AT68678B - Schmiervorrichtung für selbsttätige elektrische Schalt- und Steuerapparate. - Google Patents

Schmiervorrichtung für selbsttätige elektrische Schalt- und Steuerapparate.

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AT68678B
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electrical switching
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Franz Kloeckner
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Franz Kloeckner
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  SchmiervorrichtungfürselbsttätigeelektrischeSchalt-undSteuerapparate. 



   Bei   Schutzenselbstanlassern   und   Schützensteuerungen   für schwere Betriebe, besonders für solche Betriebe mit   Scbalthäutigkeiten   bis zwei Millionen pro Jahr, wird es unbedingt nötig, die Gelenke und Kontakte zu schmieren. Die bisherige (iepflogenheit, elektrische Apparate ohne Schmierung arbeiten zu lassen, ist nur bei geringen Schalthäufigkeiten angängig, jedoch ist sie besonders im Hinblick auf die bei den Hilfsmaschinen der Hattenund Walzwerke auftretenden grossen   Scbalthäufigkeiten   und bei deren meist ununterbrochenem Betrieb nicht mehr zulässig, wenn eine grössere Lebensdauer der Apparate erreicht werden soll. 



   Bei den   Schatzensteuerungen   mit magnetisch betatigten Schaltern ist es jedoch unbedingt erforderlich, dass nicht nur die kontaktgebenden Teilen, sondern auch die einzelnen Gelenke geschmiert werden, wenn die Abnutzung nicht ein zu hohes   Mass erreichen   und damit die Lebensdauer nicht zuzulässig verküzt werden soll. Ein anderes wesentliches Moment, welches die Lebensdauer der Apparate herabsetzt, sind bel den magnetisch betÅatlgten Schaltern die durch die grossen ungedämpften Kraftwirkungen entstehenden Schläge, weiche beim jedesmaligen Schalten auftreten. Schütze müssen schnell geschlossen und geöffnet werden.

   Da dies   mitte) s ones Magneten geschieht.   der in seinen beweglichen Teilen recht bedeutende Massen hat. so sind daunt Schläge von nicht geringer   Grösse   verbunden,   welche bei dem vleltausendmaligen   Schalten in der Woche den Apparat selbst ei solidester Konstruktion der einzelnen Teile schädigen.   l@ie vorliegende Erfindung will nun eide Übelstände,   die mangelhafte Schmierung 
 EMI1.1 
 



   In dem   Ötkasten   a (Fig. 1), der zur Aufnahme des Schmiermittels dient, reicht das Öl soweit, dass es gerade den Magneten   b   und die mit ihm verbundenen Gelenke des Kontakthebels c aberflutet. Hiedurch ist eine ausgiebig Ölung der unteren bewegten Teile gewährleistet. Das aus praktischen Gründen es unratsam wäre, die ganze Schütze unter Ol zu setzen, so wird die Schmierung der oberen kontaktgebenden Teile in der Weise bwerkstelligt, dass eine besondere magnetische gesteuerte Pumpe (Fig. 3) vorgesehen ist. Die Pumpe besteht im wesentlichen aus dem gleichen Magnetgehäuse wie dasjenige der Schütze. Diese saugt, sobald die Schütze sich unter Strom befinden, zus dem 01- 
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   Ölbehälter ausgebildete Trag-U-Eisen f.   Von hier aus gelangt das Öl durch die Ausflussstutzen g auf den Funkenzieherkontakt h.

   Dieser   Fnnkenziehprkontakt   ist in der Weise ausgebildet, dass auf der oberen Seite eine muldenförmige Vertiefung i vorgesehen ist, die 
 EMI1.3 
 die Befestigungsplatte k der Schütze hindurch nach vorn gelangt. Hier ist ein entsprechendes   Abtropfblech   1 vorgesehen, weiches das Öl unmittelbar den beiden Hauptkontakten   eie und n zuführt-Diese   Anordnung vermeidet, dass der   Funkenzieherkontakt,   

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 EMI2.1 
   ragender   Geschwindigkeit arbeiten zu lassen, ohne deswegen einen so scharfen Schlag wie bei ungedämpftem Kern erhalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schmiervorrichtung für Schützenselbstanlasser und-regler, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenke, welche die Bewegung zwischen Magnetkern und Kontakthebel vermitteln, sowie der Magnet selbst unter öl angeordnet sind, zum Zwecke einer guten Schmierung und Dämpfung der schädlichen   Schläge.  

Claims (1)

  1. 2. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Ab. nutzung besonders unterworfenen stromführenden Kontaktteil@ zwecks bequemen Aus- wechselns und Beobachtens nicht unter Öl angeordnet sind, sondern durch eine besonders, EMI2.2 bundenen Öl behälter dauernd geschmiert werden.
    3. Sehmiervorrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmiermaterial gleichzeitig zur Dämpfung der Kernbewegung benutzt wird, in der Weise, dass das Öl beim Abfallen des Magnetkerns in die Bohrung des Kerns eingesaugt, dagegen beim Anziehen des Kerns nach unten, d. h. in entgegengesetzter Richtung als die Oberfläche gelegen ist, wieder herausgepresst wird.
AT68678D 1912-12-19 1913-12-09 Schmiervorrichtung für selbsttätige elektrische Schalt- und Steuerapparate. AT68678B (de)

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