DE355643C - Verfahren zum stufenweisen Trocknen von Trockengut, insbesondere Pappen in Kanaelen mit Hilfe von Heissluftstroemen - Google Patents

Verfahren zum stufenweisen Trocknen von Trockengut, insbesondere Pappen in Kanaelen mit Hilfe von Heissluftstroemen

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DE355643C
DE355643C DER52124D DER0052124D DE355643C DE 355643 C DE355643 C DE 355643C DE R52124 D DER52124 D DE R52124D DE R0052124 D DER0052124 D DE R0052124D DE 355643 C DE355643 C DE 355643C
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DER52124D
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REFORM GES fur HEIZ U TROCKEN
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F13/00Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production

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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum stufenweisen Trocknen von Trockengut, insbesondere Pappen in Kanälen mit Hilfe von Heißluftströmen. Gemäß .der Erfindung wird das den: Trokkenkanal :durchwandernde Gut im Gegenstrom stufenweise immer kleiner «-erdenden Trockenluftmengen mit immer niedriger «erdender Temperatur ausgesetzt, so daß dadurch ein zu scharfes Übertrocknen des austretenden Gutes verhindert und im allgem.einen nachträgliche Wiederanfeuchtung des Gutes überflüssig wird. Als nicht zur Erfindung gehörig ist noch zu bemerken, daß für besondere Fälle auch eine Wiederanfeuchtiuig des Trockengutes erfolgen kann, indem die .dem austretenden trockenen Gut entgegengeführte geringe Trockenluftmenge niedriger Temperatur der feuchten Abluft in an sich bekannter Weise entnommen wird'.
  • Unter an sich bekannter Wiederbenutzung der Abluft läßt das neue Verfahren sich zweckmäßig in der Weise ausführen, daß zunächst die kleinste Menge Trockenluft mit der niedrigsten Temperatur ,dem austretenden Gut entgegengeführt und stufenweise der Reihe nach entgegen der Wanderrichtung des Gutei die jeweils vorher abges2ugte Trocken-Luft nach Entwässerung, Wiedererhitzung und Vermehrung ihrer Menge in den Trolckenvorgang zurückgeführt wird, wobei jeweils die Kühlung der Abluft durch Frischluft oder ein anderes Medium erfolgt die so erwärmt der jeweils zu benutzenden Abluftmenge vor der Wiedererhitzung ;:ug2setzl wird, so daß dadurch die der Ablüft bei der Erwärmung entzogene Wärme nicht verloren-geht.
  • Soll zuletzt Wiederanfeuchtung des Trokkengutes erfolgen, so darf selbstverständlich ler wiederzubenutzenden Abluft clie Feuchtigkeit nicht oder nicht völlig entzogen werden.
  • In der Zeichnung ist die Einrichtung eines Trockenkanals zur Ausübung des n.°uen Verfahrens in Abb. z im senkrechten Längsschnitt durch den Trockenkanal, in Abib. 2 Im wagerechten Querschnitt und in Abb.3 im senkrechten Querschnitt dargestellt.
  • Das zu trocknende Gut tritt bei A in den Trockenkanal ein tind verläßt ihn bei B. Heißlufteintrittsstellen a., c, e untd g sind hintereinander beispielsweise in ,der Decke des Kanals angeordnet: Abluftabsatigestellen b, d, f und h liegen im Boden des Kanals, münden sämtlich (Abb.2) in einen gemeinsamen, seitlich angeordneten Sainmelkanal: i. und können mit eingebauten Entwässerungsvorrichtungen k (Aibb. 2) versehen sein. Die Heißluftströme werden durch Ventilatoren mit Winderhitzern i, 2, 3 und 4., die hintereinander entsprechend den Heißlufteintrittsstellen auf dem Kanal angeordnet sind, erzeugt und zugeführt. Der Ventilator mit Lufterhitzer i führt eine geringe Menge auf geringe Temperatur erhitzte Frischluft nahe dem Austrittsende B des Kanals in diesen ein. Infolge der Absaugwirkung des -',bsaugkanals b durchstreicht die eingeführte Trockenluft den Austrittsteil des Kanals entgegen der Wanderrichtung des austretenden Trockengutes, so daß die geringe Luftmenge mit geringer Temperatur auf fast trockenes Gut zur Wirkung kommt und infolgedessen im allgemeinen eine zu scharfe Übertrocknung des Gutes nicht eintreten kann.
  • Die im Kanal b abgesaugte Abluft wird durch die Entwässerungsvorrichtung k von dem aufgenommenen Wasser befreit, in dein finit dem Ventilator -2 verbundenen Lufterhitzer wieder erhitzt und durch Zugabe von Frischluft bei der Erhitzung in ihrer Menge vergrößert. Gleichzeitig wird die Erhitzung auf eine höhere Temperatur getrieben als bei der vom Ventilator i gelieferten Trockenluft. Diese erhöht erhitzte Trockenluft tritt durch die Zuführungsstelle c in den Fanal ein und wird wiederum dem noch erheblich feuchteren Trockengut entgegengeführt, uni durch den Kanal d wieder alpgesogen zu werden. Das Absaugen durch die Entwässerungsvorrichtung k bewirkt der Ventilator mit Lufterhitzer 3, in dein wiederum Frischluft oder auch entwässerte Abluft aus dem Sammelkanal c zur Vermehrung der abgesaugten Luftmenge zugeführt und die Erhitzung auf eine noch liöliere Temperatur getrieben wird. Diese größere unde höher erhitzte Luftmenge tritt dann durch die Zuführungsstelle c dem noch nass°n Gut entgegen, wird durch den Kanal f durch den Ventilator 4 iin Lufterhitzer wieder abgesaugt und durch die eingeschaltete Entwässerungsvorrichtung entwässert, wobei gleichzeitig wiederum eine Vergrößerung der Luftmenge vorgenommen und die Erh itztmg der Gesanitluftmenge noch weiter getrieben wird, so aaß nunmehr durch die Zuführungsstelle g die grcßte und am höchsten erhitzte Luftmenge dein frischen Gut entgegengeführt wir 1. Ihre Ahsaugung erfolgt am Kanal h #lurch einen besonderen Ventilator oder Schornstein, wobei die Abluft zweckmäßig nach Entwässerung in .den Sammelkanal i überführt wird.
  • Als Kühlmittel für die Entwässerungsvorrichtung lient dabei zweckmäßig Frischluft, welche die bei der Entwässerung der Abluft frei werdende Wärme aufnimmt, so daß auch diese nicht verlorengeht.
  • Soll in gewissen Fällen noch eine Wiederanfeuchtung des Trockengutes stattfinden, so entnimmt der Ventilator statt Frischluft oder als Zusatz zu dieser entsprechend feucht_ Abluft, tun sie dem austretenden trockenen Gut zuzuführen. Da dieses schon beträchtlich abgekühlt ist, nimmt es die Feuchtigkeit gut auf, so daß auch mit geringen Mengen feuchter und wenig heißer Luft gute Wiederanfeuchtung erzielbar ist.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Verfahren zum stufenweisen Trocknen von. Trockengut, insbesondere Pappen, in Kanälen mit Hilfe von Heißluftströmen, =ladurch gekennzeichnet, daß das ,den Trockenkanal durchwandernde Trok- , kengut im Gegenstrom stufenweise immer kleiner werdenden Trockenluftmengen mit immer niedriger werdender Temperatur ausgesetzt wird, so daß dadurch ein zu scharfes Übertrocknen des austretenden Gutes verhindert wird.
  2. 2. Verfahren nach Patentanspruch i: bei dem die Abluft nach Entwässerung und Wiedererhitzung wieder benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die kleinste Menge Trockenluft mit iler niedrigsten Temperatur ,dem austretenden Trockengut entgegengeführt und stufenweise der Reihe nach entgegen der Wanderrichtung des Trockengutes lie jeweils vorher abgesaugte Trockenluft nach Entwässerung, Wiedererh=itzung und Versnehrung ihrer Menge in den Trockner zurückgeführt wird, wobei jeweils die Kühlung der Abluft durch Frischluft erfolgt, die so erwärmt der jeweils zu benutzenden Ablüftinenge vor der Wiedererhitzung zugesetzt wird, so daß dadurch die der Abluft bei der Entwässerung entzogene Wärme nicht verlorengeht.
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