AT65695B - Additionsmaschine. - Google Patents

Additionsmaschine.

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AT65695B
AT65695B AT65695DA AT65695B AT 65695 B AT65695 B AT 65695B AT 65695D A AT65695D A AT 65695DA AT 65695 B AT65695 B AT 65695B
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Johann Berger
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Johann Berger
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Additionsmaschine.   
 EMI1.1 
 



  Es sind neun Zahnstangen A1 bis A9 vorgesehen, von denen die erste einen Zahn, die zu le zwei Zähne usw., die letzte neun Zähne besitzt (Fig.   I,     II,   III). Jede Zahnstange ist von einer unter ungefähr 50  geneigten fixen Gleitschiene E umgeben (Fig. IV, V), innerhalb welcher sie mittels Hebel F durch Druck auf die Tasten in einer bestimmten Richtung bewegt werden kann Die bei dell Hebeln F gezeichneten kleinen Kreise a, b bedeuten Gelenke. 



   Fis'zeigt die Wirkungsweise dieser Zahnstangen. Der oberste Zahn befindet   pich bei   
 EMI1.2 
 Hebel F9 zwei Gelenke a9, b9 besitzt, die Zahnstange längs des Bodens e der Gleitschiene E in der Richtung des Pfeiles   cl,   bis sie in ihrer ganzen Länge an die Seite e der Gleitschiene anstösst. 



   Gleichzeitig schiebt sich der erste Zahn 1 in die Zahnlücke f der Zahnwalze B. 



   Wird der Druck fortgesetzt, so glertet die Zahnstange nummehr längs der Linie   c in   der   Hichtung nach aufwiirts, his   das obere Ende der Zahnstange an die obere Begrenzung der Gleit- 
 EMI1.3 
 Richtung des Pfeiles gedreht. Fig. IV zeigt die Ruhestellung und die höchste Stellung der Zahn-   stange Ja. Hurt   jetzt der Druck auf die Taste auf, so fällt die Zahnstange teils durch ihre 
 EMI1.4 
 beiden Seiten der Walze angebrachten Hemmungsrädchen J1 und J2 (Fig. I,   II,   III) un- moglichgemacht. 



  ; Die analoge Wirkungsweise z.   li.   der Zahnstange A3 zeigt Fig. VI. Die Hebel sind nur aus 
 EMI1.5 
 d. h. man addiert zuerst die Einer, dann dir Zehner, die   Hunderter uaw.   



   Addieren wir beispielsweise Einer, so schalten wir durch eine weiter unten besprochene 
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 auf dem elastischen Metallstäbchen M (Fig. VIII), auf welchem sich noch ein zweiter Stift N befindet, der zwischen den Zähnen 3 und 4 des Zählrädchens   Dl   zum Vorschein kommt (Fig. VII). Die Zähne des Zählrädchens gleiten über diesen Stift hinweg. Nur auf der unteren Seite des Zahnes 3 ist eine kleine Erhöhung   9   angebracht, welche, wenn das Zählrad eine volle Umdrehung macht, den Stift   N   für einen Moment niederdrückt.

   Dadurch wird auch die Hemmung durch den Stift L für einen Moment ausgeschaltet und das   Umscha. lträdchen K1   dreht sich um einen Zahn weiter und bewegt gleichzeitig auch das Zählrädchen   D,   in dessen Zähne es eingreift, um den zehnten Teil einer Umdrehung weiter. 



   Ganz analog werden auch nach einer vollen Umdrehung des Zählrädchens D2 die Hunderter mittels des   Umschalträdchens   à auf das Zählrädchen   Dg   übertragen. Eine Umschaltung der Tausender erscheint für die Praxis nicht mehr nötig. 



   Will man nun die Zehner aller Posten addieren, so bringt man das Zählrädchen Da (auf welchem alle übertragenen Zehner bereits markiert sind) an die Stelle des Zählrädchens   Z. Die   Addition und Umschaltung erfolgt in derselben Weise wie früher. Ebenso geht man bei der Addition der Hunderter vor usw. Zum Schluss ergeben die auf den einzelnen Rädchen markierten Ziffern die Summe. 



   Die   Zählrädchen   sind auf der unteren Seite einer linealförmigen Aluminiumplatte 0 
 EMI2.1 
 auf welcher die   Zählrädchen   befestigt sind, gehoben (etwas aufgeklappt) werden, das SumnLerrad und die   UmschaltrÅadchen   ausgeschaltet und hierauf nach rechts soweit verschoben werden, bis das nächste Zählrädchen genau an der Stelle des vorhergehenden sich befindet. 



   Auf der unteren Seite der Platte 0 sind keilförmige Erhöhungen v angebracht (Fig. IX, X), welche in ebensolche Vertiefungen m passen. Der Abstand der Spitzen zweier Keile ist gleich dem Abstande der Achsen zweier Zählrädchen. 



   Die Bewegung wird erzielt durch die in Fig. XII gezeichnete Vorrichtung. Durch einen Druck auf die Taste P (Fig. III) kann durch den Hebel Q längs einer vertikalen vierkantigen Schiene R der Schlitten S (Fig. XII) nach aufwärts verschoben werden, an welchem ein durch 
 EMI2.2 
 gezeichneten Ruhestellung gehalten wird. 



   Wird nun durch die erwähnte Taste P der Schlitten S und mit ihm der Metallstab T nach 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
   Fig. IX. )  
Durch das gebogene Metallstück U (Fig. IX, XI, XIV) wird eine weitere Aufwärtsbewegung der Platte unmöglich gemacht und die Bewegung verwandelt sich nunmehr in eine horizontale von links nach rechts, bis die   keilförmigen   Erhebungen in die nächsten   keilförmigen Vertiefungen   fallen. Fig. XII, XIII, XIV stellen die drer Phasen der Bewegung dar. Hört der Druck auf die Taste auf, so fällt der   Metallstab T wieder   in seine frühere Lage zurück. 
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   Zu bemerken ist noch, dass die Durchmesser und die Anzahl der Zähne der Zahnräder nicht im Verhältnis gezeichnet sind. Da nur verlangt wird, dass die   Zählrädchen   zehn Zähne besitzen müssen und auch bei diesen der Durchmesser beliebig gewählt werden kann, wird die Konstruktion der Zahnräder nicht auf Schwierigkeiten stossen. 
 EMI3.1 
 
1.   Additionsmaschine   mit einem Satze Tasten, bei welcher Zahnstangen in eine   Zahnwalze   eingreifen, die um die der niedergedrückten Taste entsprechende Zahl von Zähnen verdreht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die neun an   Gieitschienen (E bis E geführten   Zahn- 
 EMI3.2 
 dem Zahlenwerte einen, zwei, usw.

   bis neun Zähne tragen, deren erster bei Beginn des Tastendruckes sich in die   Zahnlücke (f)   der Walze (B) einschiebt, welche Zahnstangen bei weiterem Drucke die Walze entsprechend der Zähnezahl weiterschalten, bis ihr oberstes Ende an die Begrenzung der   Gleitschiene stösst,   während ihre Rückführung teils durch die Wirkung ihres Gewichtes, teils durch Federn   (H) erfolgt.  

Claims (1)

  1. 2. Additionsmaschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Zehnerübertragung durch ein Zahnrad (K) erfolgt, welches infolge einer angebrachten Uhrfeder das Bestreben hat, sich in einer Richtung zu drehen, durch einen in das Zahnrad eingreifenden Stift (L) aber gehemmt EMI3.3 schein kommt, dessen Zähne darüber hinweggleiten und nur der eine, an der unteren Seite verstärkte Zahn desselben beim Darübergleiten den Stift niederdrückt, wodurch auch der Hemmungsstift für einen Moment ausgeschaltet wird, so dass das Zahnrad sich um einen Zahn weiterbewgt und auch das nächste Zählrädchen. in dessen Zähne es eingreift, sich um den zehnten Teil einer Umdrehung weiterdreht.
    3. Additionsmaschine nach Anspruch 1 und 2, bei der das Heben und Verschieben des Lineals durch einen Druck auf eine Taste bewerkstelligt wird, dadurch gekennzeichnet, dass längs einer vertikalen Achse (R) ein Schlitten (8) nach aufwärts verschoben wird, an welchem sich ein Metallstab (T) befindet, welcher bei der Aufwärtsbewegung in eine Vertiefung der Platte (0) eingreift und diese zunächst soweit hebt, dass die keilförmigen Erhöhungen (1 :) der Platte aus den keilförmigen Vertiefungen (m) ausgehoben werden und eine weitere Aufwärtshewegung durch ein gebogenes Metallstück (U) verhindert wird, so dass sich die Bewegung nunmehr in eine horizontale verwandelt, durch welche die Platte soweit nach rechts verschoben wird, bis die vorerwähnten keilförmigen Erhöhungen in die nächsten keilförmigen Vertiefungen fallen.
    4. Additionsmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweimal rechtwinkelig gebogener Metallstab (X), dessen kürzerer Arme durch eine Durchbohrung einer drehbaren kleinen Säule (W) gehen, in welcher sie verschoben werden können, entsprechend den Zeigern (1'), die auf den durch die Befestigungsplatte (f) hindurchgehenden Achsen der Zählrädchen fix befestigt sind und in der Nullstellung eine bestimmte Stellung einnehmen, vertikale nach abwärts gehende Stifte trägt, welche in eine schleifenförmige, in die Platte des Lineals (O) vertiefte Rinne (J) reichen, wodurch er so bewegt werden kann, dass alle auf ihm befestigten Süfte dieselbe schleifenartige Bewegung mitmachen,
    die in verschiedenen Stellungen befindlichen Zeiger ergreifen und diese und damit auch die Zählrädchen in ihre Nullstellung zurückfahren.
AT65695D 1913-05-08 1913-05-08 Additionsmaschine. AT65695B (de)

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AT65695T 1913-05-08

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AT65695B true AT65695B (de) 1914-07-10

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ID=3587617

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AT65695D AT65695B (de) 1913-05-08 1913-05-08 Additionsmaschine.

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