den Fräser, je nachdem, ob rechtsgängige
oder linksgängige Zahnräder geschnitten werden sollen, entsprechend einzustellen. Der
Kopf ig kann in jeder eingestellten Lage, z. B. mittels T-förmiger Bolzen, auf dem Schlitten 22
festgestellt werden. Der Schlitten 22 ist waagerecht auf einem senkrechten Schlitten 23 einstellbar
und kann in jeder Lage mittels Bolzen 24 festgestellt werden. Der senkrechte Schlitten
ist senkrecht auf einem Ständer 26 einstellbar. Dieser ist waagerecht auf der Schwinge 12
rechtwinklig zu der Einstellung des Schlittens 22 einstellbar. Die Bolzen 27 halten den senkrechten
Schlitten 23 in jeder Lage, während die Bolzen 28 zur Befestigung des Ständers 26 in
jeder eingestellten Lage auf der Schwinge 12 dienen. Diese verschiedenen Einstellungen,
welche von Hand oder in beliebiger anderer Weise erfolgen können, dienen zur Einstellung
des Fräsers H in genaue Lage in bezug auf das zu schneidende Zahnradwerkstück. Der Werkstückträger
oder Tisch 14 ist im Winkel einstellbar auf dem Rahmen 10 angeordnet, damit
das Werkstück in die genaue tangentiale Lage in bezug auf das Werkzeug gebracht werden
kann. Diese Einstellung erfolgt durch Drehung eines (nicht dargestellten) Ritzels, das von dem
Werkstückträger getragen wird und in Eingriff mit einer Zahnstange 30 (Abb. 2, 3) steht. Das
ist die übliche Einstellung bei Maschinen zum Schneiden von Kegelrädern. Der Werkstückträger
oder Tisch kann in jeder Stellung zur Zahnstange 30 mittels Bolzen festgestellt werden, welche in in dieser befindliche T-förmige
Schlitze 31 eingreifen. Verschiebbar und einstellbar auf dem Tisch 14 ist eine Werkstückkopfsäule
33 angeordnet, welche in waagerechter Richtung auf dem Tisch 14 verschoben
werden kann, um die Kegelspitze des Werk-Stückes in genaue Lage bringen zu können. Zur
senkrechten Einstellung der Werkstückkopfsäule ist ein Werkstückkopf 35 vorgesehen, in
dem die Werkstückspindel 36 gelagert ist. Die senkrechte Einstellung des Werkstückkopfes
ermöglicht, die Werkstückspindel mit der Achse des Werkstückes so einzustellen, daß sie entweder
die Achse der Schwinge 12 schneidet oder um einen beliebigen Betrag von dieser
abgerückt werden kann. Die Werkstückkopfsäule 33 kann in jeder Stellung auf dem Tisch 14
mittels Bolzen 37 und der Werkstückkopf 35 auf der Säule mittels Bolzen 38 festgestellt
werden. Die verschiedenen Einstellungen der Werkstückspindel können von Hand oder in
beliebiger anderer Weise erfolgen.
Während des Schneidvorganges wird die Fräserschnecke ständig um ihre Achse gedreht.
Diese wird von einem Motor 40 angetrieben (Abb. i, 2 und 10) über Kegelräder 41,42,
Stirnräder 43, 44, Welle 45, Winkelräder (miter gears) 46, 47, Winkelräder 48, 49, Schwenkwelle
50, Winkelräder 51, 52, Welle 53, Winkelrad 54, welches eine Nutenverbindung mit der
Welle 53 hat, das Winkelrad 55, Geschwindigkeitswechselräder 57, 58, 59, Kegelritzel 60 und
Kegelrad 61, welches auf der den Schneckenfräser H tragenden Spindel 15 befestigt ist.
Das Werkstück wird ständig um seine Achse mit einer bestimmten Geschwindigkeit in bezug
auf die Drehung des Fräsers gedreht. Diese Drehung wirkt als ständige Schaltbewegung
für das Werkstück während der Schneidbewegung, so daß alle Zähne des Werkstückes
gleichmäßig fertiggestellt werden. Die ständige Drehung wird von der Welle 45 abgeleitet über
die Räder 65, 66, 67 (Abb. 12, Abb. 10), Kegelräder 68, 69, Welle 70, Winkelräder 71, 72,
Welle 73, Differentialgetriebe 74, das diese Welle mit der Welle 75 verbindet (vgl. auch
Abb. 4), Winkelräder 76, 77, senkrechte Welle 78, Winkelräder 79, 80, Diagonalwelle 81, Winkelräder
82, 83, waagerechte Teleskopwelle 84, welche in dem Werkstücktisch 14 und in einem
an der Werkstückkopfsäule 33 befestigten Lager gelagert ist, die Schaltwechselräder 87, 88, 89,
die Welle 90, welche in dem Werkstückkopf 35 gelagert ist, die Winkelräder 91, 92, in dem
Werkstückkopf gelagerte Schneckenwelle 94, auf der Welle 94 befestigte Schnecke 95 und
Schneckenrad 96, welches auf der Werkstückspindel 36 befestigt ist. Um die Zahnprofile
des zu schneidenden Zahnrades zu erzeugen, wird zwischen Werkstück und Werkzeug eine
relative Abwälzbewegung hervorgerufen. Diese Abwälzbewegung wird bei der dargestellten
Maschine durch Drehung der Schwinge um ihre Achse und durch Drehung des Werkstückes erzeugt.
Die Drehbewegung des Werkstückes kombiniert sich mit der Schwingenbewegung und ergibt eine relative Abwälzbewegung
zwischen dem Werkstück und Werkzeug, die derjenigen eines Zahnrades entspricht, das auf
iinem von dem Fräser dargestellten Planrade abrollt. Es soll jetzt die Vorrichtung zur Erzeugung
der Drehbewegung der Schwinge und der Abwälzbewegung des Werkstückes beschrieben
werden. Auf der bereits erwähnten Welle 45 ist ein Winkelrad 100 aufgekeilt.
Dieses steht in Eingriff mit einem Winkelrad 101, das von einer Welle 102 getragen wird.
Diese ist in dem Rahmen der Maschine gelagert. Die Welle 102 trägt an ihrem äußeren Ende ein
Stirnrad 103, welches in Eingriff mit einem Stirnrad 104 steht, das auf der ebenfalls in dem
Rahmen der Maschine gelagerten Welle 105 befestigt ist. Die Welle 105 treibt eine Welle 106
entweder mit verhältnismäßig großer oder verhältnismäßig kleiner Geschwindigkeit. Der Antrieb
mit großer Geschwindigkeit erfolgt durch die Zahnräder 108, 109, 110. Der Antrieb mit
kleiner Geschwindigkeit wird durch die Kegelräder in, 112, die in dem Rahmen der Maschine
gelagerte Schneckenwelle 113, die Schnecke 114
und das Schneckenrad 115 bewirkt. Das Stirnrad 110 und das Schneckenrad 115 sind beide
drehbar auf der Welle 106 gelagert und können wahlweise und abwechselnd mit der Welle 106
mittels einer Kupplung 118 verbunden werden, welche durch einen Federkeil mit der Welle 106
verbunden und mit Kuppelzähnen versehen ist, die entweder mit entsprechenden Kuppelzähnen
des Rades 110 oder 115 in Eingriff gebracht
werden können. Wird das Glied 118 mit dem Zahnrad 110 oder mit dem Zahnrad 115
gekuppelt, so wird die Welle 106 mit schneller oder mit langsamer Geschwindigkeit getrieben.
Die Welle 106 treibt eine umkehrbare Welle 120 durch eine Umkehrvorrichtung, welche
jede beliebige, allgemein übliche Konstruktion haben kann. Bei der dargestellten Maschine
treibt die Umkehrvorrichtung die Welle 120 von der Welle 106 abwechselnd in der einen oder
anderen Richtung über die Stirnräder 121, 122
oder über das Stirnrad 124, das Zwischenrad (idler) 125 und das Stirnrad 126.
Die umkehrbare Welle 120 trägt am äußeren Ende ein Stirnrad 127, das in Eingriff mit
einem auf einer Welle 129 befestigten Stirnrad 128 steht. Die Welle 129 ist in dem Rahmen
der Maschine gelagert und trägt zwei Kegelräder 130, 131. Das Kegelrad 131 steht in Eingriff
mit einem auf einer Ouerschneckenwelle 133 befestigten Kegelrad 132. Die Schneckenwelle
133 ist in dem Rahmen der Maschine gelagert und trägt eine Schnecke 134, die ein an
der Schwinge 12 befestigtes Schneckenradsegment 135 antreibt. Dieser Antrieb bewirkt eine
Drehbewegung der Schnecke in der einen oder der anderen Richtung, abhängig von der Drehrichtung
der umkehrbaren Welle 120. Die Drehung erfolgt mit einer verhältnismäßig
kleinen oder großen Geschwindigkeit abhängig von der Stellung des Kuppelgliedes 118.
Das Kegelrad 130 steht mit einem auf der Welle 138 aufgekeilten Kegelrad 137 in Eingriff.
Die Welle 138 trägt an ihrem äußeren Ende ein Stirnrad 139. Dieses treibt über die
Stirnräder 140, 141, 142, das Stirnrad 143, das
in dem Gehäuse 145 des Differentialgetriebes 74 befestigt ist. Das Differentialgetriebe dient
dazu, die fortlaufende Schaltbewegung und die Abwälzbewegung zu kombinieren und diese
kombinierte Bewegung über die Welle 75 und die oben beschriebenen Getriebe auf das
Schneckenrad 96 und die Werkstückspindel zu übertragen.
Die Abwälzbewegung kann der Schwinge und der Werkstückspindel in der einen oder anderen
Richtung und mit großer oder kleiner Geschwindigkeit erteilt werden. Die Mittel, welche
die Geschwindigkeit der Antriebswelle 106 steuern, diejenige zur Steuerung der Umkehrgeschwindigkeit
und die zur Steuerung der Vorschub- und der Rückbewegungen des Werkstücktisches
sollen im folgenden beschrieben werden:
An einem Ende der Antriebswelle ist ein Steuerrad 150 befestigt, welches über das
Zwischenrad 151 und das Zahnrad 152 die
Schneckenwelle 154 antreibt, welche in dem Rahmen der Maschine gelagert ist. Die Schneckenwelle
154 trägt eine Schnecke 155, die ein auf einer in dem Rahmen der Maschine gelagerten
Nockenwelle 157 aufgekeiltes Schnekkenrad 156 antreibt.
Auf der Welle 157 sind zwei Steuerscheiben 160, 161 befestigt. Die Steuerscheibe 160
steuert die Umkehrvorrichtung über den Hebel 162 (Abb. 1), Schlitten 163, welcher von diesem
Hebel gesteuert wird, derart, daß das Zahnrad 122 oder 126 mit der umkehrbaren Welle 120 in
Eingriff gebracht wird. Der Hebel 162 ist an einem Arm 164 schwenkbar gelagert. Dieser ist
an dem Rahmen der Maschine befestigt. Der Hebel 162 trägt eine Rolle 165, welche in der
Nut der Steuerscheibe 160 läuft.
Die Steuerscheibe 161 steuert die Vorschub-
und Rückbewegung des Werkstücktisches 14. Dieser ist im Winkel einstellbar auf der Zahnstange
30 und kann auf dieser befestigt werden. Die Zahnstange 30 kann um die Achse der
senkrechten Welle 78 unter Steuerung der Steuerscheibe 161 geschwenkt werden, um das
Werkstück in und außer Eingriff mit dem Fräser zu bringen. Die Steuerscheibe 161 ist mit der
Zahnstange 30 über einen Schwenkarm 170 verbunden. Dieser trägt eine Rolle 172, welche
in der Nut der Steuerscheibe 161 läuft.
Auf einer Stirnfläche der Steuerscheibe 161
ist ein Paar Kloben 173,174 befestigt. Diese sind einstellbar um die Achse der Scheibe und können
in jeder Stellung mittels Bolzen 175,176 (Abb. 7) befestigt werden. Diese Bolzen greifen in eine
kreisförmige, im Querschnitt T-förmige Nut, die in der Stirnfläche der Nockenscheibe koaxial
zu der Achse der Nockenscheibenwelle ausgebildet ist. In dem Rahmen der Maschine ist
parallel zu der Nockenscheibenwelle 157 eine Schwenkwelle 180 (Abb. 2, 3) gelagert. Diese
Schwenkwelle trägt ein Segment 181, das in Eingriff steht mit einem Segment 182. Letzteres
ist drehbar auf einer Schraube 183 gelagert. Die Schraube 183 ist in einer an dem Rahmen der
Maschine befestigten Konsole 185 befestigt. Fest
mit dem Segment i8i ist ein Arm i86 verbunden
der eine Rolle 187 trägt. Ein an dem Segment 182 befestigter Arm 188 trägt eine Rolle 189
- Die von dem Arm 188 getragene Rolle 189 wirkt mit dem Kloben 173 und die von dem
Arm 186 getragene Rolle 187 mit dem Kloben 174 bei der Drehung der Welle 157 zusammen.
Der Arm 188 ist an einem Ende seitlich gebogen und der Kolben 174 so weggeschnitten, wie
Abb. 8 und 9 zeigen, so daß zwischen Rolle 189 und Arm 188 einerseits und dem Kloben 174
andererseits bei der Drehung der Scheibe 161 ein Spielraum verbleibt. Bei der Drehung der
Steuerscheibe kommen die Kloben 173 und 174 abwechselnd in Berührung mit den Rollen 189
und 187 und schwenken so abwechselnd die Arme 186 und 188, so daß die Welle 180 abwechselnd
in entgegengesetzten Richtungen vermittels der Zahnradsegmente 181, 182 gedreht
wird.
Am äußeren Ende der Schwenkwelle 180 ist ein Arm 190 befestigt, der mittels einer Stange
191 (Abb. i, 5, 6) mit einem Arm 192 verbunden
ist, der um eine an dem Rahmen befestigte Schraube schwenkbar ist. Der Arm 192 trägt
einen Stift 195, der in einem Längsschlitz 196 in dem Arm 197 eines Gliedes 198 geführt ist.
Das Glied 198 ist um die Schraube 193 schwenkbar und in der üblichen Weise mit dem Kupplungsglied
118 verbunden. Der Arm 192 ist gegabelt
und nimmt den Hebel 191 und eine Rolle 199 auf, die auf dem Stift 195 gelagert ist. In
einer in dem Rahmen befindlichen Bohrung ist ein von einer Feder beeinflußter Plunger angeordnet,
dessen Kopf V-förmig ausgebildet ist. Dieser Plunger 200 wirkt mit der Rolle 199
zusammen.
Wenn die Welle 180 geschwenkt wird, wird der Arm 192 in der einen oder anderen Richtung
um die Schraube 193 geschwenkt und dadurch die Rolle 199 gezwungen, auf den Plunger 200
zu rollen und der Stift 195 in dem Schlitz 196 des Gliedes 198 zu arbeiten. Wenn der Stift
beim Arbeiten in dem Schlitz 196 von links nach rechts oder von rechts nach links die neutrale
Stellung passiert hat, gibt der Plunger 200 ihm einen schnellen Stoß, welcher den Arm 197 des
Gliedes 198 um die Schraube 193 schwenkt und das Kupplungsglied 118 aus dem langsamen oder
schnellen Antrieb (je nachdem, was eingeschaltet ist) ausschaltet und den anderen Antrieb einschaltet.
Die Wirkungsweise der Maschine dürfte aus der vorhergehenden Beschreibung klar sein, soll
jedoch hier noch einmal kurz zusammengefaßt werden.
Der Ständer 26 wird auf der Schwinge 12
eingestellt. Der senkrechte Schlitten 23 wird auf dem Ständer 26 eingestellt. Der Kopf 19 wird
um die Achse der Welle 53 geschwenkt und der Werkstückträger 16 um die Achse der senkrechten
Welle 20 eingestellt, um so das bestimmte Maß der Versetzung der Fräserachse von der Schwingenachse zu ermöglichen und den
Scheitel des Fräserkegels genau einzustellen. &5 Bei einer genauen Winkeleinstellung des Kopfes
19 ist es möglich, den Fräserso einzustellen, daß rechts- oder linksgängige Schraubenzähne geschnitten
werden können. Der waagerechte Schlitten 22 wird auf dem senkrechten Schlitten 23 eingestellt, um den Fräser in die genaue
Tangentialebene zu bringen. Der Werkstücktisch 14 wird auf der Zahnstange 30 so eingestellt,
um das Werkstück in genau tangentiale Beziehung zu bringen. Die Werkstückkopfsäule
33 wird auf dem Werkstücktisch 14 eingestellt und so der Kegelscheitel des Werkstückes
in die richtige Lage gebracht. Der Werkstückkopf 35 ist senkrecht einstellbar auf der Säule 33,
damit die Werkstückachse um jedes beliebige Stück von der Achse der Schwinge oder so eingestellt
werden kann, daß sie die Achse der Schwinge schneidet. Die Kloben 173, 174
(Abb. 7) werden auf der Nockenscheibe 161 eingestellt, damit die Kupplung betätigt und der
Mechanismus verschoben wird, welcher die Geschwindigkeit der Maschine an den verschiedenen
Stellen des Arbeitskreislaufes verändert. Dann wird der Motor 40 angelassen. Der Fräser dreht sich ständig um seine Achse
vermittels der obenerwähnten Getriebe. Gleichzeitig erhält das Werkstück eine kombinierte
Schalt- und Abwälzbewegung, und die Schwinge wird in der einen oder anderen Richtung um ihre
Achse gedreht. Die Steuerwelle 157 wird ständig in derselben Richtung durch die obenerwähnten
Zahnräder gedreht. Die Steuerscheibe 160 betätigt die Umkehrvorrichtung an den bestimmten
Stellen des Arbeitsganges, während die Steuerscheibe 161 den Werkstücktisch schwingt
und das Werkstück auf den Fräser vorschiebt oder von diesem zurückzieht. Es sind vorzugsweise
Mittel vorgesehen zum selbsttätigen Anhalten der Maschine bei der Rückwälzbewegung,
wenn die Maschine die Anfangsstellung erreicht hat. Bei der dargestellten Maschine bestehen
diese Mittel aus einem Anschlag 205, der an der Schwinge angeordnet ist. Dieser kommt in Eingriff
mit einem Sternrad 206, das drehbar an dem Rahmen gelagert ist. Der Anschlag 205 ist
so konstruiert, daß er über das Sternrad hinweggeht bei der Bewegung der Schwinge in einer
Richtung und mit dem Sternrad in Eingriff kommt und dieses durch den Winkel eines
Zahnes dreht bei der Rückwälzbewegung der Schwinge. Die Drehung des Sternrades unter
Wirkung des Anschlages bringt einen Zahn des Sternrades in Eingriff mit dem Schalthebel 207
und schaltet diesen aus, so daß der Mator der Maschine angehalten wird. Das Sternrad 206
wird nachgiebig gegen Bewegung mittels eines in dem Rahmen angeordneten, von einer Feder
beeinflußten Plungers 208 gehalten, ausgenommen, wenn es von dem Anschlag .205 betätigt
wird. Die Maschine wird also selbsttätig an einer bestimmten Stelle der Rückwälzbewegung
der Schwinge angehalten. Wenn der Motor 40 angelassen wird, vollendet die Maschine
die Rückwälzbewegung, die Umkehrvorrichtung wird betätigt, Schwinge und Werkstück
werden in der entgegengesetzten Richtung gerollt und dabei das Werkstück geschnitten.
Nachdem das Werkstück geschnitten ist, wird die Maschine wieder umgekehrt und die Teile
in Anfangsstellung zurückgeführt. Die Maschine wird dann selbsttätig, wie eben beschrieben, angehalten.
Die Einstellung der Kloben 173 und 174 erfolgt
so, daß beim Anlassen der Maschine während des letzten Teiles der Rückwälzbewegung
und des ersten Teiles der Abwälzbewegung die Maschine mit großer Geschwindigkeit arbeitet,
wobei das Werkstück in Eingriff mit dem Fräser gebracht wird. Nachdem das Werkstück in
Schneidstellung gebracht worden ist, wird die kleinere Geschwindigkeit eingeschaltet, worauf
das Schneiden beginnt. Nach Beendigung der Schneidbewegung wird die Maschine wieder mit
großer Geschwindigkeit betrieben, und während des letzten Teiles der Abwälzbewegung und des
ersten Teiles der Rückbewegung wird das Werkstück von dem Fräser zurückgezogen.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Nach dem fortlaufenden Teil- und Abwälzverfahren arbeitende Maschine zur Herstellung von Schrägrädern, bei welcher während einer relativen Vorwärtswälzbewegung zwischen Werkstück und Werkzeug alle Zähne desselben fortlaufend geschnitten und nach Fertigstellung aller Zähne Werkstück und Werkzeug außer Eingriff gebracht werden unter Rückwälzung der Wälzschwinge in ihre Anfangslage, dadurch gekennzeichnet, daß während des ersten Teiles der Vorwärtswälzbewegung außer dieser Werkstück und Werkzeug selbsttätige relative Vorschubbewegungen und oder während des letzten Teiles der Vorwärtswälzbewegungen relative Rückbewegungen ausführen.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die relative Vorschubbewegung zwischen Werkstück und Werkzeug am Ende der Rückwälzbewegung begonnen und im ersten Teil der Vorwärts-wälzbewegung beendet wird.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Außereingriffbringen dienende Rückführbewegung zwischen Werkstück und Werkzeug im letzten Teil der Vorwärtswälzbewegung begönnen und im ersten Teil der Rückwälzbewegung beendet wird.
- 4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwälzbewegung mit größerer Geschwindigkeit als die Vorwärtswälzbewegung und die Umschaltung von der großen Geschwindigkeit der Rückwälzbewegung auf die kleine Geschwindigkeit der Vorwärtswälzbewegung nach Beendigung der relativen Vorschubbewegung zwischen Werkstück und Werkzeug bzw. die Umschaltung von der kleinen Geschwindigkeit der Vorwärtswälzbewegung auf die große Geschwindigkeit der Rückbewegung vor bzw. mit Beginn der relativen Rückführbewegung zwischen Werkstück und Werkzeug erfolgt.
- 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Antrieb für die Wälzschwinge zwei Geschwindigkeitsradsätze wahlweise mittels einer selbsttätig gesteuerten Kupplung einschaltbar sind.
- 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Kupplung von der die Vorschub- und Rückführbewegung des Werkstückes steuernden Kurvenscheibe durch zwei einstellbar an dieser angeordnete Anschläge erfolgt (Abb. 7 bis 9).
- 7. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Wälzschwinge go ein Anschlag angeordnet ist, welcher bei der Rückwälzbewegung ein Sternrad dreht und so über einen von dem Sternrad gesteuerten Schalthebel den Antriebsmotor ausschaltet.Hierzu 3 Blatt ZeichnungenΙ1ΕΠΤ.1Ν. fiFDEMICKr IN Dl-'ti
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG76374D DE540494C (de) | 1929-05-09 | 1929-05-09 | Nach dem fortlaufenden Teil- und Abwaelzverfahren arbeitende Maschine zur Herstellung von Schraegraedern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG76374D DE540494C (de) | 1929-05-09 | 1929-05-09 | Nach dem fortlaufenden Teil- und Abwaelzverfahren arbeitende Maschine zur Herstellung von Schraegraedern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE540494C true DE540494C (de) | 1931-12-22 |
Family
ID=7136219
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG76374D Expired DE540494C (de) | 1929-05-09 | 1929-05-09 | Nach dem fortlaufenden Teil- und Abwaelzverfahren arbeitende Maschine zur Herstellung von Schraegraedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE540494C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5659244A (en) * | 1994-09-21 | 1997-08-19 | Nec Corporation | Electronic circuit tester and method of testing electronic circuit |
-
1929
- 1929-05-09 DE DEG76374D patent/DE540494C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5659244A (en) * | 1994-09-21 | 1997-08-19 | Nec Corporation | Electronic circuit tester and method of testing electronic circuit |
| US5801540A (en) * | 1994-09-21 | 1998-09-01 | Nec Corporation | Electronic circuit tester and method of testing electronic circuit |
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