AT68725B - Verfahren zur Darstellung von Magnesiumkarbonat aus kalzium- und magnesiumhältigen Mineralien. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Magnesiumkarbonat aus kalzium- und magnesiumhältigen Mineralien.

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AT68725B
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magnesium
carbonate
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alkali
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Soma Gelleri
Anton Dr Hambloch
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Soma Gelleri
Anton Dr Hambloch
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Description


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   Aus der   abgegossenen Löswng   der kohlensauren Doppelsalze wird das Magneaiumkarbonat durch   längeres   Erhitzen auf   10 (y C gefällt,   das entweichende Ammoniak aber mit dem Kohlendioxyd zusammen aufgefangen wobei es sich zu   Ammoniumkarbonat regeneriert   und mit dem in der Lösung zurückgebliebenen Alkalikarbonat zusammen, bei der wiederholten Ausführung des Verfahrens benutzt werden kann. 



   Bei einer anderen Ausiübrungsform des Verfahrens werden wieder die Silikate unmittelbar der Wirkung des Ammoniumkarbonates, der Alkalikarbonat und des   kohtendioxydhSitigen   Wassers ausgesetzt,    ohne'dass sie   vorher gebrannt würden. 



   Bei der Ausführung dieses Verfahrens kommt dem Alkalikarbonat eine sehr wichtige 
 EMI2.2 
 



   Magnesium-und Kalziumkarbonat sind zwar in   kohlendioxydhältigem Wasser   in verschiedenem Grade löslich, diese verschiedene Löslichkeit kann aber aus dem Grunde nicht zum Trennen des Kalzium- und Magnesiumgehaltes verwendet werden, weil zur Lösung von 1 Gewichtsteil Magnesiumkarbonat in unter atmosphärischem Druck mit Kohlendioxyd gesättigtem Wasser 700 Gewichtsteile Wasser, also eine derart grosse Wassermenge erforderlich ist. dass diese nur mit 
 EMI2.3 
 jedoch schlagt sich das   gelöst-e Magnesiumkarbonat   mit dem Kalziumkarbonat Zusammen nieder und es bleibt in der Lösung nur die dem Lösungsdruck entsprechende Menge von Magnesiumkarbonat zuruck.

   Bei der Anwendung von Alkalikarbonaten bildet sich dagegen Magnesium-Alkalikarbonat 
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 geschlagen wird, ist auch unter Verhältnissen leicht löslich, unter denen Kalziumkarbonat, unlöslich ist. 
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 EMI2.6 
 hältigen Mineralien selbst oder die aus denselben durch Brennen erhaltenen Produkte zerkleinert, mit   Alkalikarbonaten   oder   Alkalibikarbonäten gemischt,   in kohlendioxydhältigem Wasser gelöst und dann   auf 60 bis 700   C erhitzt werden, worauf aus der das kohlensaure Doppelsalz des Magnesiums und Alkalis enthaltenden Lösung, nachdem sie von dem festen Rückstand abgegossen wurde, 
 EMI2.7 


Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass kalzium- und magnesiumsilikathältige Mineralien in Kesseln, in Gegenwart von hochgespannten Ammoniumkarbonatdämpfen, Alkalikarbonat oder Alkalibikarbonat und kohlendioxydhältigem Wasser erhitzt werden.
    3. Ausführw1ss8form des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die kalzium- und magnesiumsilikathältigen Mineralien, vorher mit Kalk gemischt, gebrannt werden.
AT68725D 1913-08-23 1913-10-23 Verfahren zur Darstellung von Magnesiumkarbonat aus kalzium- und magnesiumhältigen Mineralien. AT68725B (de)

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