AT67569B - Ausgebevorrichtung für Hartgeld. - Google Patents

Ausgebevorrichtung für Hartgeld.

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Max Hanusch
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Max Hanusch
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  Ausgebevorrichtung für Hartgeld. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Ausgebevorrichtung für Hartgeld, bei welcher von den in Rillen liegenden   Münzenstössen   die jeweils unterste Münze durch einen 
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 rillen entweder jede einzelne Münzrille für sich oder die alle Rillen aufnehmende Kassette umlegbar. 



   Schliesslich bildet, den Gegenstand der Erfindung noch eine besondere Konstruktion eines Aus-   'nc fschiebers   für Ausgebekassen der in der Einleitung gekennzeichneten Art, dank deren sowohl die Auswerfbewegung als auch der Rückgang der Schieber mit geringster Reibung erfolgen kann. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Ausgebevorrichtung gemäss der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 die Kasse von der   Kiaviaturseite gesehen, Fig. 2   dieselbe in Seitenansicht   mit teilweise abgebrochenen Wänden.   Fig. 3 eme nach (.'-D der Fig. 2 geschnittene Draufsicht, Fig. 4 bis 7 Einzelheiten der Schieberkonstruktion bei verschiedenen 
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 auf welchem sie in die untergestellte Münzschaufel b, gleiter. 



   Jeder Schieber wird von einer besonderen Taste u betatigt, im dargestellten Falle sind entsprechend den sechs   lüiizrilleii   sechs Tasten u vorhanden, welche klaviaturartig angereiht 
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 wand Schlitze   t5 fur das   Spiel der durch sie nach aussen reichenden Tasten vorgesehen sind. Die Lenker r führen bei jedem Druck auf die betreffende Taste den Schieber vor, wodurch die unterste Münze m ausgestossen wird und nach Loslassen der Taste wird diese letztere mit ihrem Hebelsystem und dem an dieses angelenkten Schieber durch die Rückholfeder s in die Ruhestellung zurückgebracht. 



   Jeder Schieber besteht aus einem in einem Bett t geführten Schieberkörper a, an welchen der Lenker r angreift. An diesen Schieberkörper ist die keilförmige Zunge n, das eigentliche   Ausstossorgan,   angelenkt und durch eine Blattfeder h nach unten abgefedert. Bei Belastung wird die Zunge   M   in einen Schlitz l des   Schieberkörpers   a versenkt. Bei Betätigung der Taste tritt der Schieberkörper a durch einen Schlitz 2 der Rillenwand in den hohlen Boden o der Münzrille ein, während die Zunge n durch einen Schlitz 3 gegen das unterste Geldstück in Anschlag kommt, welches sie mitnimmt und schliesslich ausstösst. 



   Die   Zunge'1   läuft hiebei in einem Spalt 4 der Decke des Hohlbodens o und bleibt in ihrer Hochlage, da sie nur mit der der   Feder h entsprechenden Reibung   über die Unterseite der zweittiefsten Münze gleitet, während das Gewicht des Münzstosses zur Gänze von der Decke des hohlen Bodens o der Rille getragen wird (Fig. 4 und 6).

   Nachdem die unterste   Münze durch   den Schlitz 5 der   Rückwand   z   ausgestossen ist,   wird die Zunge n von dem nachsinkenden Münzenstoss niedergedrückt und ganz in den Schlitz 4 der Bodenplatte versenkt (Fig. 7), auf welch letztere nunmehr wieder das Gewicht der Münzen ruht, so dass die Rückholfeder s auch während des nun folgenden Rückganges des Schiebers nur die dem Druck der Feder h entsprechende Reibung der Zunge an   der Unterseite der untersten Münze zu überwinden hat. Die Feder s kann daher verhältnismässig schwach gehalten werden, was wieder ein leichtes Spiel der Tasten zur Folge hat.   

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 Kassette übergreifenden Schliesshaken d festgehalten. 



   In der gekippten Stellung der Kassette liegen nach Umlegen der Rückwand z die Münzenrillen horizontal nebeneinander (Fig. 9 und die gestrichelte Stellung in Fig. 8) und das Einlegen von Münzen kann in dieser Stellung leicht und ohne jede Behinderung erfolgen. 



   Statt die ganze Kassette kippbar zu lagern, könnte auch jede Münzrille für sich aufschwenkbar eingesetzt sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ausgebevorrichtung für Hartgeld, bei welcher von den in Rillen liegenden Münzenstössen die jeweils unterste Münze durch einen Schieber ausgestossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass entweder jede einzelne Münzrille für sich oder die alle Rillen aufnehmende Kassette   um-   legbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Ausgebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Münzrillen durch eine gemeinsame, aufklappbare Rückwand der Kassette abgeschlossen werden, welche am Boden mit den Auswurfschlitzen versehen ist.
    3. Auswerfschieber für Hartgeldausgebevorrichtungen, bei welchen von den tn Rillen liegenden Münzstössen die jeweils unterste Münze durch einen Schieber ausgestossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausstossorgan des Schiebers von einer nach unten abgefederte Zunge (i) gebildet wird, welche in einem Schlitz des Bodens der Münzenrille spielt.
    4. Besondere Ausführunsform der Ausgebevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem im hohlen Boden der Münzrille geführten Schieberkörper (a) die eigentlich !' Ausstosszunge (n) angelenkt und nach unten abgefedert ist, welche während der Ausstosshewegung durch einen Schlitz (4) der Decke des Hohlbodens (o) nach oben greift und während des Rück- EMI2.2
AT67569D 1913-12-10 1913-12-10 Ausgebevorrichtung für Hartgeld. AT67569B (de)

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