AT82583B - Tragbare elektrische Batterie. - Google Patents

Tragbare elektrische Batterie.

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Sandrini Gregorini & C S J A B
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  Tragbare elektrische Batterie. 



   Die den Erfindungsgegenstand bildende tragbare elektrische Batterie ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Zweck der Erfindung ist, die einzelnen Elemente in einfacher und dauerhafter Weise zu verbinden, den Teilen der Batterie ausreichende Starrheit zu verleihen und ein Vergiessen der Erregerflüssigkeit zu verhindern. 



   Fig. i ist ein lotrechter Schnitt durch ein   erfindungsgemäss   gebautes galvanisches Element, Fig. 2 ein wagrechter Schnitt nach   A-B   in Fig. i und Fig. 3 zeigt in Draufsicht einen Kasten, der mehrere zu einer Batterie zusammengeschlossene derartige galvanische Elemente enthält. 



   Jedes Element (Fig. i und 2) besteht aus einem parallelepipedischen äusseren Behälter a aus Zelluloid oder einem anderen geeigneten isolierenden Stoff, ferner aus einem hohlen Kohlenzylinder b, der auf dem Boden des Behälters a steht, und aus der Zinkstange k. 



   Der Kohlenzylinder b ist mit Löchern c versehen, die in verschiedenen Höhen angebracht sind. Zwischen dem Kohlenzylinder b und den Wandungen des Behälters a ist ein Ringraum a'. 



  Der Zylinder b weist an seinem oberen Ende eine Ringnut d auf, die eine Verschlussscheibe e aus isolierendem Stoff, z. B. Kork, aufnimmt. Die obere Fläche dieser   Verschlussscheibe   liegt in der gleichen Höhe wie der obere Rand des Zylinders b. 



   Letzterer ragt über den Behälter a heraus und trägt einen Ring f, an welchem ein Metallstreifen   f'befestigt   ist, der wagrecht verläuft und an den Kohlenzylinder des nächstfolgenden Elementes angeschlossen ist. In der Verschlussscheibe e sind zwei Löcher ausgespart, und zwar ein grösseres in der Mitte, welches eine metallene Hülse g aufnimmt, in welche der Zinkstab k eingeschoben wird, und ein exzentrisch gelegenes kleineres Loch, in dem das Röhrchen h steckt, das den Gasen, die sich aus der Erregerflüssigkeit entwickeln, den Austritt gestattet. Die Hülse g ist mit einem Ring k'und mit dem Kopf k2 versehen, um die Zinkstange k leicht herausziehen zu können.

   Der Ring k'ist an diametral gegenüberliegenden Stellen geschlitzt, damit er federnd und fest an der Zinkstange anliegt, während er durch Reibung mit der metallenen Hülse g starr verbunden bleibt. 



   Sind die galvanischen Elemente zusammengestellt, so setzt man sie in den Kasten   1   (Fig. 3), der aus Weissblech oder einem anderen geeigneten Stoff besteht, ein und verlötet den   Streifen f'   eines jeden Elementes mit der Hülse g des benachbarten Elementes in gebräuchlicher Weise ; nur die Streifen der beiden äussersten Elemente, die mit den äusseren Klemmschrauben p verbunden sind, an welche die Leitungsdrähte p'der Linie angeschlossen sind, machen hiervon eine Ausnahme. 



   In den Kasten   1   wird eine flüssige Mischung von Gelatine und Formalin eingegossen, welche die Zwischenräume zwischen den einzelnen Elementen und zwischen diesem und den Wandungen des Kastens 1 ausfüllt. Die Flüssigkeit bedeckt auch sämtliche Elemente sowie die Streifen f', lässt aber die Hülse g und das Röhrchen   h   frei. Ist die Gelatinemischung erstarrt, so giesst man durch die Hülse g die Erregerflüssigkeit n ein, die z. B. aus einer angesäuerten Lösung von Natriumbichromat und aus Quecksilber bestehen kann. Schliesslich werden durch die Hülsen g die Zinkstäbe k mit ihren Ringen   k'und   den Köpfen k2 eingesteckt. 



   Der Kasten   1   kann zum Transport mit einem Deckel und mit Riemen versehen sein. Die Einzelheiten der Bauart der tragbaren Batterie können abgeändert werden, ohne dass der Rahmen der Erfindung überschritten wird. 

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   Wie man sieht, kann eine solche Batterie nicht verdorben werden. Sind die Zinkstangen abgenutzt, so zieht man sie heraus und ersetzt sie mit Leichtigkeit durch neue. Ebenso kann man die Erregerflüssigkeit durch frische Flüssigkeit ersetzen, wenn sie unwirksam geworden ist, indem man einfach den Kasten umkehrt. Anstatt der erwähnten Gelatinemischung kann man auch andere geeignete flüssige oder halbflüssige, später erstarrende Gemenge zum Abschluss der Elemente verwenden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Tragbare elektrische Batterie, bestehend aus einer gewissen Anzahl in einem Kasten angeordneter Elemente, die miteinander auf bekannte Weise verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente mit dem Kasten durch eine flüssige, später erstarrende Masse, z. B. eine Mischung von Gelatine mit Formalin, verbunden werden, die die Zwischenräume zwischen den einzelnen Elementen und zwischen Elementen und Kasten ausfüllt und einen sämtlichen Elementen einer Batterie gemeinsamen Deckel bildet, der die freie Mündung der Behälter der Zellen verschliesst und die Verbindungsleitungen bedeckt, aber das zum Einstecken und zum Herausziehen der Zinkstange und zum Eingiessen der Flüssigkeit bestimmte Loch und eine Gasaustrittsöffnung frei lässt.

Claims (1)

  1. 2. Galvanisches Element für Batterien nach Anspruch i, mit isolierendem Behälter, hohler Kohlenelektrode und Röhrchen zum Ableiten der Gase, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand der Kohle mit einem Metallring umgeben ist, an dem ein Streifen befestigt ist, der mit einer die Zinkstange des benachbarten Elementes umschliessenden Hülse verlötet und durch eine isolierende Verschlussscheibe bedeckt ist, die mit zwei Löchern versehen ist, deren eines, das sich in der Mitte befindet, die erwähnte metallene Hülse aufnimmt, in die nach dem Einfüllen der Erregerflüssigkeit mit schwacher Reibung die Zinkelektrode eingeführt wird, welche mit einem Ring und einem Kopf versehen ist, während ein exzentrisch gelegenes Loch ein Röhrchen aufnimmt, aus dem die aus der Erregerflüssigkeit sich entwickelnden Gase austreten.
AT82583D 1916-06-08 1916-06-08 Tragbare elektrische Batterie. AT82583B (de)

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