AT67597B - Anordnung zur Umwandlung einer periodisch veränderlichen Bewegung von geringer Energie in eine nach einem gleichartigen Gesetze erfolgende Bewegung von großer Energie. - Google Patents

Anordnung zur Umwandlung einer periodisch veränderlichen Bewegung von geringer Energie in eine nach einem gleichartigen Gesetze erfolgende Bewegung von großer Energie.

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AT67597B
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

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 erreichen, dass in dem Stromkreise Q R RI ein   Wechselstrom   entsteht, der annähernd die eutgegengesetzte Phase hat wie der Strom in dem Stromkreise   M K J Kl. Bei   passend gewählter Windungszahl der Wicklung Q kann daher der Wechselstrom in dem Stromkreise Q R R1 auf den Induktoranker al ein Moment ausüben, welches das Moment, das von dem die Wicklung M 
 EMI2.1 
 gesetzt wird, in der angegebenen Weise gewählt, so wird die Schwingungsbewegung des Pendels A durch die Induktionswirkung praktisch nicht beeinflusst.

   In die Leitung K1 ist noch die Sekundärwicklung S eines Transformators, dessen in Reihe mit einem verhältnismässig grossen induktionslosen Vorschaltwiderstande T1 liegende Primärwicklung T an die Klemmen d1 und d'des Ankers D des Steuergenerators angeschlossen ist, derart eingeschaltet, dass die positive Richtung der sekundären elektromotorischen Kraft der positiven Richtung des Stromkreises   Af   K J K1 S entgegengesetzt ist. Auch die magnetische Sättigung des Transformators ist verhältnismässig klein gewählt, so dass die Feldstärke in jedem Augenblicke nahezu der resultierenden Amperewindungszahl der   Primär- und Sekundärwicklung   proportional ist. 



   Beim Betriebe der Anordnung wird durch die Schwingungen des Pendels A in der Wicklung   M   des Induktorankers al eine Wechselspannung induziert, die in jedem Augenblicke der Winkelgeschwindigkeit des Pendels proportional ist und deren Phase mit der Phase der Winkelgeschwindigkeit des Pendels übereinstimmt. Es entsteht daher in dem Stromkreis M   K J * S   ein Wechselstrom. der infolge der geringen magnetischen   Sättigung   der   Erregermaschine   H und des Transformators   8 T nach   einem Gesetze verläuft, das, abgesehen von der Phasenverschiebung, mit dem Gesetze der Winkelgeschwindigkeit des Pendels übereinstimmt.

   Dieser Wechselstrom erzeugt beim   Durchfliessen   der Erregerwicklung J der Erregermaschine H in deren Anker eine Wechselspannung, die   erheblich grösser   ist als die in der Ankerwicklung M des Induktors erzeugte
Spannung. Es entsteht daher in dem Stromkreise G E G1 ein verstärkter Wechselstrom. der 
 EMI2.2 
 Wechselspannung erzeugt, die wiederum erheblich grösser ist als die im Anker der Erregermaschine H erzeugte Spannung.

   Unter der Wirkung der Wechselspannung des Steuergenerators entsteht in dem Stromkreise   C-F C   ein nochmals verstärkter Wechselstrom, der dem Motor- 
 EMI2.3 
 Gesetz dieser   Schwingungsbeweguug   stimmt, wie leicht einzusehen   ist,   nfolge der geringen   magnetischen Sättigung des Steuergenerators und   der Erregermaschine H, abgesehen von der Phase, mit dem Gesetze des Wechselstromes in dem Stromkreise   J K J überein. Die Phase   
 EMI2.4 
 Klemmenspannung des   Steuergenerarora zurück.   Da nun die Phase dieser Klemmenspannung nahezu mit der Phase des   Wechselstromes 1Il dem   Stromkreise G.

   E G1 überernstimmen muss und die Phase dieses Wechselstromes infolge der Selbstinduktion der   Hauptfeidwicklung E hinter dei   Phase der elektromotorischen Kraft der Erregermaschme H und des mit dieser in gleicher Phase verlaufenden Wechselstromes des Stromkreises M K J K1 S zurückbleibt, so muss die Phase der Winkelgeschwindigkeit des Motors erst recht hinter der des letztgenannten Wechselstromes zurückbleiben. Soll nun die Phase der Winkelgeschwindigkeit des Motors mit der Phase der Winkelgeschwindigkeit des Pendels A   übereinstimmen,   wie es erforderlich ist, damit das Ge- setz der durch den Motor erzeugten Schwingungsbewegung mit dem Gesetze übereinstimmt. nach dem die Schwingungsbewegung des Pendels erfolgt, so muss der Wechselstrom des Strom- 
 EMI2.5 
 sich nun mittels des Transformators S T erzielen. 



   Die primäre Stromstarke des Transformators eilt der Klemmenspannung des Steuergenerators, die zugleich die Klemmenspannung des primären Stromkreises bildet. nach, und zwar ist der   Nacheüungswinkd   nut Rücksicht auf den hohen Wert des Vorschaltwiderstandes T1 ziemhch klein. Die Klemmenspannung des Steuergenerators eilt wiederum, wie sich aus dem oben Gesagten ergibt, dem Wechselstrome des Stromkreises   ; es M K J El S   nach. Es wird daher erst recht die primäre Stromstärke diesem   Strome   nacheilen.

   In dem aus Fig. 2 ersichtlichen Vektordiagramme, in dem die Winkel im Sinne der durch den Pfeil x bezeichneten Uhrzeigerbewegung gezählt sind, wird daher, wenn man durch die Strecke o a den Vektor des Wechselstromes des Stromkreises M K J K1 S darstellt, der Vektor der primären   Stromstärke   etwa mit der Strecke o b zusammenfallen. 



   Die primäre elektromotorische Kraft des Transformators ist naturgemäss wesentlich grösser als die sekundäre, und es muss daher auch die primäre Windungszahl wesentlich grösser sein als die sekundäre. Da naturgemäss auch die primäre   Stromstärke   erheblich grösser als die sekundäre 

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 EMI3.1 
 sekundäre. Man wird daher mit   grosser Annäherung   annehmen können, dass die Phase der Feldstärke des Transformators mit der Phase der primären Amperewindungszahl oder Stromstärke übereinstimmt. Die sekundäre elektromotorische Kraft, die mit Es bezeichnet werden soll, eilt der Feldstärke und daher annähernd auch der primären Stromstärke um   90"nach.   Der Vektor 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 den Vektor von Em dar.

   Wie das Vektordiagramm zeigt, eilt die durch den   Vektor 0 a   dargestellte Stromstärke i der durch den Vektor o g dargestellten elektromotorisch en Kraft Em und mithin auch der in gleicher Phase mit dieser verlaufenden Winkelgeschwindigkeit des Pendels A um 
 EMI3.5 
 der   Winkel h   gerade so gross wird wie der Winkel, um den die Phase der Wmkelgeschwindigkeit des Motors der Phase der Stromstärke   t nacheilt, so dass   die Winkelgeschwindigkeit des Motors die gleiche Phase wie die des Pendels A erhält und daher das Gesetz der durch den Motor erzeugten Schwingungsbewegung auch der Phase nach mit dem Gesetze der Schwingungsbewegung des Pendels übereinstimmt. 



   Ohne dass an dem Wesen der Erfindung etwas geändert würde, könnte entweder die Primärwicklung T auch an die Klemmen hl und   M des   Erregermaschine H angeschlossen oder die 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> erregter Elektromotor (B) von der Bauart eines Gleichstrommotors in Leonardschaltung mit einem möglichst- remanenzlosen Steuergenerator (D E) von geringer magnetischer Sättigung verbunden ist, der eine Erregerwicklung (E) besitzt, die ihrerseits an eine Spannungsquelle (H) angeschlossen ist, die eine durch die erstgenannte Bewegung erzeugte veränderliche Spannung von gleicher Periode liefert und einen periodisch veränderlichen Erregerstrom erzeugt, dessen Phase der Phase der Geschwindigkeit der erstgenannten Bewegung voreilt.
    2. Anordnung nach Anspruch 1 mit einem zur Erregung des Steuergenerators dienenden Induktor, der seinen Antrieb durch die periodisch veränderliche Bewegung von geringer Energie erhält, dadurch gekennzeichnet, dass der Induktor (al, N), der in seiner Wirkung nötigenfalls durch Einschaltung einer oder mehrerer Erregermaschinen (z. B. H) verstärkt ist, zwei Ankerwicklungen (M und Q) besitzt, von denen die eine (M) in Reihe mit einer Feldwicklung (J) eines (H) der zu erregenden Generatoren (H, D E) liegt und die andere (Q) in solcher Weise an die Klemmen (ht, h2) des durch den Strom der ersten Wicklung (M) erregten Generators (H) angeschlossen ist, dass die in den beiden Ankerwicklungen (M und Q) auftretenden Ströme annähernd in entgegengesetztem Sinne verlaufen.
    3. Anordnung nach Anspruch 1 mit einem zur Erregung des Steuergenerators dienenden, nötigenfalls in seiner Wirkung durch Einschaltung einer oder mehrerer Erregermaschinen verstärkten Induktors, dadurch gekennzeichnet, dass in einen der Erregerstromk reise (z. B. M K J Kw) die Sekundärwicklung (S) eines Transformators derart eingeschaltet ist, dass die positive Richtung der sekundären elektromotorischen Kraft der positiven Richtung des Erregerstromkreises (M K J KI) entgegengesetzt ist, während die primäre Wicklung (T) unter Vorschaltung eines induktionslosen Widerstandes (T) an die Klemmen (S, e) eines der zu erregenden Generatoren (z. B. D E) angeschlossen ist.
    4. Anordnung nach Anspruch 1 mit einem zur Erregung des Stenergenerators dienenden, EMI4.1 verstärkten Induktors, dadurch gekennzeichnet, dass eine Drosselspule (U) parallel zu einer Feldwicklung (E) eines der Generatoren (D E) geschaltet und der die Drosselspule (U) und die Feldwicklung (E) enthaltenden Stromkreisverzweigung ein induktionsloser Widerstand ! 7 vorgeschaltet ist.
AT67597D 1913-01-02 1913-11-29 Anordnung zur Umwandlung einer periodisch veränderlichen Bewegung von geringer Energie in eine nach einem gleichartigen Gesetze erfolgende Bewegung von großer Energie. AT67597B (de)

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