<Desc/Clms Page number 1>
Flugmasohlne mit Stoffbahnen zusammen- und entfaltenden Segeirädern.
Die Erfindung betrifft eine Flugmaschine mit Stoffbahnen zusammen-und entfaltenden Segelrädern und hat insbesondere zum Zweck, eine Maschine zu schaffen, die ähnlich wie ein Freiballon Luftströmungen in jeder Richtung den gleichen Widerstand bietet.
Die bekannten Flugmaschinen mit derartigen Segel rädern haben den Nachteil, dass ihre Schlagssächen Steuerwirkungen ausüben, wenn das Flugzeug in irgend einer Richtung schräg zum Winde bewegt, so dass es hin und her schwankt, ohne dass der Führer diese Schwankungen mit dem Steuer ausgleichen kann. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung dadurch vermieden, dass die Segelräder im Kreise um eine gemeinsame senkrechte Hauptwelle derartig angeordnet werden, dass sie in ausgespanntem Zustande eine möglichst geschlossene Ringfläche bilden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Flugmaschine nach der Erfindung dargestellt. Fig. 1 ist ein senkrechter Längsschnitt, Fig. 2 eine Ansicht von oben.
Die Flugmaschine ist mit sechs Segelrädern a\ a2... a6 ausgerüstet, deren jedes zwei im Winkel zueinander angeordnete Speichenkränze bl, b2 enthält, an denen aus Stoff bestehende Schlagflächen c1, c2, c3 befestigt sind. Die einander parallelen, benachbarten
EMI1.1
der Kranz bl des Segelrades a6 und der Kranz b2 des Segelrades al auf der gemeinsamen Welle d'usw. Entsprechend den sechs Paaren paralleler Speichenkränze sind sechs Wellen de, d2... d6 vorhanden, die miteinander durch Kreuzgelenke verbunden sind, so dass sie sich stets mit gleicher Geschwindigkeit drehen. Der Antrieb jeder Wolle d', d2... d" erfolgt durch zwei Kegelräder e, f, die durch eine Welle g mit Kegelrädern verbunden sind.
Die sechs Kegelräder A stehen mit einem auf einer gemeinsamen senkrechten Hauptwelle k befestigten Kegelrade i in Eingriff. Die Welle k wird durch ein an ihrem unteren Ende sitzendes Kegelrad l mittels eines Kegelrades m von einem Motor n angetrieben.
Während die Segelräder o, a2... a6 zum Heben der Maschine dienen, ist für die Fortbewegung ein Propeller t vorgesehen, der auf einer wagerechten Welle s sitzt. Die
EMI1.2
Motor a ? über einen Kegelrädertrieb w, r, eine die Hauptwelle k umgebende Hohlwelle 0 und ein Kegelräderpaar p, y angetrieben. Über die Hohlwelle o sind Hülsen 01 geschoben, an-denen auf der einen Seite die Streben 82 angreifen, wahrend an der anderen Seite
EMI1.3
Hülse 01 ist ein Kettenrad F gelagert, dessen Bewegung durch ein Kegelräderpaar r2, r3 auf die Steuerwelle a3 übertragen wird.
Die Hülsen o1 und die mit ihnen verbundenen
Teile können mittels eines über eine Rolle z2 geführten Drahtseiles z3 in ihrer Höheni lage verstellt werden. Das Gestell der Maschine besteht aus Stangen z, an denen eine
Gondel z1 hängt.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Flugmaschine ergibt sich aus dem Gesagten von selbst. Durch die symmetrische Anordnung der Segelräder im Kreise um die Schwerachse und durch den gleichmässigen Antrieb sämtlicher Segelräder ist das senkrechte Aufsteigen der Flugmaschine ohne jede Schwankung ermöglicht, während durch die Anordnung der Segelräder dicht nebeneinander erzielt wird, dass die Flugmaschine bei einer Bewegung schräg zur Windrichtung dem Winde allseitig eine gleichmässige Angriffsfläche bietet, 80 dass die Segelräder keinerlei Steuerwirkungen ausüben und keine Schwankungen der Maschine hervorrufen können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Flugmaschine mit Stoffbahnen zusammen-und entfaltenden Segelrädern, deren Auftriebskräfte am Schwerpunkte der Maschine angreifen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffbahnen (cl, c2, c der um eine gemeinsame senkrechte Hauptwelle (k) auf wage-
EMI1.4
Zustande (es) eine möglichst geschlossene Ringfläche bilden, so dass die Maschine den Luftströmungen von allen Seiten den gleichen Widerstand bietet.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.