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Schmiervorrichtung für künstliche Füsse.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Schmiervorrichtung für Gelenke künstlicher Füsse, sämlich für das Knöchelgelenk und das Kniegelenk.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Schmiervorrichtung von einer auf den Scharnierbolzen aufgeschobenen Hülse gebildet wird, von der ein radialer der Länge nach durchbohrter Arm ausgeht, der am äusseren Ende eine Schmiervase für konsistente Schmier trägt, wodurch für eine ausreichende und verlässliche Schmierung in sehr einfacher Weise gesorgt ist.
In der Zeichnung ist Fig. l ein lotrechter Schnitt einer Ausführungsform eines kdnstlichen Fusses mit einer Schmiervorrichtung gemäss der Erfindung. Fig. 2 und 3 sind Schnitte durch die Achsen der Scharnierbolzen. Fig. 4 und 5 sind Seitenansichten, zum Teil Schnitt der Scharniere.
Bei dem in Fig. l bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, dass an einen Oberschenkelstumpf ein künstlicher Unterschenkel nebst Fuss anzusetzen ist.
Das das Knie ersetzende Scharnier besteht aus einem durchgehenden Bolzen 1 mit Schmiernuten, auf den gemäss der Erfindung eine Hülse 2 aufgeschoben ist, welche an einem radialen der Länge nach durchbohrten Arm die Schmiervase 3 (Stauferbüchse) für konsistente Schmier, z. Vaselin, enhält und frei drehbar ist. An den Enden der Hülse dienen Schienen 4 zur Verbindung des Scharniers mit dem den Oberschenkelstumpf umschliessenden Mantel 5 aus Blech. Ausserhalb der Enden der Hülse 2 sind um den Scharnierbolzen 1 zwei Schienen 6 frei drehbar, die an dem den Unterschenkel ersetzenden Blechmantel 7 in ähnlicher Weise befestigt sind, wie die Schienen 4 am Mantel 5. Die Drehung der beiden Schienenpaaro gegeneinander ist in bekannter Weise durch Anschläge begrenzt.
Der Scharnierbolzen samt Hülse, 3 und Schmiervase 3 ist in den im Unterteil des Mantels 5 festgemachten Holzblock 17 eingesetzt, der zu diesem Zwecke entsprechend ausgenommen ist. Die Vorderseite des Blockes 17 ist in bekannter Weise (durch einen Riemen und die Schraubenfeder 27) mit einem Haken oder einer Öse am unteren hinteren Teil des Unterschenkelmantels S verbunden, um die selbsttätige Streckung des Unterschenkels beim Gehen zu bewirken.
Das das Knöchelgelenk orsetzende Scharnier besteht gleichfalls aus einem durchgehenden Bolzen 9 mit Schmiornuten, auf den gemäss der Erfindung eine frei drehbare
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geschoben ist, der am äusseren Ende eine Schmiervase 12 (Stauferbüchse) für konsistente Schmiere trägt. Ein in den Scharnierbolzen. 9 eingeschraubter radialer Arm 13 durchsetzt eine Durchbrechung in der Hülse und ist im Fussteil 14 durch Muttern festgezogen. Der Fussteil selbst ist von bekannter Einrichtung. Der Arm 11 durchsetzt einen im Unterteil
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zum Teil versenkt ist.
Die vorliegende Schmiervorrichtullg gestattet eine sichere und einfache Schmierung, die \on Zeit zu Zeit durch einfaches Drehen der Schmiervasendeckel erfolgen kann. Die Schmiervasn des Kniescharnieres ist durch das obere Ende des Oberschenkelmantels 5 zu- gängHch. Um auch die Schmier vase des Knöchelscharnieres bequem zugänglich zu machen, bringt man im Unterschenkclmantcl oberhalb des Blockes 14 Löcher 15 an.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schmiervorrichtung für die Gelenke künstlicher FObe, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer auf den Scharnierbolzen aufgeschobenen Hülse besteht, von der ein radialer der Länge nach durchbohrter Arm ausgeht, der am äusseren Ende eine Schmiervase für konsistente Schmiere trägt.
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