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Bewegliche Vorrichtung zum Vorbereiten von Steinschotter und ähnlichen Stoffen für Makadamatra8endecken.
Die vorliegende Erfindung betrifft bewegliche Vorrichtungen zum Vorbereiten von Steinschotter und ähnlichen Stoffen für Makadamstrassendecken und hat insbesondere den Zweck, eine Vorrichtung zu schaffen, mittels welcher Steinschotter an Ort und Stelle vor dem Aufbringen des Teeriiberzuges getrocknet und erhitzt werden kann. Gemäss der Erfindung ist unterhalb eines mit kippbaren Platten versehenen Etagentrockners, wie solche bei Darrvorrichtungen Verwendung finden, eine zweckmässig gewölbte Platte zur Aufnahme des vorgetrockneten Gutes angebracht, wo das Gut einer indirekten Beheizung ausgesetzt wird. Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei Darrvorrichtungen unterhalb der Etagen eine Galerie anzuordnen ; diese diente aber nur dazu, das etwa in der Nähe der Ofenwände herabfallende Darrgut aufzufangen.
Die
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vorgetrockneten Gutes wie in einem Ofen zu gestatten.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in senkrechtem Querschnitt veranschaulicht. Die Vorrichtung besteht aus einem von Rädern b getragenen Gehäuse a, in welchem ein Rost c angeordnet ist. Ein Schornstein d dient zur Abteilung der Feuergase. Oberhalb des Rostes befindet sich eine feuerfeste Ausmauerung e, in welcher Kanäle für die Heizgase vorgesehen sind, damit letztere in das Innere des Gehäuses eindringen können.
Oberhalb des Rostes sind zwei leicht vertiefte Platten f zu jeder Seite der Längsachse der Vorrichtung angeordnet. Die Platten f, von denen in der Zeichnung eine auf der rechten Seite sichtbar ist, bilden die unteren Erhitzungsplatten, auf welche das vorgetrocknete Material zum Schluss gf ! angt, woselbst es einer indirekten Beheizung ausgesetzt wird. Die Kanäle g gestatten den
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Fach des Etagentrockllers zu gelangen. Die Platten h passen sich in der in der Zeicllliung dargestellten Lage den Seitenwänden des Gehäuses, wie bei i dargestellt, an und stossen in der Mitte der Maschine an die Seitenwandung eines Längsträgers j.
Ein in gleicher Weise angeordneter Satz von Platten ist auf der linken Seite der Maschine vorgesehen und der diese Platten begrenzende Tmger ist derart angeordnet, dass zwischen ihm und dem Träger j ein Hohlraum verbleibt, so
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aufwÅartsziehen können, doler dem aus den Platten A bestehenden Fach ist ein ähnliches Fach aus Platten k angeordnet. Diese Platten sind aber näher zur Mitte der Vorrichtung gerückt, derart, dass der geflanschte Teil l der inneren Platte sich bei horizontaler Lage der Platten gegen den geschlossenen Träger m legt und einen Durchgang der Gase in der Mitte der Vorrichtung verhindert.
Die beschriebene Anordnung der Platten lässt einen Raum an den Seiten der Vorrichtung frei, wo ein Kanal n gebildet wird. Über dem aus den Platten k gebildeten Fach befindet sich
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die mit einem abnehmbaren oder angelenkten Deckel versehen ist. Diese öffnung u ermöglicht ein leichtes Entfernen des auf den Platten fliegenden Materiales mittels Kratzern.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist olgende : In die angeheizte Vorrichtung wird zunächst eine feinere Menge Steinschotter oder anderes Material, wie es zur Herstellung der staubfreien Strassendecke benutzt werden soll, auf das obere Fach o befördert. Alsdann werden die Platten o dieses Faches nach einer gewissen Zeit gekippt, so dass das Material zwischen den Platten hindurch auf das nächste Fach mit den Platten k fällt. Nunmehr wird frisches Material auf die oberen Platten o aufgegeben und die Platten k werden nach einer gewissen Zeit gekippt, um das Material auf das unterste Fach mit den Platten h fallen zu lassen. Dann werden wieder die obersten Platten entleert und frisch beschickt, so dass nunmehr sämtliche Fächer gefüllt sind.
Wenn durch Beobachtung festgestellt worden ist, dass das Material auf seinem Abwärtsgang durch die Vorrichtung genügend trocken geworden ist, wird es schliesslich auf die Erhitzung platte. f durch Kippen der Platten h geschafft, wo es stark erhitzt wird. Während dieses Arbeitsvorganges können die Öffnungen q und u auch unbedeckt sein, um frische Luft eintreten zu lassen, welche die Feuchtigkeit von dem Steinschotter oder dgl. fortführt und die Trocknung unterstützt.