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Vorrichtung zum Auf-und Niederklappen von Abtrittdeckeln und Sitzen mittels Griffhebels.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auf-und Xiederklappen von Abtrittdeckeln und Sitzen mittels eines Griffhebels, um das Berühren der hölzernen Teile mit den Händen zu vermeiden.
Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, dass mittels eines Handgriffes zuerst der Deckel in seine richtige Lage aufgeklappt wird. während durch eine etwaige Weiterbewegung an demselben Handgriffe auch der Sitz hochgeklappt wird ; umgekehrt wird beim Rückwärtsbewegen des Handgriffes zuerst der Sitz niedergeklappt, wobei der Deckel noch hochgestellt bleibt, und erst bei weiterer Rückwärtsbewegung des Griffes erfolgt das Niederklappen des Deckels. Es werden also durch die Bewegung des Griffes
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Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
In Fig. 1 ist a der Deckel, b der Sitz, w der vorzugsweise an der Wand befestigte Griffhebel, welcher
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. hinter den Gelenken befestigt ist. An den Enden der Hebel @ und h sind die Teile t bzw. g drehbar befestigt. Die freien Enden dieser Teile e und g gleiten in Schlitzen zweier bogenförmiger
Schienen f bzw. k, von welchen f am Sitze, und zwar an der Unterseite, k dagegen an der Ober- seite des Deckels fest angebracht ist.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende.
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Deckel H in die Stellung a' gehoben, da der Teil g mit seinem freien Ende nicht im Schlitze der Schiene gleiten kann. Unterhalb des Sitzes hat sich unterdessen der in der Schiene f gleitende Kopf des Teiles f bis an den Sitz herausgeschoben, ohne diesen jedoch zu heben. Wird nun der
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von e kann zunächst im Schhtze der unterhalb des Sitzes befestigten Schiene f nicht gleiten und klappt somit den Sitz aus der Stellung hin die Anfangslage zurück. Der Deckel a ist während dieser Zeit ruhig in der Lage a'stehen geblieben, da die au ihm befestigte Schiene k ein Gleiten des Kopfes von g in ihrem Schlitze erlaubte.
Wird nun m weiter zurückgedreht, von m' zur Anfangsstellung In, so stösst nunmehr der Kopf des Teiles y den Deckel in seine Anfangslage zurück. während der Kopf des Teiles e wiederum an das Ende der Schiene f zurückgleitet.
In Fig. 2 der Zeichnung stellen dar : a den Deckel, b den Sitz; n ist der Grinhebel, welcher um die Achse o eines hinter den Gelenken auf dem Sitze befestigten Reib- oder Zahnradsegmentes q drehbar ist. In dieses Zahnsegment
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Führungsschlitze versehen ist, in welchem ein am Griffe n befestigter Dorn s gleitet. Um das andere Ende u dieses Zwischenstückes r ist ein Lenker t drehbar, der mit seinem anderen Ende gelenkig am Deckel angebracht ist. Mit dem Griffe n fest verbunden ist der Hebel p, welcher dazu dient, den Sitz b mittels des an seiner Unterseite befestigten Knopfes v zu heben.
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Die Arbeitsweise der Vortiohtung ist folgende :
Beim Anheben des Griffes n zur Stellung ?'wird der Deckel a in die Stellung a'gehoben, da der an n befestigte Dorn 8 im Schlitze des Zwischenstückes r nicht gleiten konnte. Vielmehr dreht der Dorn das Zwischenstück solange, bis der Schlitz konzentrisch zum Punkte o steht, was eintritt, sobald der Deckel zur Stellung a'aufgeklappt worden ist. Unterdessen hat sich auf der Unterseite des Sitzes der am Griffe n befestigte Hebel p an den Kopf v herangelegt. Wird nun der Griff von der Stellung n'zur Stellung n'' weitergedreht, so bleibt der Deckel a'un- verändert in seiner Lage stehen, da der Dorn s nun im Schlitze des Zwischenstückes r sich vom Punkte s'zur Stellung s"verschieben kann, eine Bewegung des letzteren also nicht stattfindet.
Dagegen musste bei der Bewegung des Griffhebels von der Stellung n'zur Stellung n" der Hebel p den Sitz b in die Stellung & "heben. Wird nun der Griffhebel zurückbewegt, so drückt eine am Hebel p befindliche Nase M*, welche sich über dem Knopf v geschoben hatte, diesen Knopf und somit auch den Sitz b in die Anfangsstellung zurück. Währenddessen bleibt der Deckel a in der Stellung a'ruhig stehen, da sich der Dorn s, ohne das Zwischenstück zu bewegen, von s" nach s' schiebt ; bei der völligen Rückbewegung des Griffes n von der Stellung n'zwingt nun der Dorn 8 das Zwischenstück zu einer Drehung, wobei mittels der Stange t der Deckel a zugeklappt wird.
Natürlich kann in dieser zweiten Ausführung statt des Griffes n ein an der Wand befestigter Griff wie in der ersten Ausführung angebracht sein ; auch kann der Griffhebel anstatt an der Wa. d an einer von dem hinteren, unbeweglichen Teile des Sitzes aus hochgehenden Stütze befestigt sein. Falls der Hebel die in Fig. 2 bezeichnete Form hat, ist er zweckmässig vor dem Dorne 8
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hinderlich ist.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Vorrichtung zum Auf-und Niederklappen von Abtrittdeckeln und Sitzen mittels Griffhebels, dadurch gekennzeichnet, dass durch Drehung des Hebels zuerst nur der Deckel und bei Weiterdrehung des Hebels der Sitz aufgeklappt wird, während umgekehrt bei der Rückwärtsbewegung des Hebels zuerst der Sitz gesenkt wird, wobei der Deckel noch aufgeklappt bleibt, welcher erst bei weiterer Rückwärtsbewegung des Griffhebels niedergeklappt wird.