DE450412C - Rechenmaschine mit feststehendem Einstellwerk und feststehendem Zaehlwerk - Google Patents

Rechenmaschine mit feststehendem Einstellwerk und feststehendem Zaehlwerk

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DE450412C
DE450412C DEM92848D DEM0092848D DE450412C DE 450412 C DE450412 C DE 450412C DE M92848 D DEM92848 D DE M92848D DE M0092848 D DEM0092848 D DE M0092848D DE 450412 C DE450412 C DE 450412C
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Description

  • Rechenmaschine mit feststehendem Einstellwerk und feststehendem Zählwerk. Die Erfindung betrifft eine Rechenmaschine für die vier Rechenarten mit statt der Zählräder zwecks Einstellung der Stellenzahl quer verstellbaren Zählradtriebgliedern.
  • Es ist bereits versucht worden, Rechenmaschinen herzustellen, bei welchen zwecks Einstellung der Stellenzahl die Zähiradtriebglieder statt der Zählräder quer verstellt werden, doch waren diese Vorrichtungen in der Praxis wegen ihrer erheblichen Nachteile nicht verwendbar. So wurde bei einer Ausführungsform statt der Zählräder das ganze Einstellwerk mitsamt den Tasten verschoben, wodurch aber ein Rechnen bzw. ein Einstellen der Tasten bei dieser Maschirre sehr erschwert war, da die Tasten stets an anderer Stelle gesucht werden mußten.
  • Bei einer anderen Ausführung war ein sicheres Rechnen mit diesen Vorrichtungen nicht möglich, da die Übertragungsverbindung zwischen den Zählradtriebgliedern und den Antriebsgliedern nicht zwangläufig war.
  • Durch die Erfindung wird es nun ermöglicht, Maschinen ohne Zählwerkschlittenverschiebung zu erhalten, welche ebenso vollkommen rechnen wie die bisher verwendeten Maschinen mit verschiebbarem Zählwerkschlitten, und zwar stehen bei der Erfindung die Zählradtriebglieder in dauerndem Eingriff mit den Antriebsgliedern. Es erfolgt zu diesem Zweck die Übertragung der Bewegung von den Antriebsgliedern auf die Zählradtriebglieder mittels Zahnrippenwalzen.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. ' Abb. i zeigt eine perspektivische Ansicht der Maschine, bei der der Übersichtlichkeit halber einzelne Teile weggebrochen sind und bei der alle nicht zur Erfindung gehörigen Mechanismen, wie die Schaltung des Zwischenwerkes, die Zehnerschaltung und das Einstellwerk, die Tastatur und die Antriebskurbel, weggelassen sind.
  • Abb. 2 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Übertragungswerkes, bei dem durch besonders vorteilhafte Ausbildung der Zahnradwalzen eine geringe Höhe der Maschine erreicht wird.
  • Abb. 3 zeigt eine Vorderansicht der Ziffernrolle des Umdrehungszählwerkes und ihre Antriebsglieder.
  • Abb. 4 zeigt eine Ansicht der Abb.3, in Richtung des Pfeiles a gesehen.
  • Die mit Stufen 3 versehenen Schienen q. sind in Schlitzen 2 des Maschinengestells i in achsialer Richtung verschiebbar gelagert. Die Schienen 4 werden dabei in bekannter Weise von einer nicht gezeichneten Handkurbel mittels geeigneter federnder Zwischenglieder in Richtung des Pfeiles 5 so weit verschoben, bis sie mit ihren Stufen 3 an die nicht gezeichneten niedergedrückten Tasten einer bekannten Tastatur anschlagen. Nach Loslassen der Kurbel eilen die Schienen unter dem Zuge der erwähnten federnden Zwischenglieder in ihre Anfangslage zurück. Die Stufenschienen 4 sind an ihrem im Maschinengestell i gelagerten Teil als Zahnstange ausgebildet. Quer über diesem als Zahnstange ausgebildeten Teil der Stufenschienen 4 ist eine der Anzahl der Stufenschienen entsprechende Anzahl Achsen 6 angeordnet, die in den Löchern 8 des Maschinengestells drehbar gelagert sind. Jeder Stufenschiene ist ein auf den Achsen 6 befestigtes Rad 7 zugeordnet. Jedes Rad 7 überträgt die ihm von seiner zugehörigen Stufenschiene 4 erteilte Bewegung auf eine über ihm liegende Zahnrippenwalze 9, die mittels der Zapfen io in den Löchern ii des Gestells x gelagert ist. Mit jeder Zahnrippenwalze 9 steht ein Zahnrad 15, welches auf der in den Löchern 13 des Rahmens 12 drehbar gelagerten Achse 14 fest angeordnet ist, in Eingriff. Jedes Zahnrad 15 steht dabei mit einer der in den Schlitzen 16 des Rahmens 12 verschiebbar gelagerten Zahnstangen 17 in Eingriff. Zur Verbreiterung der Auflageflächen für die Zahnstangen 17 ist am Rahmen i2 eine Leiste 12a angebracht. Die Zahnstangen 17 übertragen ihre Bewegung mittels der auf der Achse i9 drehbar - angeordneten Zwischenräder 2o auf die mit den Ziffernrollen 2i fest verbundenen Ziffernrollenantriebsräder ä2. Es ist also jeder Arbeitsstelle der Maschine eine Stufenschiene 4, ein Zahnrad 7, eine Achse 6, eine Zahnrippenwalze 9, eine Achse 14, ein Zahnrad 15, eine Zahnstange 17, ein Zahnrad 2o, 22 und eine Ziffernrolle 21 zugeordnet. Der Rahmen 12 ist mittels der an ihm angebrachten Rillen 23 und 24 unter Vermittlung von Stahlkugeln 25 in dem am Gestell angeordneten Rillen 26 verschiebbar. Wird er verschoben, so wandern die Achsen 14 mitsamt den Rädern 15, die dauernd in Eingriff mit den Zahnstangen 17 bleiben, mit. Die Räder 15 gleiten also in den Zahnrippenwalzen 9 entlang. Dadurch ist trotz Verschiebung des Rahmens i2 eine dauernde zwangläufige Verbindung zwischen Stufenschienen 4 und Zahnstange 17 gewährleistet. Die Vorrichtung zur Verschiebung des Schlittens kann beliebig sein und ist auf der Zeichnung nicht dargestellt.
  • An beiden Seiten des Maschinengestelles sind Hebel --7 angeordnet, von denen in der Zeichnung nur der rechts am Maschinengestell angeordnete dargestellt ist. Die Hebel 27 sind in 28 an den Armen 29 und 3o des Maschinengestells im Drehsinne des Uhrzeigers schwenkbar angelenkt, und die Tragachse i9 der Zwischenräder 2o ist in 31 und die Tragachse 19a der Ziffernrollen 2i in 32 in den Hebeln 27 gelagert. Die Anordnung der Achsen z9 und iga in den schwenkbaren Hebeln 27 hat den Zweck, die Zwischenräder 2o durch Ausschwenken der Hebel 27 um 28 mit den Zahnstangen 17 außer Eingriff zu bringen, was erforderlich ist, wenn die Zahnstangen 17 nach Übertragung eines Wertes in das Resultätwerk ihren Rückweg antreten. Der nähere Vorgang dieser Arbeit ist aus den später angeführten Rechenbeispielen ersichtlich.
  • Hinter dem Resultatwerk, welches mit R bezeichnet ist, ist das sogenannte Umdrehungszählwerk U angeordnet, das die Anzahl der getätigten Kurbelzüge anzeigt. Das Umdrehungszählwerk ist auf der in 34 in den Armen 29 und 30 gelagerten Achse 33 angeordnet. Es besteht aus mit Zahnrädern 36 fest verbundenen Ziffernrollen 35. =Die Zehnerübertragung kann von beliebiger Art sein. Die Betätigung des Umdrehungszählwerkes geschieht auf folgende Weise.
  • An der rechten Seitenwand 37 des Rahmens 12 ist die in Abb. 3 und 4 dargestellte Vorrichtung angeordnet. Diese Vorrichtung besteht aus einem Hebel 38, welcher mit einer in der Seitenwand 37 drehbar gelagerten Buchse 39 (Abb. 3) fest verbunden ist. An dem Hebel 38 sind zwei Klinken 40 und 41 mittels der Stifte 42 und 43 angelenkt und werden von den Federn 44 und 45 gegen die Anschläge 5o und 51 des Hebels 38 gezogen. Die Federn 44 und 45 sind dabei an den Zapfen 46 und 47 der Klinken 40 und 41 und den Zapfen 48 und 49 des Hebels 38 aufgehängt. Die Buchse 3g--ist mit einem vierkantigen Loch versehen, in welchem die mit einem kurbelförmigen Arm 52 versehene Vierkantachse 53 leicht verschiebbar angeordnet ist. Die Vierkantachse 53 wird durch nicht gezeichnete Mittel stets in einer bestimmten Lage zum feststehenden Maschinenrahmen, gehalten, während die Buchse 39 sich mitsamt dem an ihr angeordneten Mechanismus mit dem Rahmen 12 verschiebt. Bei Betätigung der Maschine, d. h. bei einem Kurbelzug, wirkt nun ein nicht dargestellter Mechanismus auf den Kurbelzapfen 54 ein und schwenkt die Kurbel bei Additionsstellung der Maschine entgegen der Drehrichtung des Uhrzeigers und bei Subtraktionsstellung in Drehrichtung des Uhrzeigers aus, worauf die Kurbel wieder durch eine nicht gezeichnete Feder in ihre in Abb. 4 dargestellte Normallage zurückgezogen wird. Aus Abb. 4 geht hervor, daß beim Ausschwenken des Hebels 38 entgegen dem Drehsinne des Uhrzeigers die Klinke 4o auf den Zahn 36 a einwirkt und das Zahnrad 36 und mit diesem die Ziffernrolle 35 um eine Einheit dreht. Beim Ausschwenken der Kurbel 52 in Drehrichtung des Uhrzeigers wird durch die Klinke 41 eine geläufige Bewegung des Rades 36 und der Rolle 35 hervorgerufen. Nachdem die Klinke 40 bzw. 41 das Zahnrad um eine Einheit weitergeschaltet hat, knickt sie auf ihrem Rückweg beim Anschlagen an den Zahn 36a entgegen der Wirkung der Feder 44 bzw. 45 durch und -verstellt nicht das Rad 36 bzw. die Rolle 35. Da bei Verschiebung des Rahmens 12 das Umdrehungszählwerk in bezug auf den Rahmen 12 und die Achse 53 bzw. Kurbel 52, 54 in bezug auf das feste Maschinengestell ihre Lage beibehalten, kann die jeweilig in Wirklage befindliche Umdrehungszählwerkstelle betätigt werden. Dieser Umdrehungszählwerksmechanismus gehört nicht mit zur Erfindung und kann durch irgendeine andere geeignete Konstruktion ersetzt werden.
  • Im folgenden ist die Wirkungsweise der Rechenmaschine an einigen Beispielen erläutert. Addition: 312 -f- 93. Durch einen nicht zur Erfindung gehörenden und nicht dargestellten Umschalthebel wird der Schaltmechanismus der Maschine und insbesondere das Abheben des Resultatwerkes R so geschaltet, daß die Räder 2o mit den Zahnstangen 17 dann außer Eingriff kommen, wenn dieselben ihren Rückgang in Pfeilrichtung y antreten. Der Rahmen =2 wird, wie in Abb. z dargestellt, bei Addition in seine äußerste Rechtslage gebracht. Nunmehr wird die Zahl 312 mittels der nicht gezeichneten Tasten auf bekannte Weise eingestellt. Diese Zahl 312 kann dabei in einem nicht dargestellten, mit der Tastatur auf bekannte Weise in Verbindung stehendem Anzeigewerk sichtbar gemacht werden. Ist dieses geschehen, so wird die nicht gezeichnete Kurbel bekannter Konstruktion betätigt, und dadurch werden die Stufenschienen 4 in Richtung des Pfeiles 5 so weit bewegt, bis sie durch die gedrückten Tasten gehemmt werden.
  • Es bewegt sich also die Stufenschiene 4a die der Einerstelle entspricht, um zwei Einheiten, die Zehnerstüfenschiene 4b um eine Einheit und die Hunderterstufenschiene 4c um drei Einheiten. Die Stufenschienen 4a, 4b, 4` bewirken hierbei eine Drehung der mit ihrem als Zahnstange ausgebildeten Teil in Eingriff stehenden Zahnräder 7. Die auf den Achsen 6 b, 6 c, 6 d usw. angeordneten Zahnräder 7 und die Zahnräder 15 sind dabei um einen Kolonnenabstand x versetzt. Die durch Verschieben der Stufenschienen. in. Richtung des Pfeiles 5 hervorgerufenen Drehungen der Räder 7 verdrehen die der Stufenschiene 4a entsprechende Zahnrippenwalze g um zwei Einheiten, die der Stufenschiene 4 b entsprechende Zahnrippenwalze g b um eine und die der Stufenschiene 4c entsprechende Zahnradwalze g c um drei Einheiten entgegen dem Drehsinne des Uhrzeigers. Diese Zahnrippenwalzen bewirken eine Drehung der entsprechenden Zahnräder 15 im Drehsinne des Uhrzeigers um zwei, eine bzw. drei Einheiten, die dann eine Verschiebung der Zahnstangen 17 a, z7 b, 17 c in Pfeilrichtung v um den entsprechenden Wert hervorrufen. Durch die Verschiebung der Zahnstange 17 a um zwei Einheiten und der Zahnstangen i7b und z7c um eine bzw. drei Einheiten werden die Zwischenräder 2o um den jeweiligen Wert entgegen dem Drehsinne des Uhrzeigers gedreht, die dann eine Drehung der Zahnräder 22 bzw. Ziffernrollen 2z hervorrufen. Der mittels der Tä.sten gedrückte und durch das obenerwähnte Anzeigewerk angezeigte Wert erscheint hierdurch im Resultatwerk R. Hierauf wirkt ein mit der Antriebskurbel in Verbindung stehender, nicht gezeichneter Mechanismus auf den nach unten ragende. Schenkel des das Resultatwerk tragenden Hebels 27 und schwenkt diesen mitsamt dem Resultatwerk um Punkt 28 im Drehsinnne des Uhrzeigers aus, wodurch die Räder 2o mit den Zahnstangen 17 außer Eingriff kommen. Hierauf kehren außer dem Resultatwerk und den Rädern 2o sämtliche Teile, einschließlich der nicht gezeichneten Handkurbel und der gedrückten Tasten, in ihre Anfangslage zurück. Der Hebel 27 wird dabei, bis die Antriebskurbel ihre Anfangslage eingenommen hat, in der ausgeschwenkten Stellung gehalten und wird darauf durch Zwischenglieder entsperrt, so daß er in die in Abb. i dargestellte Lage zurückkehrt und die Räder 2o wieder mit den Zahnstangen 17 in Eingriff bringt. Die Maschine befindet sich also wieder in der Nullage, während das Resultatwerk die Zahl 312 anzeigt. Bei dem zu dieser Rechnung notwendigen Kurbelzug wird auch die Kurbel 52 (Abb. 3) durch einen nicht dargestellten Mechanismus entgegen dem Drehsinne des Uhrzeigers ausgeschwenkt, so daß der Hebel 38 (Abb. 4) mittels der an ihm angebrachten Klinke 4o auf den Zahn 36a des mit der Ziffernrolle 35 fest verbundenen Zahnrades 36 einwirkt und dieses um eine Einheit im Sinne des Uhrzeigers dreht:- Das Umdrehungszählwerk U weist dadurch in 'seiner Einerstelle eine = auf. Die Umdrehungszählwerksziffernrollen werden dabei in ihrer jeWeiligen Lage durch eine Vorrichtung festgehalten. Bei seiner Rückbewegung entgegen dem Drehsinne des Uhrzeigers knickt der Hebel 4o durch und wirkt somit nicht auf die Ziffernrolle.
  • Nach diesem Vorgang wird mittels der Tastatur die Zahl 93 eingestellt, und zwar so, daß in der Einerstelle 3 und in der Zehnerstelle 9 gedrückt wird. Durch einen weiteren Kurbelzug werden die Zahnstangen -4a und 4b um drei bzw. neun Einheiten in-Richtung des Pfeiles 5 bewegt, wodurch auf dieselbe Weise; wie oben beschrieben, eine Verdrehung. des Resultatwerkes hervorgerufen wird. Da das Resultatwerk, wie weiter oben beschrieben, mit Zehnerschaltung versehen ist, erscheint in. demselben die Zahl 405, während in der Einerstelle des Umdrehungszählwerkes eine 2 erscheint. Es sind also bisher zwei Kurbelzüge getätigt worden. Multiplikation 87 x.24. Multiplikation wird bei- der Maschine nach vorliegender Erfindung durch gehäufte Addition gebildet. Ein wiederholtes Drücken der Tasten ist dabei nicht erforderlich, weil durch Betätigung eines bekannten, nicht dargestellten besonderen Schaltmechanismus die gedrückten Tasten nach dem ersten Kurbelzug nicht hochgehen, wie es bei Addition der Fall ist, sondern in ihrer gedrückten Lage bleiben. -Um -irgendeinen Wert mit beispielsweise 5 zu multiplizieren, bleibt der Rahmen 12 in der in Abb. i dargestellten Lage. Nach dem Einstellen des entsprechenden Wertes mittels der nicht gezeigten Tastatur weiden fünf Kurbelzüge getätigt, wodurch der jeweilige Wert im Resultatwerk R erscheint. Das Umdrehungszählwerk U zeigt nach Beendigung des Rechnungsvorganges den Multiplikator 5. Bei Multiplikation eines Wertes, beispielsweise 87 mit einem mehrstelligen Multiplikator 24, wird der Rahmen 12 um eine Stelle weniger nach links verschoben, als der Multiplikator Stellen hat. Es ist also im vorliegendem Falle eine Verschiebung um nur eine Stelle erforderlich. Nachdem nun die Zahl 87 mittels der Tastatur eingestellt ist, werden zwei Kurbelzüge getätigt, wodurch im Resultatwerk R in der Tausenderstelle (vierte Stelle von links) eine z, in der Hunderterstelle eine 7 und in der Zehnerstelle eine 4 erscheint. Im Resultatwerk steht also 1740. Dieses entspricht der Multiplikation von 87 mit zweimal io = 2o. Die Einerstelle des Resultatwerkes R und des Umdrehungszählwerkes U bleibt dabei in Ruhe, denn durch die Verschiebung des Rahmens 12 um eine Stelle wirkt die erste Zahnstange 17 nur auf die Zehnerstelle des Resultatwerkes und der Antriebsmechanismus des Umdrehungszählwerkes nur auf die Zehnerstelle des Umdrehungszählwerkes. Die Ziffern der Zehnerstelle des Umdrehungszählwerkes werden also bei -zwei Kurbelzügen um zwei Einheiten vorgeschaltet, weshalb in demselben die Zahl 2o erscheint. Nach diesem Vorgang wird- der Rahmen 12 um eine Stelle nach rechts in die in Abb. i dargestellte Läge verschoben und nun vier Kurbelzüge getätigt, wodurch die Zahl 87 mit 4 multipliziert wird. Dadurch wird zu der im Resultatwerk stehenden Zahl i 74o der Wert 348 addiert. In dem Resultatwerk erscheint also die Zahl 2 o88. In der Einerstelle des Umdrehungszählwerkes erscheint, den vier Kurbelzügen entsprechend, die Zahl 4, so daß nun- der Multiplikator 24 im Umdrehungszählwerk zu sehen ist. .
  • Subtraktion.-Bei Subtraktiön wird die Maschine genau so betätigt und die Einstellung des' jeweiligen Wertes genau so vorgenommen Wie bei Addition, nur mit -dem. Unterschied, daß durch vorheriges Einstellen geeigneter, nicht gezeigter Mittel das Ausheben des Resultatwerkes. nicht wie bei Addition Während des -Rückganges der Zahnstange 17 in Pfeilrichtung r, -söndern während des Vorganges derselben in- Pfeilrichtung v erfolgt. Das Resultatwerk wird also beim Rückgange der Zahnstangen 17 in Richtung des Pfeiles v negativ betätigt werden.-Division: 1 250 496 -' 5 344-Der Dividend i 25o 496 wird mittels der nicht gezeichneten Tastatur eingestellt und durch einen--Kurbelzug in das Resultatwerk so übertragen; daß die erste Stelle von links in der ersten Stelle von links des Resultatwerkes erscheint. Man wird also praktisch den Dividenden, von links anfangend, im Einstellwerk (Tastatur) einstellen und den Rahmen 12 so verlegen, daß sich die erste Stelle von links desselben und die erste Stelle von links des Resultatwerkes gegenüberstehen. Im Umdrehungszählwerk ist durch den einmaligen Kurbelzug eine i erschienen, diese wird mittels einer nicht dargestellten bekannten Löschvorrichtung gelöscht. Hiernach wird der Divisor 5344 im Einstellwerk eingestellt, und zwar ebenfalls von links beginnend, so daß sich 5 344 im Einstellwerk und 1250 im Resultatwerk gegenüberstehen. Jetzt wird die Maschine mittels geeigneter Schaltmittel auf Division geschaltet und durch einen Kurbelzug 5 344 von I 25o abgezogen. Da 5 344 größer ist als = 25o, wird das Fassungsvermögen der Maschine überschritten, welches entweder durch ein Klingelzeichen oder durch Sperrung der Maschine kenntlich gemacht wird. Diese vorgenommene Subtraktion muß nun aber durch eine Addition des Divisors korrigiert werden, worauf der Rahmen i2 um eine Stelle nach rechts verschoben wird und nunmehr 5 344 von 12 504 zweimal abgezogen werden kann, wonach im Resultatwerk die Zahl 181696 erscheint.
  • Bei weiterer Subtraktion ertönt wieder das Klingelzeichen bzw. tritt wieder eine Sperrung der Maschine ein. Dieses Zeichen zeigt an, daß das Fassungsvermögen überschritten und eine Addition des Divisors zur Korrektur erforderlich ist. Hierauf wird der Rahmen 12 wieder um eine Stelle nach rechts verschoben. Jetzt kann 5 344 von der im Resultatwerk stehenden Zahl 181: 696 dreimal abgezogen werden. Beim vierten Kurbelzug ertönt dann das Klingelzeichen, welches die erforderliche Addition des Divisors anzeigt. Nachdem nun der Rahmen =a um eine Stelle nach rechts verschoben ist, steht dem Divisor 5 344 im Resultatwerk 21376 gegenüber.
  • Der Divisor 5 344 kann nun viermal von 21376 abgezogen werden, worauf im Resultatwerk nur Nullen erscheinen. Dies ist ein Zeichen, daß die Division ohne Rest aufgegangen ist. Der Quotient 234 wird dabei von dem Umdrehungszählwerk angezeigt.
  • Bei der Division müssen dabei die das Umdrehungszählwerk betätigenden Mechanismen so geschaltet werden, daß bei Addition des Resultatwerkes auch das Umdrehungszählwerk addiert, während es bei Subtraktion des Resultatwerkes subtrahiert.
  • Das Einstellwerk und Resultatwerk wie auch das Umdrehungszählwerk der Maschine können viel mehr Stellen haben, als in der Abb. i der Übersichtlichkeit halber dargestellt sind.
  • In Abb. 2 ist eine abgeänderte Anordnung der Zahnrippenwalze 9 zu der Stufenschiene 4 dargestellt, durch welche die Zwischenräder 7 mitsamt ihren Achsen 6 entbehrlich werden. Dieses wird dadurch erreicht, daß die Zahnrippenwalzen 9 mit Eindrehungen e versehen sind, so daß stets nur eine Stufenschiene 4 mit der ihr entsprechenden Zahnrippenwalze in Eingriff kommt. Die Räder 15 werden hierbei vorteilhaft breiter gehalten als die Eindrehungen e, so daß sie bei Verschiebung des Rahmens 12 dauernd mit den Zahnrippenwalzen 9 in Eingriff bleiben.
  • Die Stufenschienen können ferner durch einen Proportionalhebelantrieb, wie er aus Patent 2o9 817 bekannt ist, betätigt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenmaschine mit feststehendem Einstellwerk und feststehendem Zählwerk, bei der statt der Zählräder die Zählradtriebglieder zwecks Einstellung der Stellenzahl quer verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählradtriebglieder (i7) in dauerndem Eingriff mit den Antriebsgliedern (4, 7) stehen.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Bewegung von den Antriebsgliedern auf die Zählradtriebglieder mittels Zahnrippenwalzen erfolgt.
  3. 3. Rechenmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählradtriebglieder einzeln in ihrer Längsrichtung zwecks Antrieb der Zählräder und gemeinsam, senkrecht zu dieser Antriebsbewegung, zwecks Einstellung der Stellenzahl verschiebbar angeordnet sind.
  4. 4. Rechenmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählradtriebglieder (i7), die in bekannter Weise verschiebbar in einem senkrecht zu ihrer Antriebsbewegung verschiebbaren Rahmen (i2) gelagert sind, von gleichfalls in dem Rahmen gelagerten Übertragungsrädern (i5) angetrieben werden, die in die Zahnrippenwalzen (9) eingreifen und mittels derselben in dauernder Antriebsverbindung mit entsprechend den eingestellten Werten verschobenen Antriebsgliedern (4) stehen.
  5. 5. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnrippenwalzen (9) an den Stellen, an welchen sie von sie nicht treibenden Zahnstangen (4) gekreuzt werden, mit Eindrehungen (e) versehen sind, so daß jede Zahnrippenwalze (9) jeweils nur die Bewegung einer Zahnstange (4) aufnimmt, diese Bewegung aber in jeder Dezimallage an das zugehörige Übertragungsglied (i5) abgeben kann.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969913C (de) * 1951-03-11 1958-07-31 Ferdinand Hecht Rechenmaschine

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