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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf galvanische Elemente mit löslichem Depolarisationsmittel, z. B. auf Kupfersulfatelemente. Bei derartigen Elementen ist es bekannt, den Batteriebehälter durch einen Einsatz in einen äusseren Raum für das lösliche Depolarisationsmittel und in einen inneren Raum für den Elektrolyten zwecks Verhütung direkter Einwirkung des Kupfersulfats auf die Zinkelektrode zu teilen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung dieser Elemente, und zwar hegt die Eigenart darin, dass die beiden durch den Einsatz gebildeten Räume nur an der tiefsten Stelle durch einen Ringschlitz miteinander in Verbindung stehen und der Einsatz zwecks Verdeckuns des Kupferpoles vor dem herabfallenden Zinkschlamm und zur Erhöhung des Diflusionswiderstandes des Elektrolyten in der Mitte eine Einschnürung besitzt. Hiezu wird eine Ableitungselektrode unmittelbar am Ringschlitz in Gestalt eines aus Kupferdraht gebogenen Sternes an-
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hat, so dass kein Teil dieser Elektrode von dem herabfallenden Zinkschlamm getroffen werden kann.
Die Zinkelektrode, die aus Blech gestanzt ist. ist derart gestaltet, dass sie dem oberen erweiterten Teil des Einsatzes angepasst ist und mit ihren Ecken oder Rändern von einem Absatze dieses Einsatzes in horizontaler Lage unterstützt werden kann.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. und zwar ist Fig. l ein senkrechter Querschnitt durch das Element, wobei der Zinkpol ungeschnitten und der Deckel in gebrochenem Schnitte erscheint. Fig. 2 eine Draufsicht des Elementes bei
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weise horizontal geschnitten. Fig. 4 eine Draufsicht des verdeckten Elementes. Fig. 5 ein senkrechter Querschnitt durch das Element, wobei der Zinkpol ungeschnitten erscheint und der Deckel etwas gehoben ist, Fig. 6 eine Darstellung, wie aus einem Blechstreifc-n die Zinkpole restlos
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schüttung der Kupfersulfatkristalle und seitliche warechte Einkerbungen e im oberen Teile des Gefässes besitzt, welche als Stütze für den Einsatz dienen.
Der Einsatz B ist ein muffen- fÖrmiges. unten und oben ouenes Gefäss. welches sich vermittelst des durch Erweiterung seines oberen Endes gebildeten Absatzes f auf den Rand e des Batteriebehälters stützt, so zwar, dass zwischen seinem unteren Rande und dem Boden des Batteriegefässes noch eine freie Spalte bleibt;
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Der Kupferpol D besteht aus einem sternförmig gebogenen Drahte, welcher sich auf der hervortretenden Randfläche j des Behälterbodens legt und durch den unteren Rand des Einsatzes B gegen Veränderung seiner wagerechten Lage geschützt ist. Über die Ableitung des Kupferpoles wird ein Isolierröhrchen b geschoben.
Der Deckel E übergreift mit seinem abgebogenen Rande den Rand des Batteriegefässes und besteht aus zwei miteinander gelenkig verbundenen Teilen, von denen der eine k ein Loch zwecks Durchführung der Zinkpolableitung i, der andere I einen Ausschnitt zwecks Durchlassung der Kupferpolableitung trägt. Diese Teilung des Deckels bezweckt die Möglichkeit einer teilweisen Öffnung des Elementes, ohne ein Rütteln des Zinkpoles zu verursachen. Die Behandlung und Handhabung dieses Elementes geschieht auf folgende Weise :
Zwecks Füllung des Elementes wird der Kupferpol D samt Röhrchen in das Batteriegefäss A gebracht, der Einsatz B hineingesetzt und die Kupfersulfatkristalle durch die Füllrinne d des Batteriegefässes in den durch die Mantelfläche des Batteriegefässes und des Einsatzes begrenzten Raum F hineingegeben.
Sodann wird die Zinkelektrode C eingeführt, der Deckel E aufgesetzt, der Zinkpol mit der Klemme a versehen und das Element derart aufgestellt, dass der Kupferpol nach vorne kommt. Nun wird die besonders hergestellte, aus dem Inhalte verbrauchter
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Aufklappen des Deckels zugänglichen Einsatz des Elementes eingeschüttet. Die Flüssigkeit gelangt durch die zwischen dem Einsatz und dem Boden befindliche Spalte auch in den von Kupfersulfatkristallen gefüllten Raum F. Nach Eingiessen des Elektrolyten werden die Deckel zugeschlagen und die Elemente in vollkommener Ruhe belassen. Zwecks Ersatzes der verdunsteten Flüssigkeit wird von Zeit zu Zeit nach vorsichtiger, teilweiser Öffnung des Elementes etwas Wasser in den Einsatz eingegossen. Dieses Element kann manchen Abweichungen unterliegen, ohne das Wesen der Erfindung zu beeinflussen, so kann z.
B. der Einsatz, statt auf dem Rande des Batteriegefässes zu hängen, auf passende, dem am Boden des Gefässes liegenden Kupferpol
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welchen ein lösliches Depolarisationsmittel, welches mit der Lösungselektrode nicht in unmittelbare Berührung kommen darf, benutzt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Galvanisches Element, bei welchem der Batteriebebälter durch einen Einsatz in einen äusseren Raum für das lösliche Depolartsationsmittel und in einpn inneren Raum für den Elektrolyten zwecks Verhütung einer direkten Einwirkung des Kupfersulfats auf die Zink- f'lektrode eingeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass beide Räume nur an der tiefsten Stelle durch einen Ringschlitz miteinander in Verbindung stehen und der unporöse Einsatz zwecks
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Dinusionswtderatandca des Elektrolyten in der Mitte eine Einschnürung besitzt.