AT69238B - Verfahren zum Brikettieren mit Pech. - Google Patents
Verfahren zum Brikettieren mit Pech.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Brikettieren mit Pech. Bei der Brikettierung von Kohle und anderen organischen und unorganischen Materialien hat sich bisher Pech am besten bewährt. Dieses Pech wurde dabei bisher ausschliesslich als körniges Pulver zugesetzt, da das Pulverisieren bis zur Staubfeinheit in den bisher verwendeten Desintegratoren oder in Kugel-oder Walzenmühlen nicht ohneweiters möglich ist. Das Pech erwärmt sich nämlich dabei und verklebt die Schlagarme, Körbe, Kugeln, Walzen oder dgL, so dass ein sehr häufiges Reinigen der Mühlen usw. oder deren intensive Kühlung notwendig und dadurch das Zerkleinerungsverfahren erheblich verteuert und umständlich würde. Es ist andererseits auch vorgeschlagen worden, das Pech in geschmolzenem bzw. flüssigem Zustande dem Brikettiergut zuzusetzen. Hiemit hat man jedoch schlechte Ergebnisse erzieltweil die Mischung des geschmolzenen Peches mit dem Kohlenklein nicht genügend gleichmässig und nicht genügend innig erfolgt. Es bilden sich Klumpen aus flüssigem Pech und Kohlenklein und die erzeugten Briketts erhalten ein äusserst ungleichmässiges Gefüge. Es wurde allerdings auch bereits vorgeschlagen, flüssige Bindemittel direkt in das Brikettiergut zu zerstäuben, wobei jedoch die Staubteilchen noch in flüssigem Zustande mit dem Brikettiergut in Berührung kommen. sodass die Klumpenbildung nicht zu verhindern ist. Nach vorliegender Erfindung werden diese Nachteile des bisher üblichen Pechxusatzes dadurch beseitigt, dass das geschmolzene Pech mittels Dampf oder Luft zerstäubt und erst dann mit dem Brikettiergut in Berührung gebracht wird, wenn das geschmolzene Pech infolge der äusserst feinen Zerstäubung und der durch die grosse Geschwindigkeit entstehenden Abkühlung zu einem ausserordentlich feinen Staub erstarrt ist. Dies erfolgt am einfachsten in der Weise, dass das geschmolzene Pech durch die Zerstä\1berdÜp. in entsprechendem Abstand unmittelbar dem Brikettiergut zugeblasen wird. Bei der ausserordentlichen Feinheit des Pechstaube. werden die Kohlen-bzw. Brikcttiei- EMI1.1 die Bindung beim hierauffolgenden Pressen des Bnkettiergutes eine weit vollkommenere. Ausserdem kann an Pech erheblich gespart und doch eine noch grössere Festigkeit des Briketts erzielt werden. Endlich kann auch beim Zublasen mittels Zerstäubungsvorrichtungcn in die Misch- vorrichtung usw. ein Verstauen des Peches und die dadurch entstehende Schädigung der Ge- sundheit der Arbeiter leicht vermieden wetden. Da ferner Kohlenbriketts mit hohem Pechgehalt beim Verbrennen mehr russen als solche mit geringerem Peehzusatz, wird auch in dieser Richtung die Güte der Briketts verbessert. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT ANSPRUCH : Verfahren zum Brikettieren mit Pech, dadurch gekennzeichnet, dass das in bekannte Weise durch Streudüsen zerstäubte, geschmolzene und beim Zerstäuben durch Abkühlung zu Staub wieder erstarrte Pech unmittelbir dem Brikettiergut zugeblasen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE69238X | 1912-08-02 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT69238D AT69238B (de) | 1912-08-02 | 1913-08-01 | Verfahren zum Brikettieren mit Pech. |
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1913
- 1913-08-01 AT AT69238D patent/AT69238B/de active
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