AT142591B - Handbediente Sämaschine. - Google Patents

Handbediente Sämaschine.

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AT142591B
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seed
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hand
seed container
seeder
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Karl Gruber
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Karl Gruber
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Handbediente Sämaschine.   



   Die Erfindung betrifft eine handbediente Sämaschine für periodische Aussaat einzelner Samen- körner und besteht darin, dass der in senkrechter Richtung bewegliche, mit einer Bodenöffnung von
Samenkorngrösse versehenen Samenbehälters wechselweise gehoben und fallen gelassen wird. 



   Es ist bereits bekannt, die Aussaat einzelner Samenkörner mit Hilfe handbedienter Sämaschinen in regelmässigen Zeitabständen dadurch zu bewirken, dass man die Auslassöffnung im Boden des Samen- behälters durch einen in letzterem erzeugten Unterdruck frei macht und das nach Verschwinden des
Unterdrucks in die Auslassöffnung tretende Samenkorn durch einen im gleichen Moment erzeugten Über- druck aus dem Behälter auf den Boden befördert. 



   Es ist anderseits bekannt, die kontinuierliche Aussaat des Samens durch Hin-und Herbewegung des Samenbehälters, insbesondere an seinem die Austrittsöffnung enthaltenden Ende in horizontaler
Richtung zu bewirken. 



   Bei der erfindungsgemässen Sämaschine, die vorzugsweise für periodische Aussaat einzelner
Samenkörner bestimmt ist, wird demgegenüber der am Gestell beweglich befestigte Samenbehälter abwechselnd gehoben und fallen gelassen, wobei der Aufschlag stossartig erfolgt und unter der Wirkung dieses Stosses jeweils einzelne Körner aus der Austrittsöffnung von Samenkorngrösse herausbefördert werden. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. 



   An der Führungsstange 1 ist der Samenbehälter 2 mittels der Blattfeder. 3 beweglich befestigt. 



   Mit dem Samenbehälter i st ein Ausleger 4 verbunden, dessen freies Ende bei Drehung des am unteren
Ende der Führungsstange angebrachten Rades 5 in der Pfeilrichtung über die Zacken 6 dieses Rades gleitet und beim Verlassen jeder Zacke unter der Wirkung des Gewichtes des Samenbehälters und des abwärts gerichteten Druckes der Feder 3 in die nächst folgende   Zackenlücke   fällt. Die Drehung des
Rades 5 erfolgt durch die Vorwärtsbewegung der Sämaschine über den Ackerboden. Beim Abgleiten des Auslegerendes von jeder Zackenspitze tritt eine stossartige Beschleunigung des Samenbehälters gegenüber seinem Inhalt und damit eine Auflockerung der den Behälterboden im   Verschlussstück   7 bedeckenden Samenkörner ein.

   Beim unmittelbar darauffolgenden Auftreffen des Auslegerendes auf die Flanke der nächsten Zacke kommt der Behälter plötzlich zum Stillstand, der vorher abgehobene
Sameninhalt fällt auf den Boden zurück und befördert dadurch einzelne Samenkörner durch die Auslass- öffnung. 8. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jedem Aufschlagen des Auslegerendes auf eine Zahnflanke des Rades   5,   und es fallen daher in jede von den Radzacken im Ackerboden verursachte Vertiefung einzelne Samenkörner. 



   Durch einen am Samenbehälter mittels einer Flügelschraube 9 befestigten Blechstreifen 10 werden die von den Radzacken bewirkten Eindrücke nach Aufnahme der Samenkörner wieder mit Erde gefüllt. 



  Der Blechstreifen ist zweckmässig mit mehreren übereinander angeordneten Löchern versehen, durch die eine Einstellung seines unteren Endes in richtigem Abstand von der Bodenoberfläche ermöglicht wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Handbediente Sämaschine für periodische Aussaat einzelner Samenkörner, gekennzeichnet durch wechselweises Heben und Fallenlassen des in senkrechter Richtung beweglichen, mit einer Bodenöffnung (8) von Samenkorngrösse versehenen Samenbehälters (2). <Desc/Clms Page number 2>
    2. Sämasehnine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung für die Aufund Abbewegung des Samenbehälters (2) aus einem Rad (5) mit Zacken (6) besteht, auf denen ein am Samenbehälter (2) befestigter federnder Ausleger (4) schleift.
    3. Sämaschnine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Verbindung des Samenbehälters (2) mit der Führungsstange (1) durch eine Feder, insbesondere Blattfeder (3), gebildet wird.
    4. Sämaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zackenrad (5) durch die Vorwärtsbewegung der Sämaschine über den Ackerboden angetrieben wird. EMI2.1
AT142591D 1934-03-21 1934-03-21 Handbediente Sämaschine. AT142591B (de)

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