AT71906B - Sämaschine mit im Innern des Saatkastens liegenden Ausgeberädern. - Google Patents

Sämaschine mit im Innern des Saatkastens liegenden Ausgeberädern.

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AT71906B
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seed
box
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Ludwig Dipl Ing Erhardt
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Ludwig Dipl Ing Erhardt
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  Sämaschine mit im Innern des Saatkastens liegenden Ausgeberädern. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch das Patent Nr. 66254 geschützten Einrichtung, bei welcher durch entsprechende Verschiebung der Entleerungsmulde und der   Saateiniauftriehter   ein Entleeren des Saatkastens oder Abprobieren der Aussaat- 
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 Zwecke sind bei der im Stammpatente beschriebenen Einrichtung sowohl die Saateinlauftrichter wie die Entleerungsmulde nach   rückwärts   verschiebbar angeordnet. Diese Einrichtung besitzt den Übelstand,   dass   die   Entleerungsmulde schwer zugänglich   ist. Ausserdem bietet es sowohl für die konstruktive Durchbildung wie auch für eine richtige Bedienung der Maschine Schwierigkeiten, dass sowohl die Saateinlauftrichter wie die Entleerungsmulde verschiebbar angeordnet sind. 



   Um diesen Übelständen und Schwierigkeiten zu begegnen, sind bei der vorliegenden Erfindung nur mehr die Saateinlauftrichter verschiebbar angeordnet, während für die richtige 
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 sind auf der Schiene b befestigt. Die Schiene b ist mittels Hebel c um den   Mittelpunkt J   drehbar gelagert. An den Einlauftrichtern a sind   schurzartige   Bleche e angebracht.

   Bringt man nun die 
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 kasten g durch die Ausflussöflnungen h herausfallende oder durch die   Säräder     t herausbeforderte     ) Saatgut über die Bleche e' in die Auffangmulde k rollen.     bmd   die Saateinlauftrichter a in die Stellung a' gebracht, so kann die bewegliche Saatkastenwand l so weit nach aussen gedrcht werden, dass am Boden des Saatkastens ein Schlitz entsteht, durch den behufs Entleerung der Saatkasteninhalt ohneweiters in die   Auffangmulde k   fallen kann. 



   Der die Schiene b und die Saateinlauftrichter a tragende Hebel e ist unterhalb des Drehpunktes d in einen   Fortsatz ; M vcr ! angert. Der Fortsatz w legt   sich auf den Daumen   n   auf, welcher auf der Welle o befestigt ist, die in bekannter Weise mit Einrichtungen zum Ausheben der   Saschare versehen   ist. Das Ausheben der   Säscharc   geschieht durch Verdrehen der Welle o mittels des Hebels p. Die Säschare werden ausgehoben, indem der Hebel p in die Stellung p'gebracht 
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 Stellung   M ;'. Auf der anderen Seite   des Drehpunktes d kommt dann der Hebel c nach Stellung   c',   die Schiene b nach Stellung b', die Einlauftrichter a nach Stellung a'und die schurzartigen Bleche e nach Stellung e'.

   Auf diese Art ist selbsttätig erreicht, dass nach dem Anheben der Säschare   keine Samenkörner   mehr durch die   Einlauftri@bter a   und die Saatleitungen   q   auf den Boden fallen können. Etwa durch die Auslauföffnungen h nachfallende Samenkörner, was besonders bei feiner Sämerei auftritt, fallen nunmehr in die Auffangmulde k und gehen daher weder verloren, noch verunzieren sie den Acker durch häufchenweisen Stand. Werden die   Sasse. harle   mittels des Hebels p wieder herabgelassen, so gelangen durch die   Gewichtswilkung   des Fortsatzes m   oder durch eine eingeschaltete Federwirkung die Saateinlauftrichter wieder in die Stellung a, so dass in dieser Arbeitsstellung das Saatgut wieder auf den Boden geleitet wird.   

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   Um zu verhindern, dass nachfolgender Samen auf den Boden fällt, hat man vielfach bei   Wühlrads ma8chinen   besondere   Abstellschieber   angeordnet, welche beim Hochheben der Säschare die   Ausnussöffnungen     verschliessen.   Diese Einrichtung erfüllt wohl den Zweck beim Hochheben, aber nicht beim Herunterlassen der Schare, da der Samen, welcher mit den Abstellschiebern in unmittelbarer Berührung steht, sofort wieder nachfällt, sobald der Abstellschieber die   Ausfluss-   öffnungen freigibt.

   Wenn also die   Sämaschine   mit dem Herablassen   der S schare   nicht sofort und   gleiclpitig   in Bewegung gesetzt wird, ergibt sich beim Anfang der Säarbeit ein häufchenweiser 
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 baren Saateinlauftrichter die Wirkung eines Abstellschiebers erreicht wird, ohne dass die Saateinlauftrichter mit dem Saatgut an den Ausflussöflnungen in unmittelbarer   Berührung   stehen und so den Beharrungszustand der Samenkörner an diesen Stellen stören können. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Sämaschine mit im Innern des Saatkastens liegenden Ausgeberädern nach Patent Nr. 66254, dadurch gekennzeichnet, dass mit den nach rückwärts verschiebbaren Saateinlauftrichtern Leitbleche derart verbunden sind, dass   beim Rückwärtsziehen   der Saateinlauftrichter das Saatgut in eine vor oder unter dem Saatkasten   angebraehte 1hùde   geleitet wird.

Claims (1)

  1. 2. Sämaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Aushebevorrichtung für die Säschare mit den Saateinlauftrichtern derart verbunden ist, dass beim Hochheben der EMI2.2
AT71906D 1913-06-26 1915-05-04 Sämaschine mit im Innern des Saatkastens liegenden Ausgeberädern. AT71906B (de)

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AT66254D AT66254B (de) 1912-07-06 1913-06-26 Säwerk nach dem Wühlradsystem mit beweglicher Rückwand und verschiebbarer Entleerungsmulde.
DE71906X 1914-07-09

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AT71906B true AT71906B (de) 1916-06-10

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