AT139146B - Sämaschine. - Google Patents

Sämaschine.

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AT139146B
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Karl Gruber
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Karl Gruber
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Description


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    Sämaschine.   



   Die Erfindung betrifft eine handbediente Sämaschine für in gleichen Zeitabständen unter Anwendung von   Luftüber-und-unterdruck   erfolgende Aussaat von je einigen einzelnen Saatkörnern und besteht darin, dass ein Samenbehälter vorhanden ist, der mit dem abwechselnd   unter über- und   Unterdruck stehenden Förderrohr durch ein oder mehrere Öffnungen von etwas mehr als Samenkorngrösse in Verbindung steht. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch ein Ausführungsbeispiel in den Fig. 1 und 2 schematisch veranschaulicht. Mit der Führungsstange 1 ist das   Zackenrad   2 durch ein das Rad gabelförmig umfassendes Zwischenstück 3 verbunden. Zwischen beiden Gabelenden ist ausserdem der Samenkornbehälter 4 gelagert. Zweckmässig in dessen Mitte ist der rohrförmig gebildete Förderbehälter 5 angeordnet, der an seinem oberen Ende den für die Erzeugung des   Über-und Unterdrucks   in diesem Behälter dienenden Gummiball 6 trägt.

   Das am Ende des   Förderrohres   5 angebrachte, nicht bis zu den Öffnungen 7 reichende Verschlussstück 8 besitzt in seinem Boden eine Öffnung 9 von ebenfalls nur wenig 
 EMI1.1 
 organ   11,   das mit einem Ende auf den Zacken 10 des Rades 2 schleift und mit seinem zweiten Ende, z. B. mittels einer Blattfeder 12 an der Führungsstange 1 befestigt ist. Das Druckorgan 11 ist dabei gegen die Zacken 10 des Rades so geneigt, dass sein freies Ende bei der Drehung des Rades nach dem Abgleiten von einer Zacke unter der Wirkung der Blattfeder 12 in den darauffolgenden Zwischenraum schnellt. Bei dieser Bewegung drückt das Organ 11 den Gummiball 6 um ein bestimmtes Mass zusammen. 



   Hieraus ergibt sich folgende Wirkungsweise der Sämaschine : Wird die mit dem Umfang des Rades 2 auf dem Boden ruhende Maschine mittels der Führungsstange 1 von der Bedienungsperson vor sich herbewegt, so wird der Gummiball 6 durch das von Zacke zu Zacke des Rades 2 gleitende Ende des   Dl1lckorgans   11 in mässig rascher Folge zusammengedrückt und wieder freigegeben. Bei jeder Freigabe tritt infolge der auf das Förderrohr 5 ausgeübten Saugwirkung in diesem ein Unterdruck ein, durch den der Austritt einzelner Körner aus dem Samenbehälter durch die Öffnungen 7 in das Förderrohr 5 bewirkt wird. Diese Körner fallen in das Verschlussstück 8 und werden vom unmittelbar darauffolgenden Überdruck im Rohr 5 durch dessen Öffnung 9 ausgepresst.

   Es fallen daher bei jedem Einschnappen des Druckstücks 11 in eine Nut des Rades 2 nur ganz wenige Körner auf den Boden, u. zw. in die von den Radzacken bei ihrem Eindringen in den Boden erzeugten Vertiefungen. 



   Je nach dem für die sich später entwickelnden Pflanzen gewünschten gegenseitigen Abstand wählt man den Abstand der Zacken des Rades bzw. die Zackenzahl verschieden gross. 



   Für gleichzeitige Aussaat in mehreren parallelen Reihen können mehrere Einrichtungen der beschriebenen Art nebeneinander angeordnet und durch eine gemeinsame Führungsstange miteinander verbunden werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Handbediente Sämaseliine für in gleichen Zeitabständen unter Anwendung von Luftüberund-unterdruck erfolgende Aussaat von je einigen einzelnen Saatkörnern, dadurch gekennzeichnet, dass ein Samenbehälter (4) vorhanden ist, der mit dem abwechselnd unter Über-und Unterdruck stehenden Förderrohr (5) durch eine oder mehrere Öffnungen (7) von etwas mehr als Samenkorngrösse in Verbindung steht. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
    3. Sämaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Druckorgan (11) für den Gummiball (6) vorhanden ist, welches an einem Ende federnd mit der Führungsstange (1) verbunden ist und mit dem andern Ende auf den Zacken eines Rades (2) schleift.
    4. Sämaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Fortbewegung der Maschine dienende Rad das Zackenrad (2) bildet.
    5. Sämaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderrohr (5) an seinem. unteren Ende ein Verschlussstück 8 mit einer in dessen Boden angebrachten, der Korngrösse entsprechenden Öffnung (9) für den Austritt der Saatkörner besitzt.
    6. Sämaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine an der Radachse gelagerte, zur Fortbewegung dienende Führungsstange (1) vorhanden ist, an welcher der Samenbehälter (4) befestigt ist.
    7. Sämaschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere gleiche, je aus Samenbehälter (4), Druekorgan (11) und Zackenrad (2) bestehende Anordnungen nebeneinander angebracht und mit einer gemeinsamen Führungsstange versehen sind, zum Zweck gleichzeitiger Aussaat in mehreren parallelen Reihen. EMI2.2
AT139146D 1933-06-02 1933-06-02 Sämaschine. AT139146B (de)

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