AT61295B - Pneumatisches Spielwerk mit mehreren Notenbändern. - Google Patents

Pneumatisches Spielwerk mit mehreren Notenbändern.

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  Pneumatisches Spielwerk mit mehreren   Notenbändern.   



   Bei pneumatisch spielbaren Musikwerken beliebiger Art können mehrere gleichzeitig spielende Notenbänder, Notenscheiben oder dgl. verwendet werden. Es kann z. B. für die Melodie und für die Begleitung je ein besonderes Notenband oder dgl. benutzt werden. Alle Bänder oder dgl. müssen dann in genauer Übereinstimmung miteinander laufen. Einander entsprechende Stellen der verschiedenen   Notenbänder oder   dgl. müssen also zu gleicher Zeit über ihren Skalen-   bloek, Stimmstock   oder dgl. bewegt werden, um eine einwandsfreie Wiedergabe der betreffenden   Musikstücke   zu ermöglichen. 



   Die dauernde Einhaltung genau gleicher Geschwindigkeiten der Notenbänder oder dgl. ist also erste Voraussetzung für das Gelingen der Aufgabe. Es muss daher eine Regelungsvorrichtung vorhanden sein, welche ein etwaiger Voreilen des einen Bandes oder dgl. gegen das andere sofort ausgleicht.   Gemäss   vorliegender Erfindung wird dieses   dadurch erreicht, dass die   Notenbänder oder dgl. an beliebiger Stelle mit in   Zwischenräumen angebrachten keinen Lochern   versehen sind, die über einen nach einer pneumatischen Umsteuerungs- und Regelungsvorrichtung 
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 dass im Falle des Voreilens des einen Notenbandes oder dgl. dem in der   Tourenzahl zurück-   gebliebenen Motor mehr Betriebsstoff zugeführt und dadurch seine   Tourenzahl   auf die des anderen Motors gesteigert wird.

   Es kann   natürlich durch Drosselung, Einschaltung   von Widerständen oder dgl. der voreilende Motor zum Nachlassen in der Umlaufzahl gezwungen werden. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen   Ausführungsform   schematisch dargestellt, und zwar bei Verwendung von zwei Notenbändern. die durch Windmotoren bekannter Art. angetrieben werden. Die Motoren können auch anderer Art sein, es   können   z. B. Elektromotoren,   Wassermotoren,     Gasmotoren   usw. verwendet werden, bei denen die zu verwendenden Regelungsmittel entsprechend zu wählen sind. 



   Die beiden gleichzeitig spielenden Notenbänder sind auf   der Zeichnung mit/und II be-   
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 bindung stehenden Kammern g, gl unter den Einfluss der in der   Windkammer herrschenden Wind-   spannung bringen, sobald sie gehoben werden und dabei die Auäenluftöffnung abschliessen 
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 da bei dem gezeichneten Beispiel jedes der   beiden Notenbänder/und Il durch   einen besonderen   \\indmotor k.

   angetrieben wird.   Ausser der üblichen Zuführung des Betriebswindes für die Windmotoren k,k1 kann denselben durch besondere Leitungen l, l1 noch Zusatzwind zugeführt werden, so dass der Motor, der auf kurze Zeit mit Zusatzwind versorgt wird, seine Tourenzahl 
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Skalenblockkanales und Aussenluft kann unter die Membran des Ventiles   d   treten, so dass sich dieses hebt und die    Freiluftöffnung. f abschliesst. Die   Saugspannung   der Windjammer e kann jetzt   durch   g   und die Leitung h auf den Balg   i   wirken.

   Sie saugt denselben zusammen und dieser verschiebt dabei den Schieber   m   so, dass der Zusatzwindkanal l nach dem   Motor k abgedeckt,   derjenige   ss   nach dem   Motor   aber geöffnet wird. Der diesem hiedurch zugeführte Zusatzwind bewirkt nun eine Voreilung desselben solange, bis die Löcher a, al beider Notenbänder wieder gleichzeitig über die   entsprechenden Kanäle ihrer Skalenblöcke   gleiten. Sobald dies eintritt, heben sich die auf das Regelungsorgan (Schieber m) einwirkenden Kräfte gegenseitig auf und es erfolgt keinerlei Verstellung desselben. 



   Die Einrichtung ist auch für mit Druckluft arbeitende Musikwerke verwendbar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Pneumatisches Spielwerk mit mehreren Notenbändern, Notenscheiben oder dgl., dadurch gekennzeichnet, dass dieselben gleichzeitig spielen und sich gegenseitig auf gleiche Geschwindigkeit   selbsttätig einstellen.

Claims (1)

  1. 2. Spielwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Notenbänder, Noten- scheiben oder dgl. mit fortlaufenden Lochungen (a, al) versehen sind, die über einen Kanal ihrer Skalenblöcke gleiten, der zu einer pneumatischen Umsteuerungsvorrichtung führt, von der aus an dieselbe angeschlossene pneumatische Organe, z. B. Bälge (i, il), einer Regelungsvorrichtung so bewegt werden, dass eine Verstellung des Regelungsorganes für den Betriebsstoff der Motoren erfolgt.
AT61295D 1912-01-19 1913-01-07 Pneumatisches Spielwerk mit mehreren Notenbändern. AT61295B (de)

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