AT66911B - Sicherung von abgerutschten Einschnitt- und Dammböschungen. - Google Patents

Sicherung von abgerutschten Einschnitt- und Dammböschungen.

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Austria
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securing
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Otto Paech Fa
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  • Pit Excavations, Shoring, Fill Or Stabilisation Of Slopes (AREA)

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  Sicherung von abgerutschten Einschnitt- und Dammböschungen. 



   Die Erfindung betrifft eine Sicherung von abgerutschten   Einschnitt- und Dammböschungen,   die aus Lehm-und Mergelboden oder aus Mischungen dieser Bodenarten bestehen, insbesondere aus Lehm- und Tonarten, die nicht allein quellig auftreten, sondern ausserdem viel Schwimmsand strichweise oder an der Grabensohle enthalten. 



   Die Sicherung besteht darin, die Faschinen, welche bisher nur an der Oberfläche von   Böschungen zur   Befestigung und zur Ableitung des Wassers Verwendung gefunden haben, in die   Einschnitt- bzw. Dammböschung   bis in die Tiefe ihrer Gleitflächen einzulassen und dabei zweckmässig schräg laufend und sich kreuzend zu verlegen.

   Zur wirksamen Entwässerung und Trockenlegung des Dammes wird ein am Böschungsfusse   durchlaufender keilförmiger Faschinen-   bau vorgesehen, der mit seiner Breitseite in freier Verbindung mit der Aussenluft steht und an 
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 werden, welche mit ihrem oberen bis in die Dammkrone reichenden Ende   Führung   mit der Aussenluft haben. 
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 entwässernden und trocken zu legenden Damm oder Einschnitt derart eingebaut werden, dass die Faschinen netzartig angeordnet sind, wobei sie in ihren Kreuzungspunkten in bekannter Weise durch entsprechend lange Pfähle miteinander verbunden und in dem Erdboden befestigt werden. 



   In Fällen, wo innere Quellen oder Feuchtigkeit zu befürchten sind, werden die   Faschinen   an jene Stelle verlegt, wo ein Wasserzutritt zu erwarten ist, um die Entwässerung entsprechend zu bewirken und auch das Trocknen in nachhaltiger Weise durch die netzartig verlegten Faschinen   herbeizuführen.   



   Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsformen von der Erfindung   gemäss   befestigten Böschungen teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht. 



   In Fig. 1 und 2 ist eine Ausführungsform der Sicherung dargestellt, für einen Boden, der 
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 davon, dass durch diese Verbindung der Halt der faschinen erreicht wird, finder auch ein inniges Anpressen des Netzes an den Boden statt. 



   Zur Erhöhung der Sicherung der Böschungsbefestigung können, wie Fig. 1 und 2 erkennen lassen, am Fusse   weitere Faschinen mit Pfählen befestigt sein.   Je nach den   Erschütterungen,   
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 wählen. Nach der Ausführung der Fig. 1 und 2 sind beispielsweise zwei Faschinenrollen e und f durch Pfähle g gehalten und ferner zur Erhöhung der Sicherheit Schutzpfähle h vor die Rollen e   und f angeordnet.   Die Sicherung verhindert selbst in den haltlosesten   Erdmassen   ein Auseinander- gehen oder Abrutschen. 



   Wenn ein Damm über Moor oder durch Wasser mit Mooruntergrund zu verlegen ist, dann ist es   zweckmässig,   ausser der   Entwässerung.   und Trockenlegung durch netzartig angeordnete und sich auf eine durchlaufende Faschinenschicht stützende Faschine noch ein besonderes Pack-   werk anzuordnen. Das Packwerk besteht   aus gut miteinander verarbeiteten Faschinen i (Fig. 3 und 4), welche auf den   Moorboden A gebracht   oder schwimmend auf Wasser gebaut und mit der 
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 der Dämme in das   Moor. Das unter   dem Damm angeordnete Packwerk ist   gewissermassen   als   Stütze bzw. Fundament   für den zu errichtenden Damm anzusehen und ist mit den im Damm 
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 durch nasses   Gelände führen   oder durch.

   Moor oder Wasser mit darunter befindlichem Moor zugeschüttet werden sollen. In solchen Fällen wird bei Anwendung der Sicherung nach der Erfindung der Damm stets trocken gehalten und selbst wenn die Dammschüttung aus fettem Boden besteht, ist ein Rutschen des Dammes am Fusse ausgeschlossen. Da die Faschinen im Wasser nicht faulen, so werden or allen Dingen gleichzeitig die Bodenmassen, welche die Moorverdrängung ver-   anlassen, gespart. Jedenfalls bildet das Packwerk ein Bindewerk oder eine sichere Unterlage für den zu erreichenden Damm.   

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   Diese Sicherung wird weiter durch einen durchlaufenden keilförmigen Faschineneinbau am Fusse der Böschungen, Dämme usw.   vervollkommnet.   



   Wenn auch schon früher Faschinen zur Oberflächenbefestigung, besonders des Mutterbodens, in Eisenbahneinschnitten und zur   Oberflächendrainierung   angewendet worden sind, so unterscheidet sich die vorliegende Sicherung dadurch, dass bei ihr die netzartig eingebauten Faschinen,   gleichviel   ob die Einschnitte tief oder niedrig und die Dämme hoch oder niedrig sind, in Verbindung mit dem keilförmigen durchlaufenden Einbau am Fusse der Böschung und durch Führung der in der Tiefe der Gleitflächen eingelassenen Faschinen bis zur Erdoberfläche wirksame   Entwässerungs-und Luftkanäle   bilden. 



   In Fig. 5 und 6 ist die Sicherung in ihrer Anwendung für Einschnitte dargestellt. Fig. 5 zeigt eine Ansicht der   Einschnittsböschung   ohne Erdbedeckung und Fig.   5   rechts mit Erdbedeckung. Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie m-n der Fig. 5. 



   Bekanntlich kommen Rutschungen in Einschnitten vor, wenn sie-in Lehm-und Tonboden mit wasserführenden Schichten sowie aus nassem tonigem Sande, sandigem Ton und auch aus   schwimmendem   Gebirge hergestellt sind. Um zum Rutschen geneigte   Einschnittsböschungen   vor dem Rutschen zu schützen und standhaft zu machen, wird in den Fuss der Böschung, und zwar in ganzer Ausdehnung der Rutschung, ein keilförmiger Faschinenbau a' (Fig. 5 und 6) hergestellt und mit diesem nebeneinander gelegte Faschinen von je 30 cm Stärke und je nach Bedürfnis in ein-bis vierfacher Zahl in   Yerbindung gebracht   und soweit in das Erdinnere eingeführt, bis die   schädlichen wasserführenden   Schichten erreicht werden.

   Andererseits wird die Böschung durch ein Netzwerk von Faschinen in   grösserer   Tiefe durchzogen, die an ihren Kreuzungspunkten durch etwa 2 m lange Pfähle miteinander verbunden werden, welche die Faschinen in ihrer gegenseitigen Lage erhalten und sie mit dem Erdreich in feste Verbindung bringen. Dieses 
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 gute Durchlüftung und Austrocknung des Erdreiches, was einerseits durch den   keilförmigen   Faschineneitbau am Fusse der   Böschung   und andererseits dadurch bewirkt wird, dass die Enden der Faschinenstränge bis an die Erdoberfläche geführt sind.   Die keilförmigen Einbauten dienen   nicht nur als   Stützen   des Erdreiches, sondern sie sind nach Form und Gefüge zur   energischen   
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 und wirken in dieser Beziehung überraschend schnell.

   Dies ist auch der Grund, dass der durch-   nässte   Rutschboden wieder zur Herstellung der Böschungen verwendet werden kann, während er bisher   unter     Aufwendung grusser Kosten meist abgefahren und durch neuen,   in Wasser   un-     lÜ", lichen Budpll   ersetzt   \\   erden   musste. t   
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 Faschinen angezogen und   abgeführt.   



    PATENT-ANSPRÜCHE :     1.   Sicherung   von abgerutschten Einschnitt-und Dammböschungen,   bei welchen die Ableitung des Wassers durch Faschinen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Faschinen in die 
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AT66911D 1913-03-27 1913-03-27 Sicherung von abgerutschten Einschnitt- und Dammböschungen. AT66911B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8709022U1 (de) * 1987-06-30 1987-10-22 Ruf, Hans-Joachim, 8050 Freising Gitterrahmen zur Abstützung der Humusschicht an Böschungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8709022U1 (de) * 1987-06-30 1987-10-22 Ruf, Hans-Joachim, 8050 Freising Gitterrahmen zur Abstützung der Humusschicht an Böschungen

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