AT74126B - Verfahren zur Herstellung heller und geschmackloser Konfitürenlacke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung heller und geschmackloser Konfitürenlacke.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung heller und geschmackloser Konfiturenlacke. 



   Die zur Herstellung der Lacke dienenden Harze besitzen zumeist einen stark bemerkbaren unangenehmen Geschmack und Geruch, die bei der Verwendung der Harz lösung als Konfitürenlacke den Geschmack und das Aroma der lackierten Ware stark beeinträchtigen. Eine Ausnahme macht hievon allerdings das Benzoeharz, doch ist der Preis des weissen Benzoeharzes (Siambenzoe) sehr hoch. 



   Es ist zwar möglich, mit Hilfe von Schellack   Kon ttirenlaeke   herzustellen, die in frischem Zustande verwendbar sind. Jedoch müssen derartige Lacke sehr schnell verbraucht und die damit versehenen Konfitüren sehr rasch aufgezehrt werden, weil die Schellacklösung und der daraus hergestellte Lack bei längerem Stehen einen unangenehmen bitteren Geschmack annehmen, so dass der   Lack MTerwendbar   wird. 



   Die vorliegende Erfindung beruht nun auf der Entdeckung der Tatsache, dass entgegen 
 EMI1.1 
 Aroma der Konfitüren voHkomnien zarückirltt und praktisch als   geschmacklos bezeichnet   werden kann. 



   Das Verhältnis von Schellack zu Kolophonium muss jewellig nach der Geschmack-   intensimt   der beiden Harze etwas abgeändert werden. Im allgemeinen hat es sich als Regel ergeben, dass die Menge des Schellacks so zu wählen ist. dass sie mindestens vier 
 EMI1.2 
 der oben gedachten Zahlen   hegt.   Man kann auch dem Harzgemisch, um ihm einen Benzoegeschmack zu verleihen, etwas Benzoe   xuetzen.   



   Die Abstimmung des Geschmackes kann durch folgendes Verfahren erleichtert werden. 
 EMI1.3 
 geschmack hervorsticht, die Menge des Harzes   so lange, bis   der reine   Benzwgesehmack   bervortritt. Man kann auf diese Weise mit einer nur etwa 4% Benzoe enthaltenden Lösung 
 EMI1.4 
 die lediglich das   tel.   e Benzoeharz enthalten. Vor solchen Lösungen besitzen die neuen   yack ?.   wenn sie unter Verwendung, von   hellem #französischen" Harze bereitet sind.   den besonderen Vorteil der Farblosigkeit. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Dem Lack    kann"auch von Anfang   an oder zum Schluss eine bestimmte kleine Menge Weinsäure oder einer ähnlich wirkenden   spirituslöslichen,   organischen oder anorganischen Säure zugesetzt werden. Bei einer genauen Abstimmung wird diese Menge zweckmässig von Anfang an zugesetzt. 
 EMI2.1 
 



  15 Teile weisses französisches Harz,   22 # gebleichter Schellack,     0.87 # Weinsäure werden   in 55 Teilen Spiritus gelöst und eventuell 1 Teil Benzoeharz zugesetzt. 



   2. 



  15   Teile weisses   Harz werden in   15   Teilen Spiritus gelöst. Hiezu werden 30 Teile einer   Schellacklösung   (1 Teil Schellack in 1 Teil Spiritus) zugesetzt und   0'5 11   Weinsäure sowie   1.0 # Benzoeharz.   
 EMI2.2 
 
23   11 gebleichter Schellack,  
0-6   n Weinsäure werden   in
55TeilenSpiritusgelöst. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung heller und geschmackloser Konfitürenlacke, dadurch gekennzeichnet, dass man Kolophoniumlösungen so viei Schellacklösung, vorzugsweise aus gebleichtem Schellack bereitete, zugrbt, dass die Mischung fast geschmacklos wird, gegebenenfalls unter weiterem Zusatz kleiner Mengen Benzoeharz oder geeigneter Säuren oder beider.

Claims (1)

  1. 2. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Schellacklösungen soviel Kolophonium enthaltende Lösung zusetzt, dass die Mischung fast geschmacklos wird.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet. dass das Mengenverhältnis vom Schellack zu dem Kolophonium innerhalb der Grenzen EMI2.3 Mengen (etwa 1 bis 4%) Benzoeharz enthält, solange Schellack zusetzt, bis der Ilenzoegeschmack rein hervortritt.
AT74126D 1913-04-11 1914-04-09 Verfahren zur Herstellung heller und geschmackloser Konfitürenlacke. AT74126B (de)

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