DE673317C - Einrichtung zur Verbesserung der dynamischen Charakteristik von Gleichstromgeneratoren fuer konstanten Strom - Google Patents

Einrichtung zur Verbesserung der dynamischen Charakteristik von Gleichstromgeneratoren fuer konstanten Strom

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DE673317C
DE673317C DEA67877D DEA0067877D DE673317C DE 673317 C DE673317 C DE 673317C DE A67877 D DEA67877 D DE A67877D DE A0067877 D DEA0067877 D DE A0067877D DE 673317 C DE673317 C DE 673317C
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BBC BROWN BOVERI and CIE
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
    • H02K23/10DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having compound connection of excitation windings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

Gegenstand des Hauptpatents ist ein Gleichstromgenerator für konstanten Strom mit einer Nebenschlußwicklung und zwei parallel geschalteten, in entgegengesetztem Sinne magnetisierenden Hauptstromwicldungen, die so abgestimmt sind, daß der Stromkreis der im Sinne der Nebenschlußerregung magnetisierenden Hauptstromwicklung eine größere Induktivität besitzt. Die zur Vergrößerung der Induktivität des niagnetisierenden Hauptstromerregerkreises dienende Drosselspule verhindert bei rasch ansteigendem Strom eine ebenso rasche Verstärkung des Hauptfeldes und bewirkt somit eine Dämpfung der Stromspitze. Die bei Stromdurchgang in der Drossel aufgespeicherte Energie entlädt sich bei Stromrückgang im Ankerstromkreis in die beiden Parallelzweige und bewirkt dadurch, daß die Klemmenspannung rasch auf einen verhältnismäßig hohen Wert ansteigt.
Ist jedoch der Betriebsstrom. klein gegenüber dem Nennstrom und die Energie der ,Drossel dadurch schwach, so kann, eine Sekundärwicklung auf der Drosselspule angewendet werden, die mit dem Hauptstrom beschickt wird, wodurch nach Unterbrechen des Arbeitsstromkreises unmittelbar nach einem Kurzschluß die Spannungswiederkehr ebenso rasch und mit großen. Werten einsetzt wie bei großem Strom. Die vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf den Betriebsfall, % bei dem der Betriebsstrom klein gegenüber dem Nennstrom ist, und hat den Zweck, im Kurzschlußfalle das Hauptfeld des Generators auf andere, und zwar-auch sehr einfache Weise zu erhalten.
Gegenstand der Erfindung ist danach ein selbsterregter Gleichstromgenerator, bei welchem im äußeren Hauptstromkreis bei verhältnismäßig kleinem Betriebsstrom ein Ohmscher Widerstand eingeschaltet wird, zu dem Zweck, nach Aufhebung des Kurzschlusses die Spannungswiederkehr nicht vom Werte Null, sondern, von einem höheren Potentialniveau ausgehen zu lassen. Dabei wird der im Haupt-Stromkreis eingeschaltete Widerstand derart angeordnet, daß die Nebenschlußwicklung auf der dem Anker der Maschine zugekehrten Seite des Widerstandes angeschlossen ist.
An Hand der Zeichnung sei die Erfindung näher erläutert, und zwar zeigt Fig. 1 einen Gleichstromgenerator mit dem Anker./!, den Nebenschlußwicklungen B1 und B2, dergegenmagnetisierenden Hauptstromwicklung C1 und der magnetisierenden Hauptstromwicklung C2, in deren Stromkreis die Drosselspule E liegt.

Claims (3)

Die Verbindung der parallel geschalteten Hauptstromwiddungen. C1, C2 mit der NetzklemmeiV erfolgt über -einen Widerstand F, und zwar so, daß durch Verschieben des An-Schlußpunktes am Widerstand/7 die Wirkung der beiden Wicklungen C1, C2 in ihrem Verhältnis zueinander verändert werden kann. Gemäß der Erfindung wird nun in der Leitung zwischen der Netzklemme N und dem Widerstand/7 ein. Umschalter4 eingefügt, der bei relativ kleinen Strömen auf den Widerstands, bei mittleren und großen Strömen auf die direkte Leitung zum Widerstand/7 geschaltet wird. Infolge des Widerstandes Λ bleibt imKurz-■ schlußfalle das Hauptfeld der Maschine nach Maßgabe der Größe des Widerstandes erhalten, so daß beim Unterbrechen des Kurzschlusses die Klemmienspaninung der Maschine sich nicht vom Werte Null, sondern von einem höheren Werte aus aufbaut. An der Unterbrechungsstelle im Arbeitsstromkreis, beispielsweise bei Schweißmaschinen an der Schweißstelle, steht sodann praktisch momentan eine hohe Spannung zur Unterhaltung des Schweißlichtbogens zur Verfügung, die zum Teil durch den Widerstand η und zum anderen Teil durch die bekannte, von der Drosself ausgeübte Wirkung zustande kommt. Die Anwendung von Ohmschem Widerstand im äußeren Stromkreis einer Lichtbogenschweißmaschine zur Verbesserung des Zündens und Haltens des Lichtbogens ist an sich bekannt. Die Anwendung dieses Mittels hat aber, wenn der Widerstand bei allen Betriebsbzw. Schweißstromstärken eingeschaltet bleibt, den Nachteil, daß der Generator insbesondere bei größeren Betriebsstromstärken einen sehr schlechten Wirkungsgrad hat. Wird dagegen wie gemäß der Erfindung der Widerstand nur bei relativ kleinem Strom eingeschaltet, so machen die Verluste im Widerstand bei der relativ großen Maschine nicht mehr viel aus. Die Wirkung auf die Spannungswiederkehr nach Unterbrechung des Arbeitsstromkreises kann erheblich verstärkt werden, wenn gleichzeitig ein Widerstand, gemäß vorliegender Erfindung und eine Sekundärwicklung auf der Drossel bei relativ kleinen Nutzströmen eingeschaltet wird. Eine solche Anordnung ist in der Fig. 2 veranschaulicht. Die Bezeichnung der verschiedenen Teile ist genau gleich wie in Fig. 1, jedoch besitzt die Drosselspule E eine Primärwicklung 1 und eine Sekundärwicklung 3. Eine Vereinfachung dieser Anordnung bedeutet es, die Wicklung 3 .mit erhöhtem Eigenwiderstand auszurüsten, so daß sozusagen der Widerstand« in Form einer Wicklung auf der Drosself angebracht ist. ',M'ENIANSlUiÜCllE:
1. Einrichtung zur Verbesserung der dynamischen Charakteristik von Gleichstromgeneratoren für konstanten Strom nach Patent 636314, dadurch gekennzeichnet, daß bei relativ kleinen Nutzströmen ein Ohmscher Widerstand («) in den äußeren .Hauptstromkreis eingeschaltet wird, damit im Kurzschlußfall die Spannungs-Wiederkehr nicht vom Werte Null, sondern von einem höheren Potentialniveau ausgeht.
2. Gleichstromgenerator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Ohmschen Widerstand (n) eine Sekundärwicklung (3) der Drosselspule^ (£j des magnetisierenden Hauptstromzweiges in den äußeren Hauptstromkreis eingeschaltet ist. $η
3. Gleichstromgenerator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des besonderen Widerstandes (n) im Hauptstromkreis die Sekundärwicklung (3) der Drosselspule (E) erhöhten Ohmsehen Widerstand besitzt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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