AT62420B - Vergasungsbrenner für flüssige Kohlenwasserstoffe. - Google Patents

Vergasungsbrenner für flüssige Kohlenwasserstoffe.

Info

Publication number
AT62420B
AT62420B AT62420DA AT62420B AT 62420 B AT62420 B AT 62420B AT 62420D A AT62420D A AT 62420DA AT 62420 B AT62420 B AT 62420B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
spindle
burner
valve
liquid hydrocarbons
housing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Isaac Blanchard
Ernest Augustus Hamil Burgoyne
Original Assignee
Arthur Isaac Blanchard
Ernest Augustus Hamil Burgoyne
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arthur Isaac Blanchard, Ernest Augustus Hamil Burgoyne filed Critical Arthur Isaac Blanchard
Application granted granted Critical
Publication of AT62420B publication Critical patent/AT62420B/de

Links

Landscapes

  • Spray-Type Burners (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Vergasungsbrenner   für flüssige Kohienwasserstoffe. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vergasungsbrenner für flüssige Kohlenwasserstoffe, bei welchen die flüssigen Kohlenwasserstoffe unter Druck zu einer Verdampfungskammer geleitet werden, wo sie verdampft werden. Die Dämpfe treten unter Druck als e n Strahl durch eine feine Öffnung unter Ansaugung von Luft in ein Mischrohr oder in eine Mischkammer ein, wo sie nach dem bekannten Bunsenprinzip verbrannt werden. Hiebei sind Vorrichtungen bekannt, die feine Düsenöffnung zu reinigen. 



   Gemäss vorliegender Erfindung sind die zur Betätigung des Absperrventiles dienenden Organe derart ausgestaltet, dass das Gasventil, nachdem es von Hand aus beim Ablöschen geschlossen wurde, in dieser Stellung festgehalten und bei Erreichung einer bestimmten Temperatur im Verdampfer selbsttätig geöffnet wird. Dabei kann aber die Ventilspindel von Hand aus zwecks Reinigung der Düse und Absperrung des Zuflussrohres von Hand aus betätigt werden. 



   Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung beispielsweise in Anwendung bei einem Brenner für hängendes   Glühlicht   (Fig. 1) und einem Heizbrenner (Fig. 4). Die Fig. 2 und 3 zeigen die Sperrvorrichtung allein im   Längs- und Querschnitt   und Fig. 5 stellt eine besondere Anordnung des Verdampfers dar. 



   Die Nadel oder Reinigungsvorrichtung A ist nach Fig. 1, 2 und 5 am Ende einer Spindel B angebracht. welche in einer Muffe C in Richtung der Düse D im Kanal G gleiten kann. Spindel B und Muffe C sind genügend lang, um ihr freies Ende nicht der Wärme des Brenners auszusetzen. 



  Zweckmässig an jenem Ende der Spindel B, welches an der Nadel gelegen ist. ist ein Ventil   E   auf der Spindel angebracht : F ist der Ventilsitz, welcher in der Muffe oder in dem Gehäuse (' ausgebildet ist. Am äusseren Ende der Muffe C ist ein im Querschnitt harmonikaartig ausgebildeter Behälter H aus elastischem Metall angeordnet, der sich zusammendrücken lässt und sich bei Freigabe wieder gegebenenfalls mit Unterstützung einer besonderen Feder unter dem Einfluss der in denselben enthaltenen Luft wieder ausdehnt.

   An diesem   zusammendrückbaren   Behälter H ist   die verschiebbare Spindel J3   derart befestigt,   da13   sie in ihrer Längsrichtung durch   Zusammen-   drücken oder Auseinanderziehen des Behälters H zurückgezogen und soweit vorgeschoben werden kann, dass die Düse D durch die Nadel A gereinigt und das Ventil E auf seinen Sitz gedrückt werden kann. Der Behälter H ist gasdicht mit dem Gehäuse C und der Spindel B verbunden. 
 EMI1.1 
   Mutter A hergestellt werden   kann. Es kann auch noch eine Kappe L angebracht werden, welche den Behälter H vollkommen umschliesst. Die Kappe L besitzt Innengewinde und wird auf einen 
 EMI1.2 
 befestigt ist.

   Beispielsweise kann das äussere Ende der Muffe C mit den   Verschraubungen Cl, MI   versehen sein. wobei dann der Teil      mit dem Teile M verbunden ist. 



   An oder in Verbindung mit dem   Gehäuse C der Ventilspindel, dort.   wo eine kräftige Er-   ärmung stattfindet,   ist   t'tn Lfhälter.   z. B. ein kleiner Becher 0 angeordnet, welcher leicht schmelzbares Metall 01 enthält. In dieses ragt ein starrer Stift P hinein. Das untere Ende des Bechers 0 steht mit der Spindel B im Eingriffe, beispielsweise mittels einer Nut oder einer ringförmigen Kerbe Bx. Zu diesem Zwecke ist das untere Ende des Bechers 0 mit einer halbkreisformigen Einkerbung O2 versehen. welche auf dem verjüngten Teile der Spindel B zwischen den   Schulteransätzen sitzt,   die durch die Nut Bx in dieser Spindel gebildet werden. 



   Wenn das Ventil E auf seinen Sitz F gepresst und die Flamme ausgelöscht ist und das leicht   chmelzbare Metall   sich   wieder abgekühlt   hat und erstarrt ist, wird auf diese Weise die Spindel B und das Ventil   A'in   der geschlossenen Stellung gehalten, weil der Becher selbst durch das jetzt erstarrte Metall O1 und dem festen Stift P darin festgehalten wird. Wenn man aber den Brenner 
 EMI1.3 
 m der geschlossenen Stellung nur noch durch das feste Metall   01   in dem Becher 0 gehalten wird. 



    'bis nämlich   der Brenner   nieder erwärmt   ist und genügend heiss geworden ist, worauf das Metall   (   schmilzt   und dann die Spindel B   freigegeben und das Ventil selbsttätig geöffnet wird. 



     Der Stift P ist   in dem Schraubenpfropfen Q befestigt, welcher aussen mit einem Schrauben- kopfe Q1 ausgerüstet ist. so dass der Pfropfen in den senkrechten Ansatz R auf der Aussenseite des Gehäuses eingeschraubt werden kann. Dieser Ansatz R und der Pfropfen Q schliessen den   I   beweglichen Becher O öldicht ab. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Anordnung kann auch anders getroffen werden ; beispielsweise kann zwar die Vorrichtung wieder oberhalb der Spindel B angeordnet sein, wobei der Stift P festsitzt und der Becher 0 beweglich ist, wie in dem Ausführungsbeispiele angenommen, aber die Anordnung könnte auch unterhalb der Ventilspindel B liegen, wobei der Becher   unterhalb   der Spindel festsitzt und der Stift beweglich ist und in das Metall mit seinem unteren Ende hineinragt, während sein oberes Ende mit der Spindel B in Eingriff steht. 



   Die Fig. 1 zeigt die Einrichtung in Verbindung mit einem Brenner für hängendes Glühlicht. 



  S ist der Verdampfer, der mit dem Gehäuse C in Verbindung steht, in welchem die Spindel B geführt ist ; die Ventilspindel B ist zweckmässig parallel und unmittelbar oberhalb der wagerechten Verdampfungskammer   angeordnet. tex   sind die seitlichen Luftzuführungsöffnungen, die mit der mit   Onnungen ausgestatteten Luftkammer   T in Verbindung stehen. Die besondere Anordnung der Luftkammer T ermöglicht eine Kühlung des Gehäuses C. Durch den   Düseneinsatz   U,   Ul,     ,   ua tritt das Gemisch in das Rohr V und in die Brennerkammer    W. X   ist der   Glühatrumpf.   



   Um die Wärme zu der Verdampfungskammer S und zu ihren Verbindungen hinzuleiten, kann eine wagerechte kreisförmige Platte Y mit einer zentralen   öffnung il   an der Verdampfungskammer befestigt und unmittelbar über dem Brenner W angeordnet sein. Am Brennerkopf   W   wird in bekannter Weise eine Schale für Spiritus oder dgl. angebracht, zum Anlassen des Brenners. 



  Bei jeder Betätigung der Reinigungsvorrichtung der Düse wird die Dampfzufuhr für einen Augenblick unterbrochen und folglich die Flamme ausgelöscht ; in dem Falle, wo der Brenner in Verbindung mit einem Strumpf für hängendes Gasglühlicht verwendet wird, wie in Fig. 1 angenommen, ist dieses Auslöschen ohne Bedeutung, da der Strumpf noch lange genug glüht, um das frische Gemisch wieder zu entzünden. Beispielsweise bei Heizbrennem kann ein Stück eines   geeigneten unverbrennbaren Stosses, wie   z. B. Quarz oder Kieselerde, in oder nahe   der Flamme   bzw. der Heizzone derartig angeordnet sein., dass ein solches Stück   glühend   oder genügend heiss wird, um den Brenner wieder zu entzünden, sobald die Dampfzufuhr nach dem kurzen Aus- löschen wieder eingetreten ist. 



   Fig. 4 zeigt die Anordnung der Erfindung an einem Heizbrenner, wobei der Verdampfer S senkrecht am Behalter   S'angebracht ist,. S2   ist die Schale   zum   Anlassen des Brenners.   P   sind die Brenneröffnungen. Die Pfanne    unischliesst   den eigentlichen Brenner und wird stark erhitzt ; durch Wärmeleitung geht die erforderliche Wärme von dieser Pfanne zum Verdampfer S über. 
 EMI2.1 
 senkrecht über dem senkrechten Teil   S   der Verdampfungskammer angeordnet sind.

   Diese
Anordnung des Bechers 0 und seines Gehauses R senkrecht über einer senkrechten Röhre S hat den Vorteil, dass ein Zutritt zu der senkrechten Röhre durch   das Gehäuse   R hindurch gewonnen   \\ird, indem n. an   den Becher 0 entfernt   und die Spindel B herauszieht-Dies   verhindert, dass man gezwungen ist. den unteren Teil der Röhre S abnehmbar anzuordnen. 



     Vorteilhaft v\ u'd   das Gehäuse R in der den   Brenueroberteil umschliessenden gebräuchlichen  
Kappe angeordnet, und zwar insbesondere, wenn der Brenner beim Brennen kalten Luftströmungen ausgesetzt ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
1.   Vergasungsbrenner   für flüssige Kohlenwasserstoffe, dadurch gekennzeichnet. dass die das Gasabschlussventil betätigende Spindel mit einer aus leicht   schmelzbarem   Metall bestehenden Sperrvorrichtung und einem tedernden Organ derart verbunden ist, dass   di Vcntilspindel bei   Erreichung einer bestimmten Temperatur im Verdampfer durch Schmelzen der Sperrvorrichtung freigegeben und hierauf durch das federnde Organ selbsttätig in die Offenstellung gebracht wird.

Claims (1)

  1. EMI2.2
    3. Gasbrenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Ventil- spmdd verbundene federnde Organ aus einem im Querschnitt harmonikaartig ausgebildeten Behalter aus elastischem Metall besteht, wobei die Ventilspindel in gasdichter Weise mit dem mittleren Teile diesen Behälters und dieser mit dem Gehäuse fest verbunden ist.
AT62420D 1911-05-22 1912-05-21 Vergasungsbrenner für flüssige Kohlenwasserstoffe. AT62420B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB62420X 1911-05-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT62420B true AT62420B (de) 1913-12-10

Family

ID=9810975

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT62420D AT62420B (de) 1911-05-22 1912-05-21 Vergasungsbrenner für flüssige Kohlenwasserstoffe.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT62420B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1529061B1 (de) Thermostatgesteuertes Sicherheitsventil mit Absperrhahn für flüüsige und gasf¦rmige Brennstoffe
AT62420B (de) Vergasungsbrenner für flüssige Kohlenwasserstoffe.
AT214611B (de) Herdgasbrenner mit einem Thermoelement
DE695735C (de) Benzinbrenner
DE809585C (de) Gassparvorrichtung
DE605742C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Absperren von Gasleitungen
DE729398C (de) Vorrichtung fuer Gaskocher zum selbsttaetigen Schliessen der Gaszuleitung
DE663344C (de) Dampfbrenner
DE648482C (de) OElgasbrenner
DE593555C (de) Herdgasbrenner
DE598024C (de) Sicherung fuer Gashaehne
AT142315B (de) Vorwärmeinrichtung für Vergasungsbrenner.
DE615377C (de) OElbrenner fuer Kuechenherde, Zentralheizungen u. dgl.
DE356526C (de) Verschmelzvorrichtung fuer Glaeser
DE336497C (de) Dampfbrenner mit ringfoermigem Vergaserkopf und gegabeltem Brennstoffzufuehrungsrohr
DE528395C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer die Gaszufuhr von Gasoefen, Gasherden o. dgl.
DE364470C (de) Kochvorrichtung mit einer Mehrzahl von unabhaengigen OElbrennern und gemeinschaftlichem Vergaserrohr
DE371537C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer Gasbrenner
DE385291C (de) Vorrichtung zum Verdampfen von fluessigem Brennstoff
DE456563C (de) Vorrichtung zum Regeln von Gasbrennern mit Zuendflamme
DE274404C (de)
DE1010027B (de) Verdampfer fuer mit fluessigen Brennstoffen betriebene Brenner mit Hilfsflamme und thermischer Steuervorrichtung fuer die Brennstoffzufuhr
DE468000C (de) Schmelzpfanne fuer leicht schmelzbare Stoffe, wie Siegellack u. dgl.
DE626931C (de) Fernzuender fuer Gasbrenner
AT224308B (de) Brenner für die Back- und Bratröhre von Herden, Öfen od. dgl.