DE925223C - Malzdarre mit zwei Horden - Google Patents

Malzdarre mit zwei Horden

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DE925223C
DE925223C DET7102A DET0007102A DE925223C DE 925223 C DE925223 C DE 925223C DE T7102 A DET7102 A DE T7102A DE T0007102 A DET0007102 A DE T0007102A DE 925223 C DE925223 C DE 925223C
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DE
Germany
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kiln
malt
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hordes
malt kiln
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DET7102A
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Hugo Tittmann
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/027Germinating
    • C12C1/0275Germinating on single or multi-stage floors

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Zweihordendarren zur-Herstellung von Malz, direkt oder indirekt beheizt, bei denen das Grünmalz auf der oberen Horde geschwelkt, auf der unteren abge@darrt wird, sind bekannt und vielfach bei der Malzherstellung in Gebrauch.
  • In neuerer Zeit sind hochbeschickte Einfhordendarren, direkt mit Koks oder indirekt mit-Heißwässer beheizt, zur Verwendung gekommen. 'Hierbei ist unter der Horde eine Druckkammer angeordnet, die mit einem Ventilator in Verbindung steht und von der aus die Heißluft durch die Horde hindurchgedrückt wird. '. -Es wurde nun gefunden, daß man beide Systeme vorteilhaft kombinieren kann, indem man bei vorhandenen oder neu zu errichtenden Zweihordendarren den Raum zwischen der unteren und oberen Horde als Druckkammer benutzt: -Die Luft tritt vom außenstehenden Ventilator in die Druckkammer ein und geht durch die beiden gleichmäßig und zur selben Zeit beschickten Horden:. nach oben und unten. Die Luftführung erfolgt also bei der oberen Horde von unten nach öberi@, bei -der unteren von oben nach unten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausfühiung,sform der Erfindung im Schnitt. In dem Darrgestell i ist eine obere' Horde :2 und eine Untere Horde 3 angeordnet, die in bekannter Weise mit Luftlöchern q. zum Durchtritt der trockenen Luft versehen sind. Das Darrgestell i verjüngt sich nach oben zu einem Abzugkamin 5, der mit einer Ventilklappe 6- ganz oder teilweise verschließbar ist. Unterhalb der unteren: -Horde 3 --ist- der `D-arraümTdurch einen Zwischenboden 7 abgeschlossen, so daß zwischen der unteren. Horde 3' und- dem -130-den 7 -ein, -Hohlraum, die sogenannte Sau, entsteht. Die Säu ist durch eine iseitliche, ebenfalls mixt Ventil 8 ganz oder teilweise verschließbare Öffnung im Gestell i -mit einem Abzug'kanal 9 verbunden, der nach oben in den Dunstkamin 5 mündet. -- "-Der zwischen den beiden- Horden 2 und--3 vorhandene Hohlraum ist durch. eine seitliche Öffnung io im Gestell i mit der Blasseite eines Ventilators i i verbunden, der beispielsweise in einem Gestell 12 an der eigentlichen Darre befestigt sein kann. Der-Ventilator i i saugt die Frischluft beispielsweise durch Kanäle 13 an und bläst sie über einen Lufterhitzer 14 durch die Öffnung io in die Druckkammer zwischen den beiden Horden. Die Zufuhr der Frischluft kann durch Ventile 15 geregelt werden.
  • Der Raum über der oberen Horde ist durch eine Leitung 16, die durch Ventile 17 absperrbar ist, mit der 'Saugseite des 'Ventilators ii verbunden. Eine gleiche Verbindung 18, die mit Ventil 19 abisperrbar ist, führt von der unter der unteren Horde gelegenen Sau ebenfalls zur. Saugseite des Ventilators. Die dargestellte Einrichtung bietet den besonderen Vorteil, daß die Darre nicht nur mit Frischluft, sondern auch ganz oder teilweise mit bereits angewärmter Darrluft oder auch -mit einem Gemisch aus Frischluft und Rückluft betrieben werden kann.
  • Mit Hilfe der Darre gemäß -der Erfindung wird bei gleicher Beschickungshöhe wie auf der Zweihordendarre alten Systems die doppelte Malzerzeugung erreicht. Die Z-,veihorderldarre arbeitet somit als doppelte Einhordendarre.
  • Gegenüber der bekannten Einhordenderre ergete.n sich beträchtliche Wärmeeinsparungen, weil nur mit einer gemeinsamen Druckkammer und Sau für zwei Horden gearbeitet wird.
  • Die gegenwärtig gebräuchlichen Einhordendarren werdenosehr hoch bis zu 7o bis ioo cm beschickt. Wird diese Menge bei der erfindungsgemäßen Btauart:auf zwei Horden verteilt, so ergibt sich infolge des geringeren Widerstandes eine Ersparnis in der Ventilatorleistun.g von etwa 25 %.
  • Jede alte Zweihorderndarre läßt sich mit geringen Kosten,in eine solche erfindungsgemäße Darre umbauen.
  • Bei Errichtung neuer Darren hat die erfindungsgemäße Bauart den Vorteil geringerer Anschaffungskosten -und einer bedeutenden Platzersparnis.

Claims (3)

  1. P"ATENTAN$PRÜCHF: i. Malzdarre mit zwei Horden, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen. den beiden Horden als Druckkammer zum Einleiten der unter Überdruck stehenden Warmluft ausgebildet ist.
  2. 2. Malzdarre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum über der oberen Horde unmittelbar in den Abluffkamin (5) -mündet, während der Raum unter der unteren Horde durch einen Kanal (9) ebenfalls an. den Dunstkamin (5) angeschlossen ist.
  3. 3. Malzdarre nach den Ansprüchen, i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum über der oberen. Horde und der Raum unter der unteren Horde durch Saugkanäle (16, 18) mit der Ansaugseite des Ventilators (ii) für die Darrluft verbunden ist.
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