AT68865B - Walzenmühle für harte Stoffe. - Google Patents

Walzenmühle für harte Stoffe.

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Hermann Aldehoff
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Hermann Aldehoff
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  Walzenmühle für harte Stoffe. 



   Bei Walzenmühlen für harte Stoffe, die nach dem Kent- und Maxecon-System arbeiten, wird der   Mahlring   seitlich durch sogenannte Schleifringe abgeschlossen, die etwa 5 bis 10 mm 
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 fallen, ohne dass sie von den Walzen berührt werden. Zum Heben dieser Körner werden die bisherigen Mühlen des genannten Systems mit einem Elevator ausgerüstet. 



   Um nun diesem Übelstand abzuhelfen, sollen nach vorliegender Erfindung an den Seiten des Mahlringes Platten befestigt werden, welche beinahe bis an die Welle der Mahlwalzen reichen und mit Durchlochungen versehen sind. Diese Siebplatten werden mit Mantelflächen ausgebildet, durch welche das erzeugte Gut unter Einwirkung der Fliehkraft hindurchfällt. 



     Damit ferner das feine Um hinter   der    erstenMahlwalze   die Mühle   verlässt   und nicht etwa mit dem noch groben Mahlgut zu der zweiten Mahlwalze gelangt, wo es nur die Wirksamkeit 
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 ausgestattet ist. D1 le Wirkungsweise dieses   Führungskörpers wird tu nachstehendem näher     erläutert.   



   Eine Mühle nach der Erfindung ist m der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt einen senkrechten Querschnitt und Fig. 2 einem senkrechten Längsschnitt durch die Mühle. 



    Fig.   ist fine Draufsicht auf den im Mahlring zwischen der ersten und zweiten Mahlwalze angeordneten Führungskörper. 



   Der Mahlring a wird von der oberen Walze   b2 getragen,   die auch als Friktionsantriebwalze dient. An   den Seitenflächen des Mahlringes a sind   die Platten c befestigt, welche in der Verlängerung der Mahlfläche d winkeling umgebogen sind und dann wiederum parallel mit der   Seitenfläche des Ringes verlaufen. Diese Platten sind durchlocht, um das fein gemahlene Gut   hindurchzulassen. 



     Nach einer etwa@ abweichenden Ausführungsform der Mühle können   die Platten c ohne Biegung parallel mit der Seitenfläche des Mahlringes verlaufen ; in diesem Falle müssen sie aber 
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 ausgestattet. Der   Schnabel g lenkt   das von der ersten Mahlwalze b kommende Walzgut nach beiden Seiten aus dem   Mahlung a   heraus auf die seitlich angebrachten Siebe c. Da aber diese Siebe schräg sind. so fällt das durch das Sieb nicht hindurchgehende Walzgut gleich wieder zurück und gelangt dadurch unter die zweite Mahlwalze b1. Das Feingut wird von der   Mahlwalze bl auf   den   dachförmigen   Führungskörper geworfen und wird durch die Form dieses Körpers auf die seitlichen Siebe c gelenkt, durch welche es hindurchgeht, um die Maschine zu verlassen.

   Auch das 
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 getragen werden. 



   Der Vorteil dieser Mühle wird daraus ersichtlich, dass die bekannten Mühlen dieser Art 
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   PATENT   ANSPRÜCHE   : 1. Mühle für harte Stoffe mit von Mahlwalzen   getragenem Mahlring,   dadurch   gekenn-   
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 sind, welche durchlocht sind.

Claims (1)

  1. 2. Mühle für harte Stoffe nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleche (c) in der Verlängerung der Mahlnäche (d) nach aussen winkelig umgebogen sind.
    3. Mühle für harte Stoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem die schrägen Siebe (c) tragenden Mahlring (a) unterhalb der ersten Mahlwalze (b) ein dachförmig abgeschrägter, vorne bei g schnabelförmig gestalteter Führungskörper (f) vorgesehen ist, weichet das von der ersten Mahlwalze (b) kommende Mahlgut nach den Sieben (c) lenkt, aber das Zurückfallen des groben Gutes in den Mahlring gestattet, damit es zu der zweiten Mahlwalze (b1) gelangt, von der das Feingut auf den dachförmig abgeschrägten Führungskörper fällt, um ebenfalls nach den Sieben abgelenkt zu werden.
AT68865D 1913-12-31 1913-12-31 Walzenmühle für harte Stoffe. AT68865B (de)

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