AT71817B - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Zuckerwürfeln, Broden usw. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Zuckerwürfeln, Broden usw.

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  Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Zuckerwürfeln, Broden usw. 



   Bei dem üblichen Verfahren zum Trocknen der noch feuchten Broden, Würfel usw. aus Zucker wird in der Regel mit einer Temperatur von 40 bis 500 gearbeitet. Man vermeidet höhere Temperatur, weil diese die Oxydation des Zuckers, also Karamelbildung zur Folge haben, die sich in einer gelblichen Farbe des vorher   weisslichen   Zuckers   verrät.   



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren, welches ermöglicht, mit einer hohen Temperatur bis 900 und darüber zu arbeiten. Das wird dadurch erreicht, dass die Trocknung des Zuckers nicht mit möglichst trockener Luft, sondern mit solcher, welche einen erheblichen Feuchtigkeitsgrad besitzt, vorgenommen wird. Wird nämlich die zum Trocknen der Brode benutzte Luft im Kreislauf benutzt, so sättigt sie sich mit der im Zucker enthaltenen Feuchtigkeit, so dass nur ein Teil von ihr beim Kreislauf durch Frischluft ersetzt werden muss, um nicht mit einer Luft zu arbeiten, welche so feucht ist, dass der Trockenprozess sich nicht mehr praktisch durchführen lässt. Da der Zucker den 
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 findet ausserhalb des eigentlichen Trockenraumes ein sehr vorteilhaftes Nachtrocknen des Zuckers statt.

   Das Trocknen des Zuckers mit feuchter Luft hat nicht nur die Vermeidung der Oxydation zur Folge, sondern bietet noch den weiteren Vorteil, dass die Brode, Platten, Streifen usw. nicht etwa durch zu schnell voranschreitende Trocknung reissen. 



   Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung, welche zur Ausführung des Verfahrens dient, gezeichnet. In den Kanal A laufen die Wagen B, welche mit dem Zucker belastet angefahren werden. Die Wagen besitzen senkrechte Stirnwände und an den Seiten weisen die   Stirnwände Führungsleisten für   einen Schieber auf. Nachdem die Wagen den Trockenraum durchfahren haben, fällt beim   Vorwärtsschieben   ein Schieber herunter und schliesst die Öffnungen in der Stirnwand, so dass der Wagen vom Trockenraum abgeschaltet ist. Durch Klappenventile und dgl. kann kalte Luft einströmen, um den Zucker abzukühlen, wobei, wie oben   ausgeführt,   eine   Nachtrocknung   stattfindet.

   Damit nun die feuchte Luft fortwährend im Kreislauf arbeitet, ist an der Eingangskammer ein Stutzen angebracht, von dem aus eine Rohrleitung über eine Klappe C und einen Ventilator D zum Heizraum E führt, worauf   die reiter   in den Trockenraum mündet. Am Eingang ist diese Leitung mit einem Rohr, in dem sich eine Klappe   G   befindet, ausgerüstet, um   selbsttätig   immer etwas Frischluft zuzulassen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ein Verfahren zur Trocknung von Zuckerwürfein, Broden und dgl., gekennzeichnet durch zwei Stufen, nämlich dass erstens die Luft des kanatförmigen Trockenraumes, in dem die Ware wagenweise unter Abschluss eingeführt wird, im Gegenstrom in beständigem Kreislauf unter Erhitzung aber unter selbsttätiger Zugabe von Frischdampf zugeführt wird, so dass bei dieser Stufe die Trocknung, ohne Luftleere, bei der verhältnismässig hohen Temperatur von 900 C aber in Luft von ziemlich hohem Feuchtigkeitsgrade vor sich geht und dass dann zweitens die heiss erhitzten Brode ausserhalb des Trockenraumes einer Nachtroclnung infolge ihrer Eigenwärme unterliegen,
    so dass die Brode trotz der hohen Anfangstemperatur von 900 dennoch nicht durch zu schnei ! voranschreitendo Trocknung reissen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT71817D 1914-12-07 1914-12-07 Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Zuckerwürfeln, Broden usw. AT71817B (de)

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