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Etikettlermaschine.
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ein nachgiebiges Widerlager, beispielsweise ein unter Federdruck stehender Stempel, durch welchen das Etikett beim Hindurchführen an dem zu etikettierenden Gegenstand unverrückbar festgehalten wird.
Dieses nachgiebige Widerlager besitzt jedoch den Übelstand, dass bei unvorsichtigem Hantieren das frischgeklebte Etikett beim Wegnehmen des Gegenstandes sich verzieht und Falten bildet. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun eine durch den schwingbar gelagerten Antriebshebel für die Maschine auszulösende Sperrvorrichtung, weiche den unter Federdruck stehenden, heruntergedrückten Stempel eine Zeitland festhält und diesen erst dann freigibt, wenn der die Schaltbewegung des Armkreuzes herbeiführende Fusshebel in seine Grundstellung zurückkehrt.
Durch die Bewegung der Stempelstange kann ein Zählwerk in Tätigkeit gesetzt werden, welches die Anzahl der Hübe und damit die Anzahl der etikettierten Gegenstände unter Vermittlung eines bekannten, an dem Gestell der Maschine befestigten Schaltwerkes registriert. Unter Umständen kann das Widerlager als Datumstempel ausgebildet werden. wobei sich dann zweckmässig ein Farbband über die Druckfläche des Stempels ähnlich wie bie Schreibmaschinen, hin und her bewegt.
Auf den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der Maschine gemäss vorliegender Erfindung dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 eine Ansicht der Maschine,
Fig. 2 und 3 Einzelheiten der Sperrvorrichtung und
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Zu diesem Zweck ist die Stempelstange 10 mit einer Bohrung versehen, in welche ein unter dem Druck einer Feder stehender Stift 13 beim Herunterdrücken der Stange 10 einschnappen kann. Dieser Sperrstift ist vorteilhaft in der Führung für die Stempelstange untergebracht.
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auszuschalten, so dass der Druck zwischen der Flasche bzw. dem Etikett und dem Stempel aufhört und die Flasche fortgenommen werden kann, ohne dass sich infolge der sonst auftretenden Reibung zwischen der Flasche und dem Widerlager das Etikett verzieht und Falten bildet.
Um nun den Stempel für den nächstfolgenden Etikettiervorgang wieder freizugeben, ist an der Führung beispielsweise mittels eines Bockes 14 ein Winkelhebel li drehbar gelagert, dessen eines Ende mit dem unter Federdruck stehenden Sperrstift 13 gelenkig verbunden ist, und dessen
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betätigenden Fusshebel ist ein Stift 17 befestigt, der beim Loslassen des Fusshebels gegen den wagerechten Arm des Winkelhebels 15 stösst und demgemäss unter Vermittlung der Kupplung
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Um nun ein zu plötzliches Zurückschnappen des dadurch freigegebenen Stempels zu verhindern, ist der unter Federdruck stehende Stempel mit einer Bremsvorrichtung oder Puffer-
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bewegt.
Am oberen Ende des Bremszylinders 19 ist ein Zählwerk 20 bekannter Art befestigt, dessen Antriebshebel 21 durch einen an der Stange vorgesehenen Stift 22 betätigt wird.
Endlich kann das Widerlager ala Datumstempel ausgebildet werden, wobei dann vorteilhaft die Anordnung derart getroffen wird, dass sich ein Farbband über diesem Stempel hin und her bewegt. Zu diesem Zwecke ist auf der Stempelstange 10 eine Platte 23 gleitbar geführt, die durch eine zwischen ihr und dem Zylinder gelagerte Feder 24 gestützt wird. Beim Auflegen der Flasche und Herunterdrücken der Stempelstange bleibt daher diese Platte zunächst stehen, bis der Bund 25 des Stempels sich gegen die Oberseite der Platte anlegt, worauf dann beide Federn 11, 24 zusammengedrückt werden, so dass dann Platte und Stempel gemeinsam nach unten gehen.
Die geringe relative Bewegung zwischen Platte und Stempel genügt, um vermittelst an der Platte drehbar befestigter, unter Federdruck stehender Klinken 26 Schalträder 27 in Drehung zu versetzen, so dass sich das auf zwei Rollen aufgewickelte Farbband von der einen Rolle auf die andere Rolle aufwickelt. Die Umkehr der Bewegungsrichtung des Farbbandes wird dabei in der Weise herbeigeführt, dass abwechselnd die eine oder die andere der beiden Schaltklinken ausser Berührung mit den zugehörigen Schalträdern gebracht und in dieser Ruhestellung durch einen Stift 28 festgehalten wird. Das Farbband kann solange benutzt werden als es druckfähig ist, worauf es, ähnlich wie bei Schreibmaschinen, durch Aufschieben einer neuen Rolle ausgewechselt werden kann.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Etikettiermaschine für Flaschen, Pakete oder dgl. mit absatzweise drehbarem Armkreuz, durch dessen Etikettzubringergabetn die zu etikettierenden Gegenstände hindurchbewegt werden. und mit an der Abstreifstelle vorgesehenem, nachgiebigem Widerlager, weiches die Etiketten beim Abziehen von den Zubringern an den Flaschen oder dgl. unverrückbar festhält, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager entgegen dem Druck der Pressfeder in seiner untersten
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