DE400329C - Grenzpfeife zur Pruefung des Gehoervermoegens - Google Patents

Grenzpfeife zur Pruefung des Gehoervermoegens

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DE400329C
DE400329C DEP46718D DEP0046718D DE400329C DE 400329 C DE400329 C DE 400329C DE P46718 D DEP46718 D DE P46718D DE P0046718 D DEP0046718 D DE P0046718D DE 400329 C DE400329 C DE 400329C
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DE
Germany
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whistle
border
pipe
hand
hearing ability
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DEP46718D
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PFAU INH L LIEBERKNECHT H
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/12Audiometering

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Description

  • Grenzpfeife zur Prüfung des Gehörvermögens. Es sind Grenzpfeifen zur Prüfung des Gehörvermögens bekannt geworden, bei denen mittels eines Gebläses ein scharfer Luftstrom erzeugt wird, welcher in einer Pfeife Töne hervorbringt (Galtonpfeife). Eine Verbesserung wurde dadurch gegeben, daß man für die Pfeife das Prinzip der Lokomotivpfeife verwendete, bei denen das scharfe Ende . eines Rohres einem feinen Spalt eines gegenüberstehenden Rohres zugewendet ist, wobei durch diesen Spalt die scharf gepreßte Luft herausströmt. Alle diese Pfeifen, welche mit einer Einstellvorrichtung und mit einer Skala versehen sind, um verschiedene Töne zu erzeugen und diese verschiedenen Töne festzulegen, hatten den Nachteil, daß die Einstellung, während die eine Hand das aus einem Gummiball bestehende Gebläse bediente, nicht in bequemer Weise von der anderen Hand vorgenommen werden konnte, weil diese die Pfeife zu halten hat.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht 'darin, daß an einem die Pfeife in bekannter Weise haltenden Bügel ein Handgriff in einem solchen Abstand von der eigentlichen Pfeife angebracht ist, daß die Finger der Hand ihn bequem umschließen können, während der Daumen und der Zeigefinger in ganz ungezwungener Weise das Nachstellen vornehmen können.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung zur Darstellung gebracht, und zwar bei Verwendung einer Pfeife nach Art der Lokomotivpfeifen, wofür aber auch das gewöhnliche Prinzip der Orgelpfeifen eintreten kann.
  • Abb. i gibt eine Gesamtansicht der Vorrichtung mit dem Gebläse wieder; Abb. 2 zeigt die Pfeife in Ansicht und Abb.3 zeigt einen Längsschnitt und darunter einen Querschnitt durch das untere Gebläserohr.
  • An einem U-förmig gebogenen Bügel U ist 'ein Handgriff a mittels eines Stiftes ai befestigt, welcher eine bestimmte Länge hat, so daß die Finger der linken Hand bequem zwischen dem etwa i cm oder mehr betragenden Abstand Platz finden können, welcher sich zwischen dem Handgriff a und . dem Bügel b befindet. Der obere Bügelteil trägt die bei m zugeschärfte Röhre c, in welcher sich ein Kolben k befindet, der durch Verdrehen des Teiles f nach oben und unten bewegt werden kann, und zwar durch die Schraube g. Der Teil f und der Führungsteil e sind mit bekannter Einteilung und mit Zahlen zum Ablesen versehen, und eine Eichungstabelle gibt Aufschluß über die bei diesen Stellungen erzeugten Tonhöhen. Der feste Teil e zeigt die Markierung o so, daß beim Halten mit der linken Hand diese Markierung direkt ins Auge fällt.
  • Dem Rohr c steht ein Rohr d gegenüber, dessen obere Kante ebenfalls abgeschärft ist und in dessen Innern eine Scheibe i angeordnet ist, die durch den Träger k dreieckigen Querschnitts im Rohre d gehalten wird, so daß der feine Kreis n entsteht, durch welchen die gepreßte Luft heraustreten kann. Die Abschärfungskante m steht diesem Schlitz n gerade gegenüber. Dies Rohr d, welches in dem unteren Teil des Bügels b in der Höhenrichtung einstellbar sein kann, endet in einen Ansatz g, auf welchen der Schlauch eines Doppelgebläses p, o aufgeschoben werden kann. p ist der eigentliche mit Fußventil versehene Gebläseball, und o ist der mit-bekanntem Rückschlagventil versehene Ball zum Aufspeichern des Druckes.
  • Die Arbeitsweise mit dieser Vorrichtung ist folgende: Der Anfaßteil a wird mit den unteren drei Fingern der Hand, gewöhnlich der linken Hand, gefaßt, die ihn infolge des Abstandes zwischen b und a gut umschließen können. Der obere gebördelte Rand von fliegt dabei in ganz bequemer Reichweite des Zeigefingers und des Daumens der Hand. Der Pfeifenkörper wird auf diese Weise fest und stark in der Hand gehalten, und man kann die Einstellung von f vornehmen, während die rechte Hand die Drucke auf den Ball p ausübt. Sofern man bisher bei derartigen Pfeifen schon einen' Verbindungsschlauch zwischen dem Gebläse und dem Pfeifenkörper verwendete, war kein Handgriff in solcher Weise vorhanden, daß er bequem von den Fingern der Hand umschlossen und gehalten werden konnte, so daß man also genötigt war, die Druckausübungen mit der rechten Hand zu unterbrechen und mit der rechten Hand den obersten Teil der Pfeife absatzweise nachzustellen. Man hatte also nicht die leichte ständige Nachstellungsweise während der Dauer der Bedienung des Balles.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCIi: Grenzpfeife zur Prüfung des Gehörvermögens, bei welcher der Pfeifenkörper an einem Bügel o. dgl. angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an diesem Bügel (b) ein oben und unten freier Handgriff (a) in einem solchen Abstand vom Pfeifenkörper angeordnet ist, daß der Einstellteil (f) der Pfeife mit Zeigefinger und Daumen der den Griff (a) haltenden Hand eingestellt werden kann.
DEP46718D 1923-08-23 1923-08-23 Grenzpfeife zur Pruefung des Gehoervermoegens Expired DE400329C (de)

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