AT66399B - Verfahren zur Verarbeitung von Schlackenwolle zu einem Wärmeschutzmittel. - Google Patents

Verfahren zur Verarbeitung von Schlackenwolle zu einem Wärmeschutzmittel.

Info

Publication number
AT66399B
AT66399B AT66399DA AT66399B AT 66399 B AT66399 B AT 66399B AT 66399D A AT66399D A AT 66399DA AT 66399 B AT66399 B AT 66399B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
slag wool
processing slag
heat
heat protectant
protectant
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gian Luigi Martiny
Original Assignee
Gian Luigi Martiny
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gian Luigi Martiny filed Critical Gian Luigi Martiny
Application granted granted Critical
Publication of AT66399B publication Critical patent/AT66399B/de

Links

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Verarbeitung von Schlackenwolle zu einem Wärmeschutzmittel. 



   Es sind bereits zahlreiche Versuche gemacht worden, um Schlackenwolle als Wärmeschutzmittel zu verwerten. Es sollten Schlackenwolle enthaltende Faserstofgemische in Säcke oder dgl. eingepackt und diese dann als isolierende Hüllen verwendet werden. Man hat ferner für die Verwendung anderer faseriger Stoffe, z. B. Asbest, als Wärmeschutzmittel vorgeschlagen, aus denselben Platten, Papier oder Karton dadurch herzustellen, dass man sie entweder mit einem Bindemittel versetzte oder ähnlich wie in der Papierfabrikation, zu einem Brei verarbeitete, der beim Erhärten isolierende, mehr oder minder dicke Blätter ergibt. Solche isolierende Massen aus Asbest sind beispielsweise in den britischen Patenten   Nr. 2518   v. J. 1872, Nr. 262 v. J. 1873,   Nr.   1145   v.   J. 1874 und Nr. 3213 v. J. 1876 beschrieben.

   Mit Hilfe der angegebenen bekannten Herstellungsweisen erhält man jedoch ein Produkt, dessen Dichte und Festigkeit von dem gegen-   geitipeM   Anhaften der Materialteilchen abhängt, das entweder durch das Bindemittel oder durch   Dnn k oder durch   das blosse Trocknen des Breies erhalten wird, in welch letzterem Falle die Dicke des fertigen Produktes aber eine begrenzte ist, soll nicht ein Zerfall eintreten. 



   Gemäss vorliegender Erfindung wird nun   bei Verwendung von Schlackenwolle   sowohl von   besonderen Umhüllungen   oder fester   Umschliessungen,   als auch von der Anwendung von Bindemitteln oder von Druck Abstand genommen und, statt einen später trocknenden Brei, ähnlich   wie in der Papierfabrikation,   herzustellen, wird die mit einer geringen Menge von Asbestfasern versetzte Schlackenwolle ohne jegliche Zerkleinerung zu einem Kissen verarbeitet. das selbst   in grossen Picken bloss   durch die gegenseitige Verschlingung der Materialfasern zusammenhält und dadurch in den Stand gesetzt ist, in seinem Inneren eine grosse Menge ruhender, bekanntlich   die beste Isolierwirkung ergebender Luft einzuschliessen.   



   Das Verfahren der Verarbeitung der Schlackenwolle besteht   darin, dass Schlackenwolle   nut anderem faserigen Material, entweder organischen oder mineralischen Ursprungs, vermischt in bekannter Weise durch Aufschlemmen mit Wasser und Absetzenlassen auf Sieben oder dgl. zu einer filzartigen Masse verarbeitet wird. 
 EMI1.1 
 bringen lässt, (lie er nach dem Trocknen beibehält. 



   Durch Erschütterungen oder dgl. wird dieser Filz, im Gegensatz zu den starren mit Hilfe 
 EMI1.2 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Verfahren zur Verarbeitung von Schlackenwolle zu einem Wärmeschutzmittel, dadurch EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT66399D 1911-04-20 1911-04-20 Verfahren zur Verarbeitung von Schlackenwolle zu einem Wärmeschutzmittel. AT66399B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT66399T 1911-04-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT66399B true AT66399B (de) 1914-08-25

Family

ID=3588342

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT66399D AT66399B (de) 1911-04-20 1911-04-20 Verfahren zur Verarbeitung von Schlackenwolle zu einem Wärmeschutzmittel.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT66399B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2123509A1 (de) Tafelförmiger Isolierkörper
AT66399B (de) Verfahren zur Verarbeitung von Schlackenwolle zu einem Wärmeschutzmittel.
CH621319A5 (en) Process for producing mineral wool products
DE2344773A1 (de) Herstellung von wollastonitkristallen
DE1120858B (de) Verfahren zum Herstellen von Papier bzw. papieraehnlichen Bahnen aus waesserigen Faserstoffdispersionen
DE861527C (de) Herstellung von Mineralwollfilzen
CH163562A (de) Verfahren zur Herstellung von Faserstoffplatten für die Bau-, Möbel-, Verpackungsindustrie usw.
DE642724C (de) Verfahren zur Herstellung isolierter Pulver und zur Fertigung von Massekernen
DE587699C (de) Verfahren zur Herstellung aus mit Isolationsstoff ueberzogenen magnetischen Teilchenbestehendes Pulver fuer Massekerne
AT211328B (de) Filtermittel
AT104710B (de) Asbestfaserstoff und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE635727C (de) Isolationsplatten o. dgl. sowie Verfahren zu deren Herstellung
AT109837B (de) Verfahren zur Herstellung von Belegungsmaterial unter Verwendung von Torf.
DE727872C (de) Verfahren zur Verfestigung von organischen Faserstoffen
DE353385C (de) Verfahren zur Herstellung von Platten, Tafeln o. dgl.
DE887003C (de) Verfahren zur Herstellung von Pressspan
AT35592B (de) Verfahren zur Herstellung von Platten aus Asbest.
DE617870C (de) Verfahren zum Herstellen geschichteter Isolierstoffe
AT80803B (de) Verfahren zur Herstellung von Platten und anderen Verfahren zur Herstellung von Platten und anderen Formlingen für Bauzwecke aus Moor (Torf). Formlingen für Bauzwecke aus Moor (Torf).
DE551721C (de) Verfahren zur Erzeugung von thermischen Isolierkoerpern
AT244207B (de) Verfahren zur Herstellung von flachen Gegenständen, wie Platten und Tafeln, durch Formung von im wesentlichen anorganischem Fasermaterial
AT105068B (de) Verfahren zur Härtung von Flächen aus Faserstoffen, wie Pappe u. dgl.
DE542915C (de) Aus mechanisch aufgeschlossenem Holz bestehender Holzfaserstoff
DE1271009C2 (de) Verfahren zur Herstellung gesinterter keramischer Formkoerper
DE2043406C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Kalkschlackensteinen unter Mitverwendung von Flugasche