AT67215B - Maschine zur Herstellung von Flaschen. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Flaschen.

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AT67215B
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AT
Austria
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preform
machine
glass mass
production
head
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English (en)
Inventor
Jean-Baptiste Vernay
Original Assignee
Jean-Baptiste Vernay
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  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Tisch 7 der Maschine trägt eine mittlere Säule 2, in welcher eine Hohlwelle 3 gelagert ist. Auf dieser Welle ist der Halter 4 befestigt, welcher die beiden Kopfformen trägt. Der Tisch 7 enthält längliche Öffnungen 5, 6, in welchen die beweglichen Schlitten 7 und 8 hin und her gleiten können. Durch die mittlere Bohrung 9 der Welle 3 strömt die Druckluft zu, welche zum Blasen der Flaschen dient. Das eine (untere) Ende der Hohlwelle 3 mündet in die am Tisch befestigte   Kammer-M.   Diese Kammer trägt einen   Rohrstutzen 77,   welcher sie z. B. mit einem Luftkompressor verbindet.

   Das andere (obere) Ende der Hohlwelle 3 ist mit einem durchbohrten Pfropfen 12 versehen, an welchem die beiden   Schlauchdüsen   13 und   14   befestigt sind, welche durch Schläuche 15, 16 mit den Blasrohren 17 der   Kopfformen   verbunden sind. 



   Die Vorrichtung zum Aufnehmen, Zuführen und Abschneiden des Glases besteht aus einem 
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 in bekannter Art einen kolbenförmigen Boden   20,   welcher an der Stange 21 befestigt ist. Am anderen unteren Ende ist diese Stange mit einem Ausschnitt 22 versehen, in welchen der Bügel 23 des am Lagerbock 25 gelagerten Hebels 24 eingreifen kann. Auf diesen Hebel 24 wirkt ein Fuss- 
 EMI2.2 
 durch welchen die Luft unter geeignetem Druck eintritt, welche dazu dient, die   überschüssige   Menge des in die Vorform eingeführten Glases abzuschneiden. Dieser Stutzen   38,   welcher im Schlitten 7 befestigt ist, steht mit dem Kanal 39 in Verbindung, welcher in die vom   Ventil. J1   verschlossene Kammer 40 mündet (Fig.   3).

   Das Ventil 77   ist auf der Stange 42 befestigt, weiche 
 EMI2.3 
 Kammer 46 ist mit einem Rohrstutzen 48 versehen, welcher durch einen Schlauch mit einem Luftkompressor in Verbindung steht. 



   Der Schlitten 7 trgt eine Zahnstange 49 (Fig. 2), welche von einem Zahnrad 50   angetriebf'o   wird. Dieses Zahnrad sitzt fest auf der   Weite 57. welche   in dem Lager 52 ruht und ihre Drehbewegung von einem   Handrad 53 erhält,   das am anderen Ende der Welle befestigt ist. 



   Die Vorform besteht aus zwei Formträgern 54 und 55, welche um Achsen 56 und 57 
 EMI2.4 
 form wird von einer Hülse 72 des Schlittens 7 getragen. Dieser Boden sitzt lose drehbar auf der
Stange 73, so dass er sich ungehindert mit der Vorform drehen kann. Ein Ausschnitt   77 am unteren  
Ende der Stange 73 kann den   Bügel 23   des Hebels 24 aufnehmen, wenn der Boden 71 unter die
Vorform geschoben ist. Die Feder 75 bringt die stange 74 in ihre anfangsstellung zurück. 



   Jede Kopfform besteht aus einem runden Stück 76, welches in der Hülse 77 des haltes- drehbar ist. Dieses runde Stück 76 trägt an   seinem   unteren Teil einen Ausschnitt   78.   in   wplc. llt m   zwei einander   ähnliche   Stücke 79, 79' gleiten. Diese Stücke enthalten als Hohlraum die Form des Kopfes der Flasche und schliessen sich auf   einem runden Stück'* ?, welches   in der Mitte des   Stückes 76   befestigt ist. Dieses Stück 80 formt den oberen Teil des Kopfes. Die Stocke 79 und 79' tragen zwei rechteckige Öffaungen 81 und 82 (Fig. 3, 4 und 6). In diesen befinden sich die Ex- 
 EMI2.5 
 gelagert sind.

   Diese Zylinder tragen auf ihrem Umfang schraubenförmige Nuten 87 und   88,     weicht'   derart angeordnet sind, um das Öffnen und   Schliessen   der Stücke 79 und 79'der Kopfform zu gestatten. In diese Nuten 87 und 88 greifen die Stifte 89 und   9 () ein, welche von der Scheibe 91   getragen werden, die in einer im Stück 76 angebrachten zylindrischen Bohrung 92   gleitet. Di' c   
 EMI2.6 
 $otationsbewegung der Kopfform wird durch ein Kegelrad   9. 5 bewirkt. welches   auf dem   oberen   Teil des Stückes 76 befestigt ist.

   Dieses Rad 95 wird durch das Kegelrad 96 und das Handrad 97 
 EMI2.7 
 

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 <Desc/Clms Page number 4> 

   wobei er in die Vorform nur den mittleren heissen Teil des Glases drückt ; dieser wird, indem er durch den engeren Teil 30 des Deckels hindurchtritt, umgerührt und dadurch vollständig gleichartig. Während die Glasmasse in das Innere der Vorform bis zum Unterrande der Kopfform steigt, setzt der Arbeiter, welcher das Handrad 97 erfasst, die Kopfform, welche die Vorform mitnimmt, in Rotation, um die Oberfläche des Formlings zu polieren und gleichmässig abzukühlen ; dies ist die zweite Operation, welche mit dem Umrühren dazu bestimmt ist, eine gute Verteilung der Glasmasse zu bewirken. 



  Nachdem diese Operation beendet ist, drückt der die Vorform bedienende Arbeiter auf den Knopf 43 des Ventils 41, um in den Deckel Pressluft zu schicken, welche die Glasmasse abtrennen soll ; gleichzeitig tritt die Stange 45 (Fig. 3) in die Vertiefung des Behälters 7-S, so dass dieser sich nur um wenige Millimeter senken kann ; darauf gibt der Arbeiter den Fusstritt 26 frei, der Behätler 18 sinkt etwas und lässt zwischen sich und der Vorform einen ringförmigen Spalt frei, durch welchen die Luft unter geeigneter Pressung eintritt und den Überschuss der Glasmasse rund herum abschneidet, wobei dieser Überschuss in den Behälter 18 zurückgedrückt wird.

   Nachdem der vorformende Arbeiter das Ventil 41 sich wieder schliessen lässt und mit dem Drehen der Kopfform aufgehört hat, ergreift er das Handrad JJ, um den Behälter 18 zurückzuziehen und den Boden 71 der Vorform unter diese zu schieben. Dann tritt er aufs neue auf den Tritt 26 und drückt dadurch den Boden der Vorform gegen diese ; darauf ergreift der Arbeiter den Handhebel 120 und bewegt den konischen Pfropfen 702 abwärts, welcher das Loch des Halses fertigstellt, indem er gleichzeitig die Kopfform wieder in Umdrehung versetzt, welche die Vorform und deren Boden dabei mitnimmt ; wenn die Löcher der Röhre 17 in dem Hohlraum 116 hervorkommen, beginnt das Blasen mit komprimierter Luft und die Glasmasse wird in den Boden der Vorform zurückgedrückt, wo sich das Auge der Flaschen mit gewölbtem Boden bildet.

   Nachdem diese Operation beendet ist, öffnet der die Vorform bedienende Arbeiter die Vorform. nachdem er den Boden 71 wieder heruntergelassen hat und den Pfropfen 102 wieder gegen den Dorn hat hinaufgehen lassen. Darauf dreht er den Support 4, welcher den Formling dem Fertigformcr zubringt. Bei dieser Drehbewegung bewirkt die Stange 106, vom Nocken 109 geführt, dass der Dorn 101 sich aufwärtsbewegt, welcher, indem er die Scheibe 91 mit emporhebt, die Exzenter 83 und 84 dreht : diese Exzenter bewegen die beiden Stücke 79 und 79'zusammen. so dass sie den   
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 während der ganzen Operation des Blasens geschlossen hält, Dann dreht er von neuem die Kopfform und führt mit Hilfe des   Handliebf'ls 120 Pressluft   in den Glaskolben ein. bis dieser die Gestalt 
 EMI4.2 
 macht die   Fla. sche dadurch fertig.

   Dann ergreift der Fertigfo'-mer   den Hebel 120 und lässt den
Dorn 121 und dei Scheibe 91 wieder hochgehen, wobei diese die Exzenter   83   und   81 iü   einander   * entgegengesetztem Sinne dreht und   so die beiden Stücke 79 und 79' der Kopfform, welch den 
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 die Flasche befindet, wieder herunter, ergreift das Handrad 179 und verschiebt den Schlitten 8. welcher die fertige Flasche zur Seite bewegt, während der zweite Becher 158 für eine zweite Operation den Platz des ersten einnimmt. 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 hälters (18) befindliche heisstre Glasmasse unter ständigem Durcharbeiten an den Kanten der Durchbrechung (, 30) mittels des Kolbens (20) in die Vorform überzuführen, den durch die Wandung gekühlten Teil der Glasmasse aber im Behälter (18) zu belassen.
    3. Maschine zur Herstellung von Flaschen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfform (79, 79') und die mit ihr durch Mitnehmer (100) kuppelbare Vorform (65, 66) um den Formling eine Drehbewegung ausführen können, um dessen Oberfläche zu glätten und von Nähten zu befreien, worauf die Kopfform unter gleichzeitiger Entkupplung von der Vorform den Flaschenkopf fest umschliesst, um ihn nach ÖRnen der Vorform der Vorblasform und sodann der Fertigform zuführen zu können.
    4. Maschine zur Herstellung von Flaschen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Deckel (29) des Aufnahmebehälters für die Glasmasse ein Ringkanal (35) vorgesehen ist, der mit Druckluft gespeist werden kann und diese durch radiale Kanäle (34) in den nach einigem Senken des Behälters (7 < zwischen dessen Deckel und der Unterseite der Vorform (66, 66) entstehenden Ringraum leitet, zum Zwecke, mit Hilfe dieses Luftstromes die in der Vorform EMI5.2 desselben Schlittens (7), welcher gleichzeitig die Zuführungseinrichtung für die Glasmasse vom Unterende der Vorform wegbewegt, an die letztere angeschoben wird,
    um eine geringe Luftmenge schon in die Vorform einblasen zu können und durch die Bildung eines zentralen Loches im Formling eine gleichmässige Verteilung der Glasmasse zu erzielen.
    6. Maschine zur Herstellung von Flaschen nach Anspruch 1, dadruch gekennzeichnet, dass der zur Bildung der Halsöffnung dienende Dorn (101) durch das Unterende der Kopfform (79, 79') hindurchragt, um den Formling an semez oberen Teil fe8t : zuhalten, wÅahrend er durch die ver- EMI5.3
    7. Maschine zur Herstellung von Flaschen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Kopfform (79, 79') mit einer Scheibe (91) versehen ist, die auf dem Dorn (1M) befestigt ist, so dass sie sich mit diesem zusammen auf und ab verschieben kann, und dass die Scheibe mit EMI5.4 den Antrieb der Klemmbacken (79, 79') für den Flaschenhals greift, so dass bei einer senkrechten Verschiebung des Dornes (101) die Klemmbacken mittels der Exzenter zusammen-oder auseinandergeschoben werden. EMI5.5 EMI5.6
AT67215D 1911-05-26 1912-05-25 Maschine zur Herstellung von Flaschen. AT67215B (de)

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FR67215X 1911-05-26

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AT67215B true AT67215B (de) 1914-12-10

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AT67215D AT67215B (de) 1911-05-26 1912-05-25 Maschine zur Herstellung von Flaschen.

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