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Bezeichnungen in entgegengesetzter Reihenfolge für die Subtraktion versehen. Auf den Tasten werden die verschiedenen Bezeichnungen zweckmässig durch ihre Schrift, Stellung, Farbe oder Form voneinander unterschieden, wie dies etwa in Fig. 3 angedeutet ist. Hier sind die oberen Bezeichnungen für Addition, die unteren für Subtraktion bestimmt.
Bei dem Typenrad a werden die Typen für die Subtraktion zwischen denen für die Addition untergebracht. Eine Abwicklung des Typeuradcs ist in Fig. 4 dargestellt. Hier ist der halbe Umkreis des Rades gestreckt wiedergegeben. Die grossen Typen sind für Addition, die kleinen fiir Subtraktion bestimmt.
Um nun einmal die grossen, einmal die kleinen Typen des Rades Cl wirksam zu machen, ist das Rad a mit seinem von den Tasten beeinflussten Antrieb durch eine Vorrichtung verbunden, die bei Einstellung auf Subtraktion das Rad a um den Abstand einer grossen von der benachbarten kleinen Type verstellt. Wenn also vorher in der Ruhelage des Rades a die grosse Ziffer 3 dem Farbband f gegenüber lag, so wird durch diese Vorrichtung die kleine Ziffer 9 vor das Farbband gebracht. Damit jedoch die Subtraktion richtig vonstatten geht, ist noch eine zweite Vorrichtung nötig, die beim Umschalten der Maschine auf Subtraktion das am weitesten rechts liegende Zählrad des Zählwerkes das Einerrad um einen Schritt verstellt.
Eine Additionsmaschine solcher Art arbeitet bei Subtraktion in folgender Weise : Es werde wieder das eingangs beschriebene Beispiel benutzt : Von der Zahl 4738 soll die Zahl 563 abgezogen \\c den. Zunächst wird die zu vermindernde Zahl niedergeschrieben und im Zählwerk eingestellt. Lhnl1 wird mittels der für die Subtraktion vorgesehenen Umstellvorrichtung das Typenrad auf die kleinen Ziffern umgeschaltet. Gleichzeitig wird das Einerrad des Zählwerkes um einen Schritt vorwärts geschaltet, so dass im Zählwerk nunmehr die Zahl 4739 steht.
Jetzt werden Tasten
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oberen der Addition dienenden Ziffern 99436 addiert (dadurch folgt, dass auch die Taste der U zweimal angeschlagen werden muss) Nach dieser Operation zeigt das Zählwerk 4739-t-99436 = 0417.'), d. h. dasselbe Resultat, das bei direkter Subtraktion der Zahl 563 von 4738 entstehen würde.
Es sollen nun die Vorrichtungen zum Umschalten des Typenrades und zum Fortschalten des Einerrades um eine Einheit beschrieben werden :
Auf der Welle d ist ein Arm k drehbar, aber nicht seitlich verschiebbar angeordnet. Er wird beim Anschlag einer Taste mittels einer nicht dargestellten bekannten Cbertragungs-
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des Rades a nu@@ehr die kleine Ziffer 9 vor das Farbband f zu liegen kommt. In der neuen LagewirddasRadavomHebelofestgehalten.
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sem Gesperre wirkungslos ist.
Beim Einstellen der abzuziehenden Zahl ird derWagen b schrittweise nach rechts ver-
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versehen werden. Für dieses Doppelfarbband ist dann ein Umschalter vorzusehen, der durch ein geeignetes Gestänge vom Hebel r betätigt wird. Diese Schaltvorrichtung wird zurückgestellt. wenn sich die Maschine auf Addition zurückschaltet.
Statt das Einerrad durch den Subtraktionshebel r direkt um einen Schritt fortzuschalten.
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im geeigneten Moment vom Wagen b betätigt werden kann. Eine solche Vorrichtung ist in den Fig. 5 und 6 beispielsweise veranschaulicht.
Auf einer Welle 4 ist ein Arm 3 seitlich verschiebbar angeordnet. Wird die Maschine für Addition verwendet, so steht der Arm 3 neben dem vierzähnigen Rade 5, das in der Ebene des Einerrades liegt. Bei Umstellung des Hebels y wird der Arm 3 durch Verbindungen, die auf der Zeichnung nicht dargestellt sind, vom Hebel r in die Ebene des Rades 5 geschoben. Kommt nun
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Einheit weiter. Nach der Schaltens steht das Rad 5 in der strichpunktierten Lage.
Wird nun der Wagen b nach links zurückgeführt, so fällt der Arm 3 in seine Ruhelage herab und das Rad 5 wird von einer zweiten Schubkurve 7, die ebenfalls am Wagen b sitzt, um das noch fehlende Stück einer vollen Vierteldrehung weitergeschaltet, so dass bei der nächsten Subtraktion der Arm 3 von neuem das Rad ; fortschalten kann.
Die zuletzt beschriebene Ausführungsform zum Schalten des Einerrades um eine Einheit besitzt gegenüber der vorher beschriebenen den Vorzug, dass bei wiederholter Subtraktion eine einmalige Umstellung genügt, solange die Subtraktion fortgesetzt wird, während bei der ersten Ausführungsform jede Subtraktion eine neue Betätigung der Subtraktionstaste erfordert.
Das Typenrad a braucht nicht notwendig als Rad ausgebildet zu sein, es kann auch die Form eines Sektors oder einer hin und her verschiebbaren Scheibe oder ähnliche Form besitzen.
Es kann auch durch zwei Räder ersetzt werden, deren eines die Typen für die Addition und deren anderes die für die Subtraktion trägt. Die beiden Ziffernarten können im Zickzack angeordnet sein. so dass bei Umstellung eine Verschiel) uhg um einen Schritt, stattfinden muss oder aber nebeneinander. In i-txtercm Falle ist nur eine seitliche Verstellung um den Abstand der beiden Räder notwendig. Man kann auch auf demselben Rade zuerst die Tvpen für Addition und hinter ihnen die für Subtraktion anbringen.
Dann muss aber heim Umstellen auf Subtraktion das Tvpcnrad um einen erheblichen Betrag verstellt werden, etwa eine halbe Umdrehung, wenn beide Be zeichnungsarten den ganzen Umkreis des Rades einnehmen.
Es ist selbstverständlich, du. ss man die besondere Schaltung des Einerrades um eine Einheit sowohl beim Subtrahend wie beim Minuend vornehmen kann. Dann wird bei dem oben angeführten
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die Ziffern 9 bis 0 geschrieben werden.