AT69238B - Verfahren zum Brikettieren mit Pech. - Google Patents

Verfahren zum Brikettieren mit Pech.

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Carl Fohr
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Carl Fohr
Emil Kleinschmidt
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  Verfahren zum Brikettieren mit Pech. 



   Bei der Brikettierung von Kohle und anderen organischen und unorganischen Materialien hat sich bisher Pech am besten bewährt. Dieses Pech wurde dabei bisher   ausschliesslich als   körniges Pulver zugesetzt, da das Pulverisieren bis zur Staubfeinheit in den bisher verwendeten Desintegratoren oder in   Kugel-oder Walzenmühlen   nicht ohneweiters möglich ist. Das Pech erwärmt sich nämlich dabei und verklebt die Schlagarme, Körbe, Kugeln, Walzen oder dgL, so dass ein sehr häufiges Reinigen der Mühlen usw. oder deren intensive Kühlung notwendig und dadurch das Zerkleinerungsverfahren erheblich verteuert und umständlich würde. 



   Es ist andererseits auch vorgeschlagen worden, das Pech in geschmolzenem bzw. flüssigem Zustande dem Brikettiergut zuzusetzen. Hiemit hat man jedoch schlechte Ergebnisse erzieltweil die Mischung des geschmolzenen Peches mit dem Kohlenklein nicht   genügend   gleichmässig und nicht genügend innig erfolgt. Es bilden sich Klumpen aus flüssigem Pech und Kohlenklein und die erzeugten Briketts erhalten ein äusserst ungleichmässiges Gefüge. Es wurde allerdings auch bereits vorgeschlagen, flüssige Bindemittel direkt in das Brikettiergut zu zerstäuben, wobei jedoch die Staubteilchen noch in flüssigem Zustande mit dem Brikettiergut in Berührung kommen. sodass die Klumpenbildung nicht zu verhindern ist. 



   Nach vorliegender Erfindung werden diese Nachteile des bisher üblichen   Pechxusatzes   dadurch beseitigt, dass das geschmolzene Pech mittels Dampf oder Luft zerstäubt und erst dann mit dem Brikettiergut in Berührung gebracht wird, wenn das geschmolzene Pech infolge der äusserst feinen Zerstäubung und der durch die   grosse     Geschwindigkeit entstehenden Abkühlung   zu einem ausserordentlich feinen Staub erstarrt ist. Dies erfolgt am einfachsten in der Weise,   dass   das geschmolzene Pech durch die   Zerstä\1berdÜp.   in entsprechendem Abstand unmittelbar dem Brikettiergut zugeblasen wird. 



   Bei der ausserordentlichen Feinheit des   Pechstaube.   werden die   Kohlen-bzw. Brikcttiei-   
 EMI1.1 
 die Bindung beim   hierauffolgenden Pressen des Bnkettiergutes eine   weit vollkommenere. 



   Ausserdem kann an Pech erheblich gespart und doch eine noch grössere Festigkeit des Briketts erzielt werden. Endlich kann auch beim Zublasen mittels   Zerstäubungsvorrichtungcn   in die Misch-   vorrichtung   usw. ein Verstauen des Peches und die dadurch entstehende Schädigung der Ge-   sundheit   der   Arbeiter leicht vermieden wetden.   



  Da ferner   Kohlenbriketts   mit hohem Pechgehalt beim   Verbrennen mehr russen   als solche mit geringerem   Peehzusatz,   wird auch in dieser Richtung die Güte der Briketts verbessert. 

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Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCH : Verfahren zum Brikettieren mit Pech, dadurch gekennzeichnet, dass das in bekannte Weise durch Streudüsen zerstäubte, geschmolzene und beim Zerstäuben durch Abkühlung zu Staub wieder erstarrte Pech unmittelbir dem Brikettiergut zugeblasen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT69238D 1912-08-02 1913-08-01 Verfahren zum Brikettieren mit Pech. AT69238B (de)

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