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Sämaschine mit im Innern des Saatkastens liegenden Ausgeberädern.
Vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch das Patent Nr. 66254 geschützten Einrichtung, bei welcher durch entsprechende Verschiebung der Entleerungsmulde und der Saateiniauftriehter ein Entleeren des Saatkastens oder Abprobieren der Aussaat-
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Zwecke sind bei der im Stammpatente beschriebenen Einrichtung sowohl die Saateinlauftrichter wie die Entleerungsmulde nach rückwärts verschiebbar angeordnet. Diese Einrichtung besitzt den Übelstand, dass die Entleerungsmulde schwer zugänglich ist. Ausserdem bietet es sowohl für die konstruktive Durchbildung wie auch für eine richtige Bedienung der Maschine Schwierigkeiten, dass sowohl die Saateinlauftrichter wie die Entleerungsmulde verschiebbar angeordnet sind.
Um diesen Übelständen und Schwierigkeiten zu begegnen, sind bei der vorliegenden Erfindung nur mehr die Saateinlauftrichter verschiebbar angeordnet, während für die richtige
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sind auf der Schiene b befestigt. Die Schiene b ist mittels Hebel c um den Mittelpunkt J drehbar gelagert. An den Einlauftrichtern a sind schurzartige Bleche e angebracht.
Bringt man nun die
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kasten g durch die Ausflussöflnungen h herausfallende oder durch die Säräder t herausbeforderte ) Saatgut über die Bleche e' in die Auffangmulde k rollen. bmd die Saateinlauftrichter a in die Stellung a' gebracht, so kann die bewegliche Saatkastenwand l so weit nach aussen gedrcht werden, dass am Boden des Saatkastens ein Schlitz entsteht, durch den behufs Entleerung der Saatkasteninhalt ohneweiters in die Auffangmulde k fallen kann.
Der die Schiene b und die Saateinlauftrichter a tragende Hebel e ist unterhalb des Drehpunktes d in einen Fortsatz ; M vcr ! angert. Der Fortsatz w legt sich auf den Daumen n auf, welcher auf der Welle o befestigt ist, die in bekannter Weise mit Einrichtungen zum Ausheben der Saschare versehen ist. Das Ausheben der Säscharc geschieht durch Verdrehen der Welle o mittels des Hebels p. Die Säschare werden ausgehoben, indem der Hebel p in die Stellung p'gebracht
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Stellung M ;'. Auf der anderen Seite des Drehpunktes d kommt dann der Hebel c nach Stellung c', die Schiene b nach Stellung b', die Einlauftrichter a nach Stellung a'und die schurzartigen Bleche e nach Stellung e'.
Auf diese Art ist selbsttätig erreicht, dass nach dem Anheben der Säschare keine Samenkörner mehr durch die Einlauftri@bter a und die Saatleitungen q auf den Boden fallen können. Etwa durch die Auslauföffnungen h nachfallende Samenkörner, was besonders bei feiner Sämerei auftritt, fallen nunmehr in die Auffangmulde k und gehen daher weder verloren, noch verunzieren sie den Acker durch häufchenweisen Stand. Werden die Sasse. harle mittels des Hebels p wieder herabgelassen, so gelangen durch die Gewichtswilkung des Fortsatzes m oder durch eine eingeschaltete Federwirkung die Saateinlauftrichter wieder in die Stellung a, so dass in dieser Arbeitsstellung das Saatgut wieder auf den Boden geleitet wird.
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Um zu verhindern, dass nachfolgender Samen auf den Boden fällt, hat man vielfach bei Wühlrads ma8chinen besondere Abstellschieber angeordnet, welche beim Hochheben der Säschare die Ausnussöffnungen verschliessen. Diese Einrichtung erfüllt wohl den Zweck beim Hochheben, aber nicht beim Herunterlassen der Schare, da der Samen, welcher mit den Abstellschiebern in unmittelbarer Berührung steht, sofort wieder nachfällt, sobald der Abstellschieber die Ausfluss- öffnungen freigibt.
Wenn also die Sämaschine mit dem Herablassen der S schare nicht sofort und gleiclpitig in Bewegung gesetzt wird, ergibt sich beim Anfang der Säarbeit ein häufchenweiser
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baren Saateinlauftrichter die Wirkung eines Abstellschiebers erreicht wird, ohne dass die Saateinlauftrichter mit dem Saatgut an den Ausflussöflnungen in unmittelbarer Berührung stehen und so den Beharrungszustand der Samenkörner an diesen Stellen stören können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sämaschine mit im Innern des Saatkastens liegenden Ausgeberädern nach Patent Nr. 66254, dadurch gekennzeichnet, dass mit den nach rückwärts verschiebbaren Saateinlauftrichtern Leitbleche derart verbunden sind, dass beim Rückwärtsziehen der Saateinlauftrichter das Saatgut in eine vor oder unter dem Saatkasten angebraehte 1hùde geleitet wird.