DE430748C - Handsaevorrichtung - Google Patents
HandsaevorrichtungInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/02—Hand sowing implements
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/20—Parts of seeders for conducting and depositing seed
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
(HJ 00937
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Handdrillen von Sämereien jeder Art
und Größe. Der Saatkasten ist mit dem Drillrohr gelenkig verbunden und wird mit der
rechten Hand gehalten, wobei gleichzeitig in bekannter Weise durch Fingerdruck ein unter
Federwirkung stehender Bolzen in Hin- und Herbewegung versetzt wird. Beim Rückgang
taucht ein von dem Bolzen gesteuertes Schiff-ίο chen in die Saatgutmenge ein und füllt sich
mit diesem, um es beim Hingang aus dem Saatbehälter hinauszubefördern und durch im
Schiffchen befindliche Ausschnitte bzw. Löcher nach der Drillröhre gelangen zu lassen.
Je nach der Schnelligkeit, mit welcher die Bewegung des Schiffchens durchgeführt wird,
erfolgt die mehr oder minder große Aussaat des Saatgutes, so daß diese durch entsprechende
Handhabung der Vorrichtung genau geregelt werden kann.
In der Zeichnung ist eine im Sinne der vorliegenden Erfindung ausgebildete Handdrillvorrichtung
in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigen:
Abb. ι eine Seitenansicht der Handdrillvorrichtung
und
Abb. 2 eine Vorderansicht derselben, während
Abb. 3 eine Vorderansicht des Saatbehälters der Vorrichtung im Längsschnitt in
natürlicher Größe zeigt und
Abb. 4 eine Seitenansicht zu dieser Abbildung im Längsschnitt darstellt.
Abb. 5 und 6 zeigen Schiffchenführungen für grobe und feine Saat in Vorderansicht,
Abb. 7 zeigt das zu der Schiffchenführung
nach Abb. 6 dienende Schiffchen für feine Saat im Querschnitt, und
Abb. 8 zeigt eine Draufsicht auf ein Schiffchen für feine Saat.
Die Handdrillvorrichtung besteht aus einem Saatbehälter ι und einem Saatleitungsrohr 2,
welche durch ein Gelenk 3 verbunden sind, wie Abb. 1 zeigt, so daß beide Teile zueinander
im Winkel einstellbar sind. Das zu weite ίο Nachhintenschwingen des Behälters 1 wird
durch einen Anschlag 4 verhindert, welcher das Gelenk 3 umfaßt. Der Behälter 1 ist im
allgemeinen durch einen Deckel 5 abgeschlossen.
x5 Die Zuführung des auszusäenden Gutes aus
dem Saatbehälter 1 zu der Saatleitungsröhre 2 erfolgt durch ein Schiffchen 6 von flachmuldenförmigem Querschnitt und pfeilartiger
Gestalt, welches in seinen Abmessungen der Größe und Anzahl der auszusäenden Samenkörner
angepaßt ist. Das Schiffchen hat an seinem äußeren Ende zwei Randausschnitte 7 (Abb. 3 und 8) und außerdem eine Durchbohrung
8, durch welche das Auswerfen der von dem Schiffchen aufgenommenen Samenkörner in einen Schacht 9 veranlaßt wird (Abb. 3),
der durch einen Kanal 10 mit der Saatleitungsröhre 2 verbunden ist. Das Schiffchen
ist durch eine Platte 11 mit einem Bolzen 12
verbunden, der durch den Saatbehälter 1 quer hindurchgeführt ist und auf der Gegenseite
unter der Wirkung einer Feder 13 steht. Wenn daher auf einen flachen Knopf 14 gedruckt
wird, so verschiebt sich das Schiffchen nach außen in die in Abb. 3 punktiert gezeichnete
Lage, und die vom Schiffchen im Saatbehälter aufgenommenen Samenkörner fallen durch die Ausschnitte 7 bzw. das Loch 8 des
Schiffchens in den Pfeilrichtungen den Schacht 9 abwärts. Nach dem Abschrauben einer Mutter 15 kann das Schiffchen 6 herausgenommen
und durch ein anderes ersetzt werden. Die Schiffchen 6 werden in Rinnen 16
geführt, welche mit einem Arm 17 (Abb. 5 und 6) versehen sind, mittels welchem sie
durch einen Ausschnitt 18 in einer Seitenwand des Schachtes 9 festgeklemmt werden können
(Abb. ι). Wie die Abb. S und 6 zeigen, werden die Rinnen 16 am unteren Ende durch den
Arm τ γ mehr oder weniger überdeckt, um nicht mehr Saatgut aus dem Saatbehälter herauszulassen,
als zu einem sparsamen Aussäen desselben erforderlich ist. Je nach der Art der auszusäenden Samenkörner, wie Bohnenkraut,
Kohlsamen, Radieschen, Spinat, Mohrrüben, Zwiebeln, Salate, Getreide, Erbsen usw., richtet sich die Größe der in den Seitenarmen
der Rinnen 16 gebildeten Auslaßöffnungen. Die Rinnen sind ebenso wie die
Schiffchen auswechselbar. Die Führung der Rinnen 16 erfolgt in einem festen trichterartigen
Einsatz 19 (Abb. 4). Zum Aussäen von Bohnen, Futterrübensamen und noch
größeren Samenarten wird nur der feste Einsatz ig ohne Rinne 16 benutzt.
Um das Herausspringen von Samenkörnern aus der Saatleitungsröhre an deren Verbindungsstelle
mit dem Saatkasten zu verhindern, ist das Unterteil des letzteren durch einen Trichter 20 überdeckt, der an der Drillröhre
2 befestigt ist. Letztere besteht aus einer Holzleiste 21 und der Mulde 2, wie der Querschnitt
A-B (Nebenabbildung von Abb. 1) zeigt. An der Leiste ist unten ein Schar bzw.
ein Drillschuh 22 befestigt, welche von jeder beliebigen geeigneten Bauart sein können.
Es ist ferner an die Leiste 21 ein Führungshandgriff 23 angeschlossen, welcher bei Nichtgebrauch
der Vorrichtung an die Drillröhre 2 angeschnallt wird, wozu an dieser ein Riemen
24 befestigt ist. Zur Führung der Drillvorrichtung dient ferner ein am Saatbehälter r
angebrachter Griff 25 aus Leder o. dgl., durch welchen die rechte Hand hindurchgesteckt
wird, so daß der Behälter 1 eine feste Führung hat und gleichzeitig mit dem Zeigefinger
der rechten Hand die Stange 12 betätigt werden kann. Mit der linken Hand wird die
Drillvorrichtung mittels des Handgriffes 23 geführt. An dem Schar oder Schuh 22 kann
noch ein Reihenzieher befestigt sein. Außerdem können im Bedarfsfalle auf der Stange
12 zwei oder mehr Rührarme angebracht sein, um eine Stauung der Samenkörner in dem
festen Einsatz zu verhindern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Handsävorrichtung mit durch Fingerdruck verschiebbarem Verteilschieber, dadurch gekennzeichnet, daß an den oberen Samenvorratsbehälter sich das Samenauslaufrohr gelenkig beweglich anschließt und durch einen seitlich abstehenden Stiel in bezug auf Tiefgangregelung, Arbeitsfortgang und Reinigung des Auslaufes bei Verstopfungen schwenkbar oder herumklappbar ist, ohne daß der Samenbehälter aus seiner vertikalen Lage gebracht werden muß. noHierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH100937D DE430748C (de) | 1925-03-11 | 1925-03-11 | Handsaevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH100937D DE430748C (de) | 1925-03-11 | 1925-03-11 | Handsaevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE430748C true DE430748C (de) | 1926-06-19 |
Family
ID=7168673
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH100937D Expired DE430748C (de) | 1925-03-11 | 1925-03-11 | Handsaevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE430748C (de) |
-
1925
- 1925-03-11 DE DEH100937D patent/DE430748C/de not_active Expired
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