AT65364B - Vorrichtung zur Erzeugung von Linsen an Glasstäbchen, insbesondere für Traggestelle elektrischer Glühlampen. - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung von Linsen an Glasstäbchen, insbesondere für Traggestelle elektrischer Glühlampen.Info
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
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- C03B23/00—Re-forming shaped glass
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur Erzeugung von Linsen an Gtasstäbchen, insbesondere für Traggestelle - elektrischer Glühlampen. Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von Linsen an Glasstä behen, insbesondere solchen für Traggestelle in elektrischen Glühlampen durch Erhitzen und Stauchen der Stäbchen, bei welchen die Glasstäbchen gruppenweise in Rahmen eingespannt sind und die Gla8stäbchen jeder Gruppe gleichzeitig der jeweiligen Bearbeitung unterzügen werden. Nach der Erfindung besteht der schrittweise bewegte Rahmen aus parallelen auf Drehung gekuppelten Rädern, von denen eines die zur Aufnahme der Glasstäbchen dienenden FuLter und das andere diesen Futtern gegenüberstehende, senkrecht zur Ebene der Räder bewegliche Stauchrahmen trägt. Um eine gute und gleichmässige Erhitzung der zu Linsen zu stauchenden Stellen des Glasstäbchens zu erzielen, werden die Futter in den Arbeitsstellungen um die Längsachse der Glasstäbchengedreht. In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Draufsicht einer Vorrichtung gemäss der Erfindung. Fig. 2, 3 EMI1.1 vorgeschaltet werden, so dass bei Beginn der Drehung der Räder die Stauchrahmen wieder ausser Tätigkeit gesetzt sind. EMI1.2 EMI1.3 aus den in der Stellung A befindlichen Klemmfuttern die fertigen, mit Linsen versehenen Stäbchen heraus und setzt an deren Stelle frische ein. Ist er damit fertig, so sind auch die Stäbchen u) der in der Stellung B befindlichen Gruppe an der in der Nähe ihres oberen Endes liegenden Stelle EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> und in derselben Richtung durch ein geeignetes Vorgelege gedreht werden. Der Stauchrahmen wird soweit gehoben, bis seine Stifte 13 gegen die unteren Enden der Glasstäbchen stossen und sie empordrücken, wodurch die erweichte Stelle der Stäbchen zu einer Linse gestaucht wird. Erst wenn dies geschehen und der Stauchrahmen wieder von den Stäbchen losgekommen ist, wird das Rad 1 und damit das Rad 11 um einen Schritt weitergeschaltet, so dass die betrachtete Gruppe von Klemmfuttern aus der Stellung B in die Stellung C (Fig. 4) gelangt, in welcher die Klemmfutter und auch die Stifte 13, vie vorstehend für die Stellung B beschrieben, gedreht werden und die unteren Enden der Stäbchen Brennern 14 gegenüber stehen und durch deren Flammen erhitzt werden. Es kann nun wieder, wie in der Stellung B, beim Niederdrücken des Trittes der Stauchrahmen gehoben werden, so dass die Stifte 13 desselben die unteren erweichten Enden der Stäbchen zu Linsen stauchen. Es kann aber auch, wie in Fig. 4 dargestellt, der Stauchrahmen 12, statt unmittelbar vom Tritt aus gehoben zu werden, erst dann gehoben werden, wenn die Räder 1 und 11 sich bei dem durch Niederdrücken des Trittes veranlassten Fortschalten in Bewegung setzen, um die betrachtete Gruppe von Klemmfuttern aus der Stellung C in die Stellung D zu führen, indem ein Fortsatz 15 des Stauchrahmens über einen im Gestell festen Daumen 16 wegläuft. In der Stellung D werden die Stäbchen keiner weiteren Bearbeitung unterzogen, sondern sich selbst überlassen, damit sie sich abkühlen. Bei der nächsten Vorschaltung der Räder 1 und 77 kommt die betrachtete Gruppe von Klemmfuttern wieder in die Stellung J. Die fertigen Stäbchen werden aus den Klemmfuttern von Hand herausgenommen und neue Werkstücke eingesetzt, worauf das beschriebene Spiel wieder beginnt. Zur sicheren und genauen Begrenzung der Vorschaitbewegungen der Räder 1 und 11 ist im Gestell eine Federklinke 17 vorgesehen, gegen welche Anschläge z. B. die Speichen eines der Räder, etwa 11, stossen. Diese Klinke wird beim Niederdrücken des Trittes ausgehoben. bevor die Drehung der Räder beginnt. Die letztere kann statt, wie oben erwähnt, unmittelbar vom Tritt abgeleitet zu werden, auch durch ein beim Niederdrücken des Trittes auszulösendes Gewicht oder Feder bewirkt werden, die während des Stillstandes der Räder vom Zahnrad 9 oder einem sonstigen beständig laufenden Teil der Maschine gehoben oder gespannt werden. Die Einrichtung kann auch so getroffen werden, dass der Tritt bloss das Heben des Stauchrahmens in der Stellung B und das Ausheben der Sperrklinke 17 besorgt, die Räder 1, 11 aber von Hand gedreht werden. Dann hat der Arbeiter, nachdem er den Tritt niedergedrückt hat, die Räder von Hand in Drehung zu versetzen und unmittelbar nachher den Tritt loszulassen, damit die Klinke 17 die Räder in der richtigen Stellung anhalte. Die vorliegende Vorrichtung, deren Arbeitsweise im allgemeinen jener der bekannten Revolvermaschine gleicht, gestattet, Glasstäbchen für Traggestelle in elektrischen Glühlampen mit grosser Genauigkeit herzustellen und dabei die Gefahr des Bruches und der Verkrümmung völlig zu beseitigen, weil sich die Werkstücke mit grosser Genauigkeit in die Klemmfutter einsetzen lassen und dann in den letzteren vollkommen sicher gehalten und geführt werden. Dadurch. dass die Werkstücke gruppenweise eingesetzt und die Werkstücke jeder Gruppe gleichzeitig den aufeinanderfolgenden Bearbeitungen unterzogen werden, wird die zum Erhitzen der Werkstücke an den verschiedenen Stellen erforderliche Zeit zum Ausheben fertiger Glasstäbchen und Ein- setzen frischer ausgenutzt und dabei dem Arbeiter die Möglichkeit geboten, die Arbeitsgeschwindigkeit jederzeit nach den jeweils obwaltenden Bedingungen nach seinem Ermessen zu wählen, EMI2.1 günstigster Arbeitsbedingungen eine sehr hohe Leistung. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Vorrichtung zur Erzeugung von Linsen an Glasstäbchen durch Erhitzen und Stauchen der Stäbchen, bei welcher die Glasatäbchen gruppenweise in Rahmen eingespannt sind und die Werkstücke jeder Gruppe gleichzeitig der jeweiligen Bearbeitung unterzogen werden, dadurch gekennzeichnet, dass der schrittweise bewegten Rahmen aus parallelen, auf Drehung gekuppelten Rädern besteht, von denen eines die z, 1 Einspannen der Werkstücke dienenden Futter und das andere, diesen gegenüberstehende senkrecht zur Ebene der Räder bewegliche Stauchrahmen trägt.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem die Futter tragenden Rad die Futter in Drehung versetzende Zahnräder oder Scheiben und im Gestell beständig laufende Zahnräder oder Scheiben derart gelagert sind, dass beim Anlangen einer Gruppe von Futtern in einer oder mehreren Arbeitsstellungen die beiden genannten Zahnräder oder Scheiben miteinander in Eingriff treten, um die Futter samt den Glasatäbchen in Drehung zu versetzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT65364T | 1913-02-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT65364B true AT65364B (de) | 1914-06-25 |
Family
ID=3587302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT65364D AT65364B (de) | 1913-02-19 | 1913-02-19 | Vorrichtung zur Erzeugung von Linsen an Glasstäbchen, insbesondere für Traggestelle elektrischer Glühlampen. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT65364B (de) |
| FR (1) | FR460504A (de) |
| GB (1) | GB191319316A (de) |
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1913
- 1913-02-19 AT AT65364D patent/AT65364B/de active
- 1913-07-18 FR FR460504A patent/FR460504A/fr not_active Expired
- 1913-08-26 GB GB191319316D patent/GB191319316A/en not_active Expired
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1914
- 1914-02-19 NL NL4181A patent/NL1648C/nl active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR460504A (fr) | 1913-12-04 |
| NL1648C (nl) | 1916-10-16 |
| GB191319316A (en) | 1913-12-18 |
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