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Kaffreutersieb mit näpchenförmigen Durchdrückungen.
Die Erfindung betrifft ein Kaffreutersieb mit näpfchenförmigen Durchdrückungen und besteht darin, dass die Näpfchen in ein und derselben Blechmulde so eingedrückt sind, dass ihre
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Sieb so gestaltet, dass die aus dem senkrecht zur Muldeneinrichtung über die Muldenscheitel und die Näpfchenrücken wandernden Gut fallenden Körner überall Schrägflächen finden, auf denen sie sowohl beim senkrecht zu den Mulden erfolgenden Vor- als Rückwärtsschwingen des Siebes ohne Aufenthalt auf toten Stellen direkt in dessen Löcher hineingleiten müssen.
Die Näpfchenöfmungen aufeinanderfolgender Mulden können dabei gleich oder entgegengesetzt gerichtet sein. Vorteilhaft werden die Löcher aufeinanderfolgender Reihen in der Schüttelrichtung gegeneinander versetzt.
Dadurch, dass das Gut frei über die Muldenscheitel, die Näpfchenrücken und oberen Lochkanten gewissermassen hinwegrollt anstatt rutechweise vorgestossen zu werden wie bei bekannten Sieben, findet es nirgends seine Fortbewegung hemmende tote Winkel, lockert sich rasch auf und lässt seine Körner leicht fallen, die dann alle auf vollständig bis zu den Lochkanten reichende
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Wandern des Gutes entgegensetzende Reibungswiderstand mangels irgend eines Spalts oder sonstigen Gebildes, in dem es hängen bleiben oder sich schoppen könnte, sehr gering ist, genügt eine kleine Siebneigung und wegen der allerorts vorhandenen Abrutschflärhen ein schwaches Schütteln, um auf kurzen Blechen in verhältnismässig sehr kurzer Zeit grosse Gutmengen sauber durchzusieben.
Die bedeutende Verkleinerung der Siebfläche und deren geringe Neigung ermöglicht auch einen gedrängteren und niederen Bau der Putzdreschmaschine bei geringem Arbeitsaufwand zum Schütteln des Siebes.
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edlen Reihen gleich, die Figuren 4 bis 6 entsprechend ein Sieb uut m aufeinanderfolgenden Reihen abwechslungsweise einander entgegengesetzt gerichteten Näpfchen bzw. Löchern.
In die Blechmulden a ist je eine Reihe von näpfehenförmugen Überhögungen b. deren sämt- liche (nuancen c nach eine richtung zeigen, so eingepresst, dass die geneigten Napfchen- und Muldenflächen un tiefsten Punkt d der Lochkanten zusammenlaufen und nirgends eine tote Fläche übrig bleibt.
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dass die Körner, welche beim Wandern des Gutes über die eine Mulde noch nicht unmittelbar aus dem Gut heraus und frei durch ein Siebloch gefallen sind, beim Passieren der nächstfolgenden Mulde dann auf den Rücken der Durchdrückungen der letzteren troffen und von ihnen mechanisch abgestreift werden. Im Rahmen der Erfindung könnten die Löcher einer Reihe symmetrisch zur Längsachse des Siebes auch entgegengesetzt gerichtet sein.
Der Pfeil c gibt die Bewegungsrichtung des Gutes, der Pfeil f die Schüttelrichtung und der Pfeil g die Siebneigung an.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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die Durchdrückungen (b) in zu der Bewegungsrichtung des Gutes bzw. zur Schüttelrichtung senkrechten Mulden (a) reihenweise gleich oder entgegengesetzt gerichtet sind.
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