AT62751B - Metallgravurverfahren. - Google Patents

Metallgravurverfahren.

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Joanny Agarithe Dejey
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Joanny Agarithe Dejey
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    Metallgravurverfahren.   



   Es ist bereits ein Verfahren bekannt, welches ermöglicht, durch Übertragen lithographischer Vorlagen auf Kupfer und nachherigem Auflegen einer Zinnschicht auf elektrolytischem Wege auf die so vorbereitete Kupferplatte sehr schöne Gravuren zu erlangen. Die Zinnschicht hat hiebei den Zweck, für die von der lithographischen Tinte unbedeckt gebliebenen Teile eine schützende Reserve zu bilden. Auf diese Weise werden alle lichten Stellen mit einer den Säuren und sonstigen zur Gravierung verwandten Mitteln widerstehenden Zinnschicht bedeckt. 



   Handelt es sich um Walzen zum Bedrucken von Geweben, Wachstuch, Papier und dgl., so geschieht das Übertragen der Vorlage mittels einer Spezialmaschine und die Zinnauflage erfolgt auf der ganzen Rollenfläche, wobei die aufgetragene Zeichnung getreulich reserviert wird. Löst man alsdann die die Zeichnung bildende Tinte mittels Benzin oder Terpentin, so kommt an Stelle der Zeichnung das Kupfer zum Vorschein, wogegen die lichten Stellen mit einer unangreifbaren Zinnschicht bedeckt bleiben. Unter diesen Umständen stellt sich die Walze genau so dar, als ob die Zeichnung mit Hilfe einos Pantographen aufgetragen worden wäre, jedoch mit dem einzigen Unterschiede, dass beim Pantographen die lichten Stellen durch Firnis, bei vorliegendem Verfahren dagegen durch Zinn geschützt sind.

   Die so präparierte Walze wird direkt entweder mit   Chromsäure   oder mit einer Lösung von Zyankalium unter Einwirkung eines elektrischen Stromes graviert. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine neue Zusammensetzung des Bades zur Verzinnung der Walzen, welche es gestattet, eine durchaus dichte, unporöse Auflage dieses Metalls zu erlangen, wie dieses zur Ausführung des obengenannten Verfahrens un-   ,'dmgt'1otwendig   ist. 



   Dieses Bad wird folgendermassen hergestellt :
17 pyrophosphorsaures Natron werden in 10   l   kochendem Walser aufgelöst. Nach erfolgt Lösung werden unter ständigem Rühren allmählich 2 kg eines Zinnsalzes,   z.     U.     mnchlorür,   zugesetzt. Es bildet sich dabei ein weisser Niederschlag, der sich rasch abs du und ein sandartiges Aussehen haben muss. Hierauf wird drei-bis viermal durch
Abgiessen mit kochendem Wasser gewaschen, um den grosseren Teil des entstandenen Cblor- natriums auszuscheiden. Schliesslich setzt man dem weissen Niederschlage noch etwa 10   !   von kochendem Wasser und 2 kg pyrophosphorsaures Natron zu. Es bildet sich eine klare
Lösung, die man im Verzinnungsgefäss mit der zu 100   l   fehlenden Menge von kaltem
Wasser verdünnt.

   Endlich gibt man 200 g trockenes Dextrin in etwas heissem   WaMfr   aufgelöst zu, ferner 250 g gestossene   Weinsteinst :. : ue uù. i endlich 600 g Chlornatrium.   



   Alsdann ist das Bad gebrauchsfertig. 



   Natürlich muss die zum Gravieren bestimmte Walze oder Platte gut abgebeizt werden, um ein festes Haften des niedergeschlagenen Metalls auf dem zu   verzlnncnden  
Gegenstande zu sichern. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Metallgra   u'crfabren,   bei welchem lithographische Vorlagen auf Kupfer übertragen und nachher eine Zinnschicht auf elektrolytischem Wege auf din so vorbereitete Kupfer- platte oder Walze aufgebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass dem aus einer wässerigen Lösung von pyrophosphorsaurem Natron und einem Zinnsalze, z. B.   Zinnchlorür   bestehenden Zinnbade etwas Dextrin, Weinsteinsäure und Chlornatrium zugesetzt werden, wodurch eine durchaus homogene   und unporöse   Zinnauflage erhalten wird, die fest an dem zu verzinnenden Objekte anhaftet. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung des Zinnbades nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass 2 kg pyrophosphorsaures Natron in 10 l kochendem Wasser aufgelöst, hierauf all- mählich 2 leg eines Zinnsalzes, z. B. Zinnchlorür, zugesetzt, der entstandene Niederschlag mit Wasser ausgewaschen, hierauf wieder 10 1 Wasser, 2 kg pyrophosphorsaures Natron und die zu 100 1 fehlende Wassermenge und endlich 200 g in etwas Wasser gelöstem Dextrin, 250 g Weinsteinsäure und 600 g Clornatrium zugesetzt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT62751D 1912-04-16 1912-04-16 Metallgravurverfahren. AT62751B (de)

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