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Der zur Herstellung des Knopfbodens erforderliche, von einer Haspel 23 (Fig. 2) kommende Materialstreifen 24 wird unter den Pressstempel 46 in die Maschine eingeführt. Der Materialvorschub erfolgt von der Hauptwelle 3 aus unter Zwischenschaltung der Kegelräder 25, 26 durch eine auf der Grundplatte 27 gelagerte Welle 28, welche vermittelst der Kegelräder 29 und 30 eine
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schwingende Bewegung erteilt, die vermittelst des Lenkers 36 auf den Friktionshebel 37 und die die Friktionswalze 38 einschliessenden Arme übertragen wird, wodurch zwischen den beiden Walzen 42 3 und 44 der Materialstreifen M von der Haspel 23 absatzweise unter dem Pressstempel 16 geführt wird, welcher bei seinem Niedergange, welcher durch den Teil a der Nookenscheiben 4, 5 (Fig.
6) erfolgt, einen Knopfboden ausschneidet und durch die Bohrung 45 (Fig. 3,4) nach abwärts schiebt, wobei vorher der Lochstempel 22 die Durchbrechung im Boden hergestellt hatte.
Nach diesem Vorgange kommen die durch die Feder 21 beeinflussten Einrichtungen zum Anheben der Stempel zur Wirksamkeit.
Inzwischen wird von einer zweiten, auf der Zeichnung nicht dargestellten Haspel der zur Bildung der Öse dienende Draht unter den Metallstreifen in die Maschine absatzweise eingeführt.
Der Draht 48 wird zwischen gerillten Zuführungswalzen 46 hindurchgeführt (Fig. 2), von welchen die obere Walze vermittelst Schraubenfedern oder dgl. an die untere Walze angepresst werden kann. Der absatzweise eingeführte Draht gelangt vor den Schneidstempel 60 (Fig. 5), welcher durch eine auf der Welle 31 aufsitzende Daumenscheibe 61 (Fig. 2) betätigt wird. Der von den Schneidstempel 60 eingeführte Draht wird beim Vorwärtsgange des Schneidstempels abgeschnitten und bis zu einer Rinne 64 (Fig. 3 bis 5) im Maschinengestell vorgeschoben. Das zugeführte Drabt- stück wird nun durch folgende Einrichtung U-förmig abgebogen.
Bei herdrehung der Welle 32 wird durch eine auf ihr sitzende Daumenscheibe 65 ein bei 66 gelagert. er Hebel 67 nach abwälts bewegt, welcher bei 68 mit einem Schlitten 69 gelenkig verbunden ist (Fig. 1, 3 bis 5). In diesem
Schlitten 69 sind zwei Schienen 70 und 71 übereinandergeführt, von weichen die untere Schiene 7 an ihren freien Ende einen dornförmigen Fortsatz 72 und die obere Schiene 77 einen hakenförmigen Fortsatz 73 trägt. Das andere Ende dieser Schienen wird von je einem bei 74 J bzw. 75
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Nuten je einer auf einer Welle 28 bzw. 32 aufsitzenden Nutentrommel 80 bzw. 81 gleiten, verschwenkt werden.
Sobald der abgeschnittene Draht in die Rinne 64 gelangt, wird der über dem abgeschnittenen Drahtstück stehende Dorn 72 gesenkt und biegt dieser das Drahtstück durch Einziehen desselben in die muldenförmige Ausnehmung 82 der Rinne 64 in U-Form, worauf zwei
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entsprechend dem Teile b der Nockenscheiben 4, 5 angehoben und eine Zeitlang in dieser Stellung gehalten wird. Während der Stempel in seiner oberen Stellung verbleibt, erfolgt das Abbiegen der Drahtschenkelenden an der Oberseite des Knopfbodens durch die obere Schiene 71 mit ihrem hakenförmigen Fortsatz 73.
Bei diesem Vorgange ergreift die am vorderen Ende der Schiene 71 angeordnete Ausnehmung den einen Schenkeitci ! und legt diesen nach vorn über die Knopf- bodenplatte um, worauf die den Haken 73 tragende Schiene 71 vermittelst eines an einen Anschlag 87 anliegenden, durch einen auf der Nutenscheibe 81 angeordneten Daumen M betätigten Schiebers 89 verschwenk-t wird. Hiedurch gelangt der Haken 73 in der'schrägen Fühlung 90 des Schlittens 69 hinter das zweite noch aufrechtstehende Schenkelende des Osendrahtes, welches beim hierauf folgenden Rückgang der Schiene 71 in entgegengesetzter Richtung zum erstumgelegten Schenkelende uber dem Knopfboden umgelegt wird.
Nachdem beide Schenkelenden umgelegt und der Schieber 77 in seine zurückgezogene Lage zurückgekehrt ist, stellt sich derselbe
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in seine ursprüngliche Lage ein, indem der Schieber 89 ausser Eingriff mit dem exzentrischen Nocken 88 der Nutenscheibe 81 gelangt und von der Feder 94 zurückgezogen wird.
Sind die beiden Drahtschenkelenden in der eben beschriebenen Weise an der Oberseite
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nunmehr in seine Anfangslage zurückgekehrt, so wird auch der Dorn 72 mit der Schiene 70 zurückgezogen, wobei der fertige Knopfboden, wdcher mit der Öse fest verbunden ist, vom Dome
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abgestreift wird und aus der Maschine in einen in der Zeichnung nicht dargestellten Sammelbehälter gelangt. Nach Abstreifen des fertigen Knopfbodens gelangt die Daumenscheibe 65 ausser Eingriff mit dem bogenförmigen Teil des Hebels 67, welch letzterer durch eine Zugfeder 92 angehoben wird und hiebei den Schlitten 69 mit der Schiene 70 und dem Dom 72 in seine obere Endlage zurückführt, so dass der Biegevorgang für die nächste Öse an dem nächsten Drahtstück sich wiederholen kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zur Herstellung von Knopfböden mit Ose, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der das Ausstanzen, Formen und Lochen des Knopf bodens bewirkenden konachsial zueinander angeordneten Werkzeuge, und zwar konachaial zu diesen, die Einrichtung zur Bildung der Ösen aus dem absatzweise zugeführten Draht angeordnet ist, um die fertigen Knopfböden ohne seitliche Verschiebung auf die in der Achsrichtung der Werkzeuge liegenden Schenkel der Öse aufschieben zu können.