AT68995B - Verfahren zur Herstellung von Ammoniak aus seinen Elementen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ammoniak aus seinen Elementen.

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  Verfahren zur Herstellung von Ammoniak aus seinen Elementen. 



   Bekanntlich breitet man bei katalytischen Reaktionen, um eine möglichst grosse Oberflache zu erzielen und die Leistungsfähigkeit des Katalysators voll auszunutzen, diesen auf eine Unterlage aus. Am meisten empfiehlt sich   diese Massnahme   bei Verwendung der kostbaren Elemente der   Platingruppe. Als Kontaktträger werden   Asbest, Schamotte, Kieselgur, Bimsstein und andere Körper benutzt. Bei der Ammoniaksynthese, insbesondere unter Benutzung von Ruthenium und den anderen Platinmetallen als Katalysatoren haben sich die meisten derartigen Kontaktträger nicht bewährt, da der hierauf verteilte Katalysator entweder nicht die zu erwartende Wirksamkeit zeigte oder diese nach kürzerer oder   längerer   Zeit teilweise oder ganz   einbüsste.   



   Unter allen von dem Erfinder als brauchbare Kontaktträger geprüften Substanzen. zu denen insbesondere   alkalische Körper, wie   Oxyde und Karbonate der Alkalien. alkalische Erden und Erden, z.   B.   Kaliumkarbonat, gehören, ragt durch ihre   aussergewöhnliche   Wirksamkeit die Magnesia und ihr Karbonat hervor. Es wurde gefunden, dass Magnesia oder Magnesiumkarbonat als Kontakträger dem Katalysator, insbesondere wenn letzterer aus den Elementen der Platingruppe besteht, eine dauernde und erhöhte Wirksamkeit verleiht. 



  Verbindungen der Edelmetalle, wie   z.   B.   Ruthemumehlohd,   Rhodiumchlorid und Iridiumchlorid, die, für sich allein in den Kontaktofen gebracht, überhaupt keine katalytische Wirksamkeit zeigen, werden, wenn auf   Magnesiumoxyd   oder Magnesiumkarbonat ausgebreitet, zu ausgezeichneten Katalysatoren. Für sich allein schon katalytisch wirksame Körper, wie   z.     B.   rutheniumsaures Kalium, erhöhen ihre Leistungsfähigkeit, auf der genannten Unterlage verteilt, ganz bedeutend, wie sich schon dadurch zeigt, dass derartige Präparate, die noch weniger als 0.05 g Ruthenium enthalten, noch ausserordentlich wirksam sind. 



   Während beispielsweise 0'5 y Rutheniumchlorid. für sich alpin oder auf Asbestwolle, Tonstücken, Quarz, Kohle,   Kalziumoxyd,   Aluminiumhydrat in den Kontaktofen gebracht. keine oder nur ganz geringe katalytische Wirksamkeit zeigt, erhalt es dieselbe in hervorragender Weise, wenn es auf der zehn- bis zwanzigfachen Menge Magnesia aus-   gebreitet   wird. 



   Man kann auch   zweckmässig   so verfahren, dass man aus der wässerigen Rutheniumchloridlösung durch Magnesia oder ein anderes Alkali das Ruthenium fallt und das gefällte und ausgewaschene Produkt mit der zehnfachen Menge Magnesia feucht mischt und das Präparat im Stickstoff-Wasserstoffstrom trocknet. 



   Weiterhin zeigt beispielsweise   0   1 g rutheniumsaures Kaliu, auf Asbestwolle, Natriumkarbonat. Lithiumkarbonat, Kalziumkarbonat ausgebreitet, nur geringe katalytische Wirksauikeit und besitzt diese im vielfachem Massstabe, wenn es auf Magnesis oder magnesiumkarbonat verteilt ist. 

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