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Hebevorrichtung für Fahrzeuge, insbesondere für Automobile.
Die Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung zum schnellen Anheben eines Automobiles oder eines anderen Fahrzeuges mit sehr geringem Kraftaufwand. Die Vorrichtung kann von einer Person ohne grosse Anstregung bedient werden. Sie ist in eine Anzahl von Teilen zerlegbar, nimmt also bei der Verpackung nur wenig Raum ein.
In der Zeichnung ist Fig. l eine Seitenansicht der Vorrichtung, die fertig zum Auffahren
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des hinteren Endelementes der Vorrichtung, teilweise geschnitten, Fig. 6 eine Ansicht des vorderen Endelementes der Vorrichtung. Fig. 7 ein Längsschnitt des vorderen Endelementes der Vorrichtung, mit der Einrichtung zum Anheben des Fahrzeuges, Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie 8-8 in Fig. 7 und Fig. 9 die Ansicht eines der an den Endachsen angreifenden Winkelstücke.
Die Vorrichtung besteht aus dem vorderen Endelement 1 und dem hinteren Endelement 2, die beide U-förmig sind und aus je zwei senkrechten Rohren 3 und aus den wagerechten Rohren 4 bestehen. Das Endelement 2 hat zwei Querrohre 4. In den oberen Enden der senkrechten Rohre 3
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eingestellt und durch 8teckstifte 8 in der gewünschten SteHung fesrgehalten werden können. Die oberen mit Aussengewinde versehenen Enden der Rohre 5 sind in rohrförmige Ansätze von Winkel- stücken 9 eingeschraubt, die unter die Enden der Achsen 10 des anzuhebenden Fahrzeuges greifen.
Am vorderen Endelement 1, in der Mitte, ist mittels einer Klemme eine Kette 12 befestigt, während mittels Klammern 14 zwei kurze Ketten 13 an dem unteren wagerechten Rohr 4 des
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befestigt und mit den anderen Enden mit senkrechten Ösen 19 einer Fussplatte 18 verstellbar durch einen Stift 20 verbunden.
Die Fussplatte 18 hat ferner senkrechte Lager 21, in denen durch Querstifte 22 eine Platte 2. J drehbar befestigt ist, deren Seitenränder 25 umgebogen sind, so dass sie Führungen für die Fussplatte 26 eines Zylinders 27 bilden, in dem die eigentliche Hebevorrichtung angeordnet ist.
In den oberen, engeren Teil 1 28 des Zylinders 27 ist der Mutterteil für die Spindel 30 eingeschraubt (Fig. 7). welche Spindel mit einer Gabel 32 verbunden ist. Die Gabelenden besitzen
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Diese Zapfen 36 sind durch Muttern oder Splinte abgeschlossen.
Ein auf das obere Eude des Rohres 29 aufgeschraubtes und verkeiltes Zahnrad 39 kann von einem Handhebe je aus mittels der in die Zahnung des Rades 39 eingreifenden Schaltvorrichtungen gedreht werden. Der Handhebel-77 hut eine Nabe 42, die durch einen Ring 43 mit Klemmschraube 44 gegen Längsverschiebung gesichert ist. Der Handhebel. J1 kann hin und her bewegt, aber nicht
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Die Wirkungsweise ist wie nachstehend beschrieben :
Die Hebevorrichtung wird so auf den Boden gelegt, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, worauf das Automobil oder ein anderes Fahrzeug darübergestellt wird. Die beiden Endelement 1, 2
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verpackt werden.
Das eigentliche Windwerk kann von der Bodenplatte 24 abgenommen und in senkrechter Stellung wie eine gewöhnliche Wagenwinde verwendet werden.
Die Schraubenspindel 30 kann vom Gabelstüok 32 abgenommen werden, wodurch die Verpackung der Hebevorrichtung noch erleichtert wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hebevorrichtung für Fahrzeuge, insbesondere für Automobile, dadurch gekennzeichnet, dass ein Windwerk auf eine mit ihm durch Ketten einstellbar verbundene Stütze wirkt, die ihrerseits gleichfalls durch Ketten einstellbar mit einer zweiten Stütze verbunden ist, so dass sich bei Betätigung des Windwerkes die unter die Radachsen geneigt eingestellte Stützen allmählich aufrichten und dadurch das Fahrzeug heben.