DE3219213C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23K9/06—Arrangements or circuits for starting the arc, e.g. by generating ignition voltage, or for stabilising the arc
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- Synchronous Machinery (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur optimalen Kenn
liniengestaltung für Spezialelektroden, insbesondere Zellulose
elektroden, bei einer bürstenlosen rotierenden Schweißmaschine, welche
eine Wechselstrom-Erregermaschine mit mindestens einer Feldwicklung
aufweist, wobei der Feldwicklung ein vom Netz oder einer Hilfsquelle
gespeister Transformator unter Zwischenschaltung eines Brückengleich
richters vorgeschaltet ist.
Bei Schweißstromquellen für das Elektrodenhandschweißen, welches
das verbreitetste Lichtbogenschweißverfahren ist, wird eine fallende
Strom-Spannungs-Kennlinie benötigt. Die wichtigste statische Eigen
schaft einer Schweißstromquelle ist der Gradient dieser Strom-Span
nungs-Kennlinie, und zwar benötigt jede Elektrodengruppe für opti
male Schweißeigenschaften einen eigenen Verlauf. Dabei muß die Größe
des Gradienten nicht über den gesamten Verlauf der Kennlinie zwischen
Leerlauf und Kurzschluß gleich bleiben, vielmehr sind besonders gute
Eigenschaften oder die Brauchbarkeit ein und derselben Kennlinie für
mehrere Elektrodengruppen durch veränderliche Gradienten zu erreichen.
Die Berechner und Konstrukteure von rotierenden Schweißmaschinen haben
zahlreiche Methoden gefunden, die Strom-Spannungs-Kennlinien zweckent
sprechend zu gestalten. Die frühest bekannte Methode war der Gegen
reihenschluß bei Gleichstromkommutatormaschinen. Da diese Methode
aber dynamisch nicht vollauf befriedigte und vergleichsweise einfach
nur in Grobstufen, und zwar durch Wicklungsanzapfungen, einzustellen
war, konnte das Rosenberg-Querfeldprinzip am Anfang der Entwicklung von
rotierenden Schweißmaschinen, welche zuerst als Umformer und später
auch als Aggregat gebaut wurden, weit größere Verbreitung in Europa
finden. Bei der Rosenbergmaschine wurde die Kennlinie durch mehr oder
weniger weites Verstellen eines magnetischen Engpasses im magnetischen
Hauptfluß verändert. Durch die stufenlose Verstellung der Kennlinie
über einen weiten Bereich, wurde für damalige Verhältnisse bereits ein
großer Fortschritt erreicht. Eine Abwandlung dieser Tauchpolmaschinen
kam später durch Querfeldmaschinen, bei welchen nicht eine variable
Engstelle im Hauptfluß, sondern ein variabler Nebenschluß im Magnet
kreis der Einstellung der Kennlinie bewirkte.
In der Zwischenzeit wurde in Amerika die nachteilige Grobstufenregelung
der Gegenreihenschlußmaschine dadurch umgangen, daß man als Shunt eine
mit Widerstandsdraht bewickelte und ähnlich einem Hohlkommutator mit
veränderlicher Windungszahl und Widerstandsgröße abgreifbare Ring
kerndrossel verwendete.
Bei bürstenlosen Schweißmaschinen mit Permanentpolerregung war nur das
gruppenweise Zu- und Abschalten von Wicklungsteilen der einzige wirt
schaftlich sinnvolle Weg einer Kennlinieneinstellung.
All diesen vorgenannten Prinzipien ist gemeinsam, daß die einzelne
Strom-Spannungs-Kennlinie in ihrem Verlauf durch prinzipielle Eigen
schaften des Magnetkreises der Schweißmaschine bestimmt ist und daher
in ihrem Gradienten nur schwer, insbesondere nur durch konstruktive
Eingriffe verändert werden kann. Weiters ist bei allen diesen Schweiß
maschinen eine sinnvolle Fernregelung meist nicht möglich, und wenn,
nur mit aufwendigen Stellmotoranordnungen praktizierbar.
Erst bei den mordernen bürstenlosen Schweißmaschinen mit Wechselstrom-
Erregermaschinen kam mehr Freiheit in eine mit vertretbarem Aufwand
durchführbare Kennliniengestaltung. Die geringe Feldleistung der Wechsel
strom-Erregermaschinen bietet die Möglichkeit entweder direkt über ferro
magnetische Wandler oder über eine Elektronik die Kennlinie in ihrem
Gradienten optimal zu gestalten. Weiters ist es auch möglich, solche
Schweißmaschinen mit geringem Aufwand fernregelbar zu machen, ohne dabei
die Leerlaufspannung mit ändern zu müssen. Bei allen Vorteilen einer
elektronischen Feldregelung hinsichtlich der Kennliniengestaltung ist
diese Feldregelung nicht ganz einfach und daher teuer. Durch die hohen
Entwicklungskosten wird diese elektronische Regelung erst bei großen
Serien wirklich wirtschaftlich.
Die ferromagnetischen Wandler im Erregerkreis von Schweißmaschinen
haben sich wegen ihrer Robustheit, Einfachheit und guten Eigenschaften
bestens bewährt. Sie bringen für die meisten Elektroden bzw. Schweiß
aufgaben optimal fallende Kennlinien. Bei Fallnahtaufgaben sind diese
Kennlinien jedoch nicht brauchbar, da man damit nicht zufriedenstellend
in die Grenzbereiche vordringen kann. Im besonderen bringen die ferro
magnetischen Wandler keine genügend großen Kurzschlußwerte.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine Schaltung für die
Erregermaschine zu schaffen, welche mit geringstem Aufwand eine optimale
Kennliniengestaltung, insbesondere eine Anhebung des Dauerkurzschluß
stromes, für Spezialelektroden erreicht.
Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß der Transformator
eine zweite Sekundärwicklung aufweist, welcher ebenfalls ein Brücken
gleichrichter nachgeschaltet ist, von dem ein Gleichspannungsanschluß
mit dem gleichgepolten Gleichspannungsanschluß des anderen Brücken
gleichrichters verbunden ist und der zweite Gleichspannungsanschluß
an der gleichgepolten Schweißstrombuchse liegt, und daß die Verbindung
von mindestens einer Feldwicklung mit dem zweiten Gleichspannungsan
schluß des anderen Brückengleichrichters mit der zweiten Schweißstrom
buchse verbunden ist und daß die Spannung an der zweiten Sekundär
wicklung des Transformators immer höher ist als jene an der ersten
Sekundärwicklung. Durch die von der zweiten Sekundärwicklung des Trans
formators im Erregerkreis der Wechselstrom-Erregermaschine abgenommene
und gleichgerichtete Zusatzspannung wird durch die Wechselstrom-Erreger
maschine beim Kurzschließen der Schweißstrombuchsen durch den Zündvorgang
im Erregerkreis des Schweißgenerators eine stärkere Erregung als im Leer
lauf und damit ein höherer Kurzschlußstrom bewirkt. Die Zusatzspannung
ist von der für die Leerlauferregung zuständigen Spannung unabhängig.
Die erfindungsgemäße Schaltung ist auch für Systeme mit zusätzlicher
lastabhängiger Erregungskomponente verwendbar. Hierbei muß die Erregung
für den Schweißgenerator zufolge der Zusatzspannung höher als die höchste
durch die Lastkomponente bewirkte Erregung sein. Es ist also auch hier die
Zusatzspannung die höchste Spannung im Erregerkreis innerhalb jenes Arbeits
bereiches, in welchem die Anhebung des Kurzschlußstromes wirksam sein soll.
Weiters gilt für
zwei oder mehr Feldwicklungen der Wechselstrom-Erregermaschine, daß
die Stromrichtung dieser, zufolge der Zusatzspannung so gewählt ist,
daß die Gesamterregung dadurch vergrößert wird. Bei nur einer Feld
wicklung ist, wie schon erwähnt, die Zusatzspannung höher als die
höchste, durch die Lastkomponente aufgebrachte Spannung an der Feld
wicklung.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist an die Gleichspannungs
anschlüsse des zu mindestens einer Feldwicklung zugehörigen Brücken
gleichrichters ein Potentiometer angeschlossen, dessen Schleifer
mit mindestens einer Feldwicklung der Erregermaschine verbunden ist.
Dadurch ist unabhängig von der Anhebung des Dauerkurzschlußstromes,
bei Einhaltung der Voraussetzungen, die Leerlaufspannung des Schweiß
generators in ihrer Größe veränderbar. Diese Spannung kann beliebig
innerhalb der schweißtechnisch vorgegebenen Grenzen von etwa 15 bis
100 V mit dem Potentiometer eingestellt werden.
An Hand von Schaltbildern und Kennlinien wird die Erfindung nun noch
näher erläutert. In
Fig. 1 ist eine bekannte Schaltung für die Erregung der Wechsel
strom-Erregermaschine einer Schweißstromquelle und in
Fig. 2 die zuge
hörige Kennlinie dargestellt. Aus der
Fig. 3 ist die erfindungsgemäße
Erregerschaltung mit einer Zusatzspannung, aus der
Fig. 5 ebenfalls
die erfindungsgemäße Erregerschaltung, jedoch mit zusätzlicher Ein
stellung der Spannung für die Leerlauferregung, und aus der
Fig. 4 ist
die aus den Schaltungen in Fig. 3 und Fig. 5 resultierende Kennlinie
ersichtlich.
In Fig. 1 ist ein mit dem Netz verbundener Einphasentransformator 1,
dem eine Einphasen-Brückenschaltung 2 nachgeschaltet ist, dargestellt.
An die beiden Gleichspannungsanschlüsse 3 und 4 der Brückenschaltung 2
ist die Feldwicklung 5 der Wechselstrom-Erregermaschine eines bürsten
losen Schweißgenerators angeschlossen. Die im Rotor der Wechselstrom-
Erregermaschine erzeugte Spannung wird durch rotierende Dioden gleich
gerichtet und danach der Erregerwicklung des Schweißgenerators, welcher
ein Synchrongenerator ist, zugeführt.
Die Ausgangsspannung des Generators ist nach Gleichrichtung die Schweiß
spannung.
In Fig. 2 ist eine bekannte statische Strom-Spannungs-Kennlinie, welche
sich aus der Schaltung in Fig. 1 ergibt, dargestellt, wobei auf der
Abszisse der Schweißstrom und auf der Ordinate die Schweißspannung aufge
tragen ist. Aus dieser Kennlinie ist der Leerlaufpunkt 6, der Arbeits
punkt 7 und der Kurzschlußpunkt 8 ersichtlich. Die den Schweißströmen
zugeordnete Normarbeitsspannungskennlinie 9 ergibt sich aus der Formel
U = 20 + 0,04 · I
und schneidet die statische Schweißmaschinenkennlinie
im Arbeitspunkt 7.
In Fig. 3 ist die erfindungsgemäße Schaltung dargestellt, wobei der Er
regertransformator 1 eine zweite Sekundärwicklung 10 aufweist, an die ein
Brückengleichrichter 11 angeschlossen ist. Der positive Gleichspannungs
anschluß 12 des Brückengleichrichters 11 ist mit der positiven Schweiß
strombuchse 13 und der negative Gleichspannungsanschluß 14 ist mit dem
negativen Gleichspannungsanschluß 3 des Brückengleichrichters 2 verbunden.
Der Gleichrichter 2, an dessen Gleichspannungsanschlüssen 3 und 4 die
Spannung für die Leerlauferregung ansteht, ist, so wie schon in Fig. 1 dar
gestellt, mit einer Sekundärwicklung des Erregertransformators 1 und mit
den Anschlüssen 3 und 4 mit der Feldwicklung 5 der Erregermaschine ver
bunden. Weiters ist der positive Gleichspannungsanschluß 4 des Gleichrichters
2 und ein Anschluß der Feldwicklung 5 an die negative Schweißstrombuchse 15
angeschlossen. Es sind also die Gleichrichter 2 und 11 entgegengesetzt ge
polt, wobei die Gleichspannung am Gleichrichter 11 höher ist, als die Gleich
spannung für die Leerlauferregung am Gleichrichter 2.
Bei der erfindungsgemäßen Schaltung passiert zunächst überhaupt nichts.
Erst wenn die Elektrode zum Zünden auf das Werkstück gesetzt wird, dann
entspricht dies einem sehr niederohmigen Kurzschließen der Schweißstrom
buchsen 13 und 15 des Schweißgenerators, und der Gleichrichter 11 drückt
der Feldwicklung einen Strom auf, dessen Höhe hauptsächlich von der Höhe
der Zusatzspannung am Gleichrichter 11 und dem Widerstand der Feldwicklung 5
abhängt. Es ergibt sich somit die Kennlinie nach Fig. 4. In dieser
ist der Leerlaufpunkt 6, der Arbeitspunkt 7 und die mit diesem kreuzende
Normarbeitsspannungskennlinie 9 dargestellt. Weiters ist in der Kenn
linie der Bereich vom Arbeitspunkt 7 bis zum Kurzschlußpunkt 8 von be
kannten statischen Strom-Spannungs-Kennlinien angedeutet, und ebenso ist
auch der Bereich vom Arbeitspunkt 7 bis zum, durch die erfindungsgemäße
Schaltung erzielten höheren Dauerkurzschlußpunkt 16 eingezeichnet. Es
ist ersichtlich, daß die neue statische Kennlinie um den Arbeitspunkt 7
aus Stabilitätsgründen zwar noch stark fallend ist, aber gegen den Kurz
schlußpunkt 16 wieder sehr flach wird. Der Dauerkurzschlußstrom kann
durch die Schaltung in Fig. 3 bis auf mehr als den doppelten Wert wie
bei bekannten statischen Kennlinien vergrößert werden.
Die Fig. 5 zeigt die gleiche Schaltung wie in Fig. 3, jedoch mit einem
Potentiometer 17 zur Einstellung der Spannung für die Leerlauferregung
der Wechselstrom-Erregermaschine. Dieses Potentiometer 17 ist an die
Gleichspannungsanschlüsse 3 und 4 des Gleichrichters 2 angeschlossen,
wobei der Schleifer mit der Feldwicklung 5 verbunden ist.
Der Effekt der Vergrößerung des Dauerkurzschlußstromes wird also mit
einem erstaunlich geringen Aufwand erreicht. Es ist nur eine zweite
Wicklung 10 des Transformators 1 im Erregerkreis und ein Brückengleich
richter 11 für etwa 20 Watt Kurzzeitbelastung notwendig.
Weiters ist die erfindungsgemäße Schaltung bei der Schweißung der Wurzel
lage in Fallnaht mit Zelluloseelektroden besonders vorteilhaft.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung zur optimalen Kennliniengestaltung für Spezial
elektroden, insbesondere Zelluloseelektroden, bei einer bürstenlosen
rotierenden Schweißmaschine, welche eine Wechselstrom-Erregermaschine
mit mindestens einer Feldwicklung aufweist, wobei der Feldwicklung
ein vom Netz oder einer Hilfsquelle gespeister Transformator unter
Zwischenschaltung eines Brückengleichrichters vorgeschaltet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator (1) eine zweite Sekundär
wicklung (10) aufweist, welcher ebenfalls ein Brückengleichrichter (11)
nachgeschaltet ist, von dem ein Gleichspannungsanschluß (14) mit dem
gleichgepolten Gleichspannungsanschluß (3) des anderen Brückengleich
richters (2) verbunden ist und der zweite Gleichspannungsanschluß (12)
an der gleichgepolten Schweißstrombuchse (13) liegt, und daß die Ver
bindung von mindestens einer Feldwicklung (5) mit dem zweiten Gleich
spannungsanschluß (4) des anderen Brückengleichrichters (2) mit der
zweiten Schweißstrombuchse (15) verbunden ist und daß die Spannung
an der zweiten Sekundärwicklung (10) des Transformators (1) immer
höher ist als jene an der ersten Sekundärwicklung.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an
die Gleichspannungsanschlüsse (3, 4) des zu mindestens einer Feld
wicklung (5) zugehörigen Brückengleichrichters (2) ein Potentiometer (17)
angeschlossen ist, dessen Schleifer mit mindestens einer Feldwicklung (5)
der Erregermaschine verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT230181A AT373451B (de) | 1981-05-22 | 1981-05-22 | Schaltungsanordnung zur vergroesserung des schweiss-dauerkurzschlussstromes, insbesondere fuer zelluloseelektroden, bei einer buerstenlosen rotierenden schweissmaschine |
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| DE3219213A1 DE3219213A1 (de) | 1982-12-09 |
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ID=3531822
Family Applications (1)
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| DE2624904C3 (de) * | 1976-06-03 | 1980-09-25 | Aurel Prof. Dipl.-Ing. Dr.-Ing. 5090 Leverkusen Dobranis | Bürstenloser Schweißgenerator |
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-
1982
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Also Published As
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