AT69473B - Verfahren und Einrichtung zur Bearbeitung von Lackleder oder dgl. in Abschärf- oder Spaltmaschinen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Bearbeitung von Lackleder oder dgl. in Abschärf- oder Spaltmaschinen.

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  Verfahren und Einrichtung zur Bearbeitung von Lackleder oder dgl. in Abschärf- oder Spaltmaschinen. 



   Bei den gebräuchlichen Lederabschärf- und Spaltmaschinen wird das zu schärfende oder zu spaltende Leder oder dgl. durch eine geeignete Zuführungsvorrichtung (Vorschubrolle) einem kreisenden Messer, zweckmässig einem Ringmesser, zugeführt und etwa an der Schneide-stelle durch eine besondere Vorrichtung, den sogenannten Drückerfuss, am Ausweichen verhindert und in der gewünschten Parallel-oder Schräglage gehalten. 



   Als   Drückerfüsse wurden   bisher stets Leisten, Füsse oder dgl. aus einem geeigneten Metall, z. B. Stahl, verwendet, die ent weder stillstanden oder selbst umliefen und im letzteren Falle als Walzen oder Rollen ausgebildet waren. 
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 oder Spalten von Lackleder dagegen bereitete unerwartete Schwierigkeiten, indem hiebei der   Ie8serschnitt     unregelmässig   ausfiel, so dass bald mehr, bald weniger weggeschnitten wurde als beabsichtigt war. Es hat sich herausgestellt, dass dieser Überlstand von Störungen des Vorschubes herrührt, und dass die Störungen wiederum ihre   Ursache darin haben, dass sich während   des 
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 Lackschicht klebrig wird und daher zeitweise am   Drückerfuss   haften bleibt. 



   Der Erfindung gemäss   \\   ird nun alledem abgeholfen und auch bei Lackleder und   ähnlichen,   mit einer leicht klebrig werdenden Oberfläche versehenen Stoffen ein durchaus gleichmässiger Vorschub und Schnitt erzielt, indem eine Schmierung des mit der Fläche des Drückerfusses in Berührung kommenden Leders oder dgl. vorgesehen ist Wie Versuche gezeigt haben, genügt eine ganz feine Olschicht an dieser Stelle zur Vermeidung sämtlicher oben genannter   Übelstände.   



   Die Zeichnung veranschaulicht als   Ausführungsbeispiel   einen mit der Erfindung ausgestatteten Drückerfuss, und zwar in Fig. 1 in Vorderansicht und in Fig. 2 im Schnitt nach der Linie A-B der Fig.   l.   



   Der Drückerfuss a irgend welcher zweckmässiger Form ist mit einer nach der Arbeitsfläche 
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 oder dgl. verschiebbar liegt. Oben auf dem   Füxstück   c ruht ein Bügel d, auf den eine in einem Gewindeloch des Drückerfusses sitzende Stellschraube e einwirkt. 



   Diese Stellschraube e ist zweckmässig selbst als Oler ausgebildet und zu diesem Zweck der Länge nach durchbohrt und an ihrem Kopf trichterförmig gestaltet. 



   Der durch die Schraube e hindurch mit 01 befeuchtete und durch entsprechende Nachstellung der Schraube bis an die Arbeitsfläche f des Drückerfusses herangerückte Filz c überzieht das abzuschärfende oder zu spaltende Lackleder oder dgl. gerade an derjenigen Stelle, wo es ankleben könnte, mit einer feinen Olschicht. 



   Nach Abnutzung wird der Filz durch Drehen der Schraube   c   weiter nachgestellt. 



   Ein weiterer Vorteil des beschriebenen Ausführungsbeispiels liegt darin, dass die Olvorrichtung keinen besonderen Platz an der Maschine beansprucht. Wenn auf diesen Vorteil kein Wert gelegt wird, so könnte die   Erfind, ing   auch in anderer Weise verwirklicht werden, beispielsweise mittels einer besonderen Olvorrichtung, welche das Leder, bevor es unter den   Drückerfuss   gelangt, mit   01   aufträufelt oder aufspritzt. Statt der gezeichneten Nachstellvorrichtung könnte auch eine 

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 überhaupt von der Nachstellung abgesehen wird. 



   Endlich könnte die   Olzuführung auch statt   mit Hilfe eines besonderen Filzstückes oder dgl. einfach durch entsprechende Kanäle im   Druckstück,   z. B. unter Ausnutzung der Kapillarwirkung erfolgen. 



   PATENT. ANSPRÜCHE : 
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 Drückerfuss gelangt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass der Drückerfuss der Abachärf-oder Spaltmaschine selbst mit einer Vorrichtung zur Zuführung de : Flüssigkeit (01) ausgestattet ist.
    3. Drückerfuss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Kammer (b) ein bis zur Arbeitsfläche ragender, mit der Flüssigkeit (01) zu befeuchtender Körper (c) aus Faserstoff, Filz oder dgl. untergebracht ist.
    4. Drückerfuss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmierkörper (c) gegen die Arbeitsfläche zu nachstellbar ist.
    5. Drückerfuss nach den Ansprüchen 2 bis 4. dadurch gekennzeichnet, dass die zum Nachstellen des Schmierkörpers dienende Schraube (e) als Öler ausgebildet ist.
AT69473D 1913-09-26 1914-04-27 Verfahren und Einrichtung zur Bearbeitung von Lackleder oder dgl. in Abschärf- oder Spaltmaschinen. AT69473B (de)

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